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Dokumentation 3. Nationale Tagung Lapurla mit Fokus Qualitätsoffensive

Das waren die Highlights

Lapurla hat zur dritten nationalen Tagung eingeladen. Gekommen sind rund hundert Personen aus der ganzen Schweiz. Der Anlass fand an der Hochschule der Künste Bern HKB statt. Mit einem reichhaltigen Programm haben wir unseren Fokus auf die Qualität von frühkindlichen ästhetisch-kulturellen Teilhabeprojekten gelegt. Und zum ersten Mal hat Lapurla Awards vergeben für wegweisende Projekte zur Einlösung der UN-Kinderrechte.

Alle Fotos auf dieser Seite: Nicole Hametner

Es ist angerichtet!
Alles parat!
Die Tafelmeile füllt sich!
En Guete und gutes Netzwerken!

Grusswort von Prof. Dr. Thomas Beck

Direktor HKB & Stiftungsrat Lapurla

Sibylle Matt Robert liest das Grusswort von Prof. Dr. Thomas Beck

«Dass die frühkindliche Begegnung mit Kunst und Kultur für die Entwicklung individueller, kreativer Persönlichkeiten entscheidend sein kann, ist in der Breite der Gesellschaft noch nicht genügend angekommen.»

Prof. Dr. Thomas Beck

Das Grusswort wurde vorgetragen von Sibylle Matt Robert, Leiterin Weiterbildung der HKB, weil Thomas Beck krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte:

«In der Begegnung mit den Künsten erleben Kinder sinnliche ‚Gegenuniversen‘ zur grösstenteils normierten Alltagswelt. Kleinkinder, die schon seit ihren ersten Lebensjahren direkt oder indirekt stereotypisierten Bildern und Klängen einer omnipräsenten digitalen Welt ausgesetzt sind, erhalten dadurch die Chance, sich spielerisch mit etwas Unbekanntem, Einzigartigem, Schönem, vielleicht auch ‚Sinnfreiem‘ auseinandersetzen zu können. Als Kind Künste zu erleben, bedeutet, sich früh im Leben ein Stück Freiheit zu erobern.

Die HKB beschäftigt sich in vielen ihrer Studiengänge in Musik, Gestaltung und Kunst und in der Weiterbildung mit der Vermittlung von Künsten und Kultur, ein Strategieziel unserer Hochschule widmet sich explizit unserem Profil als Ausbildungsinstitution von angehenden Kulturvermittler*innen. Und auch in der Forschung sehen wir – beispielsweise im Themenfeld Caring Society – grosses Potential für das Thema frühkindlicher Erfahrung mit den verschiedenen Künsten und der Entwicklung entsprechender Vermittlungsmethoden.

Dass die frühkindliche Begegnung mit Kunst und Kultur für die Entwicklung individueller, kreativer Persönlichkeiten entscheidend sein kann, ist in der Breite der Gesellschaft noch nicht genügend angekommen. Es gilt deshalb, das Anliegen der nationalen Initiative Lapurla, die aus der HKB heraus entstanden ist, zu unterstützen und das Thema mit einem Ausrufezeichen auf die Agenda der Schweizer (Bildungs-) Politik zu setzen. Die dritte Nationale Tagung von Lapurla und die Verleihung der ersten Lapurla Awards werden hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Vor zehn Jahren begann mit der Lancierung des CAS Kulturelle Bildung unter der Leitung von Karin Kraus an der HKB die Erfolgsgeschichte von Lapurla. Ich bin stolz darauf, dass unsere Hochschule diese bildungspolitisch so wichtige Initiative eng begleiten konnte und nun die Rolle der Gastgeberin für diese Tagung einnehmen darf. Ich wünsche Ihnen und Euch allen einen inspirierenden Tag und anregende Diskussionen.»

Thomas Beck

Warum Thomas Beck Lapurla als Stiftungsrat unterstützt, kannst du im Interview nachlesen.


Vom pionierhaften Weiterbildungsstudiengang zur nationalen Initiative

Lapurla ist aus dem 2013 erstmals gestarteten CAS Kulturelle Bildung und der daraus lancierten Fokuspublikation Ästhetische Bildung und Kulturelle Teilhabe – von Anfang (2017) entstanden. Der CAS befähigt seit 10 Jahren Fachpersonen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Gesundheit dazu, qualitativ hochstehende ästhetisch-kulturelle Settings im Frühbereich zu entwickeln, durchzuführen und zu evaluieren.

Carolin Fedier (Leiterin Kunstvermittlung, Amt für Kultur des Kantons Bern) hat im Gespräch mit Sibylle Matt Robert (Leiterin Weiterbildung HKB) und Karin Kraus (Studienleiterin CAS Kulturelle Bildung und Fondatrice & Geschäftsleiterin Lapurla) nachgefragt,

– Welche biografischen Lapurla-Momente es bei SMR gegeben hat?
– Was der Auslöser war für KK war, dass es so etwas wie Lapurla braucht ?
– Was SMR an Lapurla überzeugt und warum Lapurla zur HKB passt ?
– Ob und welche Tiefschläge es bei KK als Initiantin Lapurla gegeben hat? Und was aus ihrer Sicht der grösste Erfolg von Lapurla ist?
– Was KK vor 10 Jahren gesagt hätte, wenn ihr jemand Lapurla als nationale Bewegung vorausgesagt hätte?
– Was SMR Lapurla für die Zukunft wünscht?

«Menschen ab dem Start in ihrer Kreativität fördern bedeutet, sie für alles Kommende stark zu machen. Lebenslanges Lernen von Anfang an…»

Sibylle Matt Robert

«Wenn mir jemand vor 10 Jahren Lapurla vorausgesagt hätte, und dass wir im Rahmen einer bereits dritten nationalen Tagung Awards für herausragende Projekte vergeben werden, hätte ich wohl geantwortet: Schön wär’s – träum weiter!»

Karin Kraus

Wie Weiterbildung wirkt

Wir feiern 10 Jahre CAS Kulturelle Bildung – mit Posterstationen von 10 ALUMNI

Zum 10-Jahresjubiläum haben sich 10 Absolventinnen anhand von Postern vorgestellt. Sie standen zum Gespräch bereit für Fragen zu ihrem beruflichen und persönlichen Werdegang. Es wurde angeregt diskutiert, sich gegenseitig inspiriert und viel gelacht.

«Herzlichen Dank dir für den tollen Anlass. Die vielen guten Begegnungen und Gespräche haben mich sehr inspiriert.»

Daniela Tribelhorn

«Es war eine ansteckende, gute Energie zu spüren und schön zu sehen, dass sich so viele für die Jüngsten in unserer Gesellschaft stark machen. Ich bin gerne Teil davon und bin auch etwas stolz auf meine Arbeit, die andere wiederum anregt und inspiriert.»

Stefanie Langenegger

Romandie: Wie schafft man Netzwerke?

Beispiele und Diskussion


Von allen Teilnehmenden kam etwa ein Drittel aus der Romandie. Zusammen mit Sandrine Bavaud (Generalsekretärin Pro Enfance), Giuseppina Billè (Kleinkindererzieherin Crèche du Clos-de-Bulle), Carolina Liebling (stellvertretende Direktorin Musée de la main UNIL-CHUV), Maude Sauvage (Plastikerin) und Laura Verdú Martínez (Kleinkinderzieherin, Krippe Clos-de-Bulle Lausanne) wurde anhand von konkreten Praxisbeispielen ausgetauscht und diskutiert, wie interprofessionelle Netzwerke gebildet werden können.

«Ich habe mitgenommen, dass es möglich ist, Einzelinitiativen in einen sinnvollen Zusammenhang zu stellen, und dass wir weiterhin Möglichkeiten finden müssen, um die Dominoeffekte bei den Behörden und den Berufsschulen zu vervielfachen. Es scheint in der Tat wesentlich zu sein, allen Kindern und Familien den Zugang zu Angeboten der ästhetischen Wahrnehmung und der kulturellen Teilhabe zu ermöglichen.»

Sandrine Bavaud
de gauche à droite : Carolina Liebling (driectrice adjointe), Giuseppina Billè (éducatrice), Maude Sauvage (artiste)
Maude Sauvage (artiste)
Laura Verdú Martínez, Giuseppina Billè (éducatrices)

Die Regionalgruppen stellten sich vor

Die Koordinator:innen der Regionalgruppen Lapurla haben sich vorgestellt und aufgezeigt, wie Vernetzung gelingt und was sie bewirken kann.

Nils Schrempp & Lucrezia Santo | Basel
Sara Rossi | Bern
Sandra Teesink | Ost-CH
Sandrine Bavaud | Romandie
Johanna Ludwig & Salomé Böni | Zentral-CH
Monica Fischer-Medici | Zürich

Worldcafés Regionalgruppen

Wie können die regionalen Netzwerke weiter ausgebaut und gestärkt werden? Welche Ziele wollen sie weiterverfolgen? Der Austausch diente der breiteren Vernetzung und gegenseitiger Inspiration zum Weiterwirken.

«Mir wurde ermöglicht, viele Menschen kennenzulernen und so neue, wertvolle Kontakte zu knüpfen.»

Sandra Teesink, Koordinatorin Regionalgruppe Ost-CH
Zentral-CH
Zentral-CH
Bern
Bern
Basel
Basel
Zürich
Zürich
Ost-CH
Ost-CH

Verleihung der Lapurla-Awards

Lapurla vergab erstmals Awards für wegweisende Projekte zur Einlösung der UN-Kinderrechte im Frühbereich in zwei Kategorien: «Best Practice» & «Best Newcomer». Die Siegerprojekte wurden am 10. November 2023 im Rahmen der 3. nationalen Tagung an der Hochschule der Künste Bern HKB verliehen. Herzliche Gratulation!

Gefeiert und getanzt haben wir mit dem wunderbaren Tzupati Orchestra!

Herzliche Gratulation an: Loyse Graf (links) & Célia Meirelles (rechts) für «EspaceS créatifS au musée d’art et d’histoire MAH»
Herzliche Gratulation für den Award! Clement Kottelat (links) & Jennifer Skolovski (rechts) mit «Art’Mini/KinderKulturTreff Mini»
Herzliche Gratulation an: Anna Beck-Wörner (links) & Regina Dobler (rechts) mit «CHIKU»
Herzliche Gratulation an: Yvonne & Teddy Amstad
Herzliche Gratulation an: Annika Brantschen mit «Mini Atelier»
… und getanzt …
Jetzt wird gefeiert mit dem tollen «Tzupati Orchestra»!

Schlusswort des Stiftungsrats

Iris Weder & Thomas Jaun

Iris Weder ist Vorstandsmitglied von Kulturvermittlung Schweiz KVS und Leiterin der Abteilung Kultur der Stadt Zug.

Thomas Jaun ist Vorstandsmitglied von Alliance Enfance und Schulleiter HF Kindheitspädagogik – ARTISET Bildung.

Beide sind seit der ersten Stunde Verbündete von Lapurla. Ihre Expertisen in den Bereichen Bildung, Kultur, Frühe Kindheit und Ausbildung von Fachpersonen der frühen Kindheit ist von grossem Wert für Lapurla.

Erfahre mehr über die Motivation der beiden Stiftungsräte zum Mitwirken bei Lapurla:

Interview mit Thomas Jaun | Interview mit Iris Weder

«Die Tagung hat gezeigt, dass das Engagement für die Förderung von kreativen Freiräumen für Kleinkinder stetig wächst und die Initiativen äussert vielseitig und kreativ sind.

Die erste Verleihung der Lapurla-Award war ein Erfolg. Bravo an die ausgezeichneten qualitätsvollen Projekte! Ich bin überzeugt, dass das Auszeichnen von Best-Practices eine wirkungsvolle Form der Förderung ist, mit der die Anliegen von Lapurla noch mehr Sichtbarkeit erhalten, und die Idee sich schneller weiterverbreiten wird. So freue ich mich heute schon auf die Projekte der nächsten Ausgabe.»

Iris Weder

«Beeindruckend war für mich, wie Kunsträume zu Spiel- und Forschungsräumen für Kinder geworden sind. Für viele wichtige Themen der Arbeit mit Kindern wie Partizipation, Ko-Konstruktion oder die Gestaltung von anregenden Umgebungen kann man sich an den ausgezeichneten Projekten eine dicke Scheibe abschneiden.»

Thomas Jaun

3. Nationale Tagung Lapurla

Fokus Qualitätsoffensive

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Lapurla bereits zur dritten nationalen Tagung einlädt! An der Hochschule der Künste Bern HKB findet am Freitag 10. November von 10 – 17:30 Uhr ein reichhaltiges Programm statt.
Der Fokus legen wir dieses Jahr auf die Qualität! Aus der Forschung ist bekannt, dass nur qualitativ gute Angebote sich positiv auf die Bildung und Persönlichkeitsentwicklung von jungen Kindern auswirken. Der CAS Kulturelle Bildung trägt dazu bei, Fachpersonen zu befähigen, hochstehende Angebote im Frühbereich zu entwickeln und durchzuführen. Erfahre mehr dazu am Gespräch mit Sibylle Matt Robert und Karin Kraus zum 10-Jahres-Jubiläum des CAS Kulturelle Bildung!

Gespannt kannst du auch auf die Lapurla-Awards sein, die, ganz im Zeichen der Qualitätsoffensive, an qualitativ hochstehende Projekte im Frühbereich vergeben werden. In den Kategorien «Best Practice» und «Best Newcomer» konnten Projekte im Bereich «Kinder zur Kunst», «Kunst zu den Kindern» oder «Lapurla Family» eingegeben werden. Die mit einem Award ausgezeichneten Projekte werden an der Tagung prämiert und gefeiert! Sie können sich zudem kurz vorstellen und gewähren so einen inspirierenden Blick in die Praxis.

Auch die Regionalgruppen und ihr Wirken werden an der Tagung vorgestellt und zeigen auf, wie Vernetzung aussehen und was sie bewirken kann. Sei es an den Poster-Stationen von ehemaligen CAS-Absolventinnen, an den Worldcafés zu den regionalen Netzwerken und den Diskussionsrunden der Romandie und der Svizzera italiana: die Vernetzung wird auch an der diesjährigen Tagung einen wichtigen Stellenwert einnehmen!

Programm der 3. Nationalen Tagung

Referent:innen

Prof. Dr. Thomas Beck ist Direktor der Hochschule der Künste Bern HKB.

Thomas Beck studierte nach einer Ausbildung zum Zeitungsredakteur Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Musikwissenschaft und promovierte 1996 mit einer interdisziplinären Arbeit zur Librettoforschung. Thomas Beck lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. Er arbeitete als Musikdramaturg und später als Chefdramaturg am Theater St. Gallen, bevor er 1997 zum Schweizer Fernsehen nach Zürich und 2009 an die Hochschule der Künste Bern (HKB) wechselte.

Per 2023 hat Lapurla die Rechtsform einer unselbständigen Stiftung unter dem Dach der Fondation des Fondateurs angenommen. Wir freuen uns sehr, dass Thomas Beck Mitglied des Stiftungsrats von Lapurla ist und die Begrüssungsworte zur Tagung sprechen wird.

Möchtest du mehr zu Thomas Beck und seinen Ansichten zu früher kultureller Bildung erfahren? Dann lies hier sein Interview dazu!

Sibylle Matt Robert ist die Leiterin Weiterbildung der Hochschule der Künste Bern HKB.

Sibylle Matt Robert studierte Schauspiel an der Schauspiel-Akademie Zürich (heute: Zürcher Hochschule der Künste ZHDK) und arbeitete während zehn Jahren als Schauspielerin an diversen Theatern in Deutschland und der Schweiz. Während zwanzig Jahren hat sie den Bereich Kommunikationstraining an der Berner Fachhochschule Gesundheit aufgebaut und geleitet. Für den Einsatz von Kommunikationstrainings in der Lehre unter Einbezug von Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung wurde sie 2014 mit dem Credit Suisse Award for Best Teaching ausgezeichnet. Weiter hat sie den Master Supervision, Coaching und Mediation an der ZHAW abgeschlossen und war am Forschungsprojekt «Schauspielerisches Praxiswissen – Kompetenzen professioneller SchauspielerInnen in Kommunikationstrainings im Gesundheitsbereich» beteiligt. Seit 2022 leitet sie die Abteilung Weiterbildung der Hochschule der Künste Bern HKB. Mit grossem Engagement setzt sie sich als Leiterin Weiterbildung für den CAS Kulturelle Bildung ein.

Wir sind gespannt und freuen uns auf ihre Ausführungen zum 10-Jahres-Jubiläum des CAS Kulturelle Bildung!

Sandrine Bavaud ist Generalsekretärin der Vereinigung Pro Enfance.

Sandrine Bavaud hat einen Master of Science in Sozialwissenschaften und eine Diplomarbeit über die Tagesfamilienbetreuung verfasst. Sie hat umfangreiche Erfahrungen als Kommunikations- und Fundraising-Verantwortliche bei der Association Lire et Ecrire gesammelt. Bevor sie in den Vereinsbereich wechselte, war sie in der Privatwirtschaft tätig. Im Rahmen ihrer Mandate als Präsidentin oder Mitglied verschiedener Ausschüsse hat sie sich für die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben eingesetzt, was dem Wohlergehen der Kinder, dem sozialen Zusammenhalt und den Bedürfnissen unserer Wirtschaft zugute kommt.

Sandrine Bavaud ist auch Koordinatorin der Lapurla-Regionalgruppe Romandie. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion!

Die Jury für die Auswahl und Prämierung der Projekte und die Verleihung der Awards besteht aus Jessica Schnelle, Myriam Schleiss, Carolin Fedier, Carolina Liebling und Karin Kraus.

Jessica Schnelle ist seit 2022 Leiterin Soziales bei Migros Kulturprozent. Zuvor war sie als Projektleiterin für die Entwicklung, Umsetzung und Begleitung von national ausgerichteten Projekten und Themenfeldern an der Schnittstelle zwischen Kultur und Sozialem zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zuständig. In dieser Funktion hat sie mit Karin Kraus die nationale Initiative Lapurla ins Leben gerufen und von 2017 bis April 2022 co-geleitet.

Myriam Schleiss ist Leiterin Kulturelle Teilhabe beim Bundesamt für Kultur. Nach einem Master in Sprachwissenschaften und Französischer Literatur an der Universität Lausanne arbeitete sie als Ausbildnerin und leitende Pädagogin in einer Sprachschule für Migrant/innen in Lausanne.

Carolin Fedier ist Leiterin des Fachbereichs Kulturvermittlung beim Amt für Kultur, der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern. Nach einem Studium der Kommunikation und einem Master in Kulturmanagement war Carolin als Koordinatorin bei MUS-E sowie für die Geschäftsstelle Kulturvermittlung Schweiz tätig. Als Begutachterin der Abschlussprojekte des CAS Kulturelle Bildung hat sie ein langjähriges Engagement im Bereich der frühen kulturellen Bildung vorzuweisen. Des weiteren hat sie mit Lapurla den pionierhaften Förderakzent U4 ausgearbeitet, aus dem ein gemeinsames Fördermodell der Kulturförderung des Kantons Bern zusammen mit der Burgergemeinde Bern geworden ist.

Carolina Liebling ist stellvertretende Direktorin des Musée de la Main UNIL-CHUV in Lausanne. Sie ist Mitglied der Regionalgruppe Romandie und hat in der Pilotphase von Lapurla selber ein eigenes Modellprojekt verantwortet.

Karin Kraus ist Fondatrice und Geschäftsleiterin von Lapurla sowie Studienleiterin und Dozentin des CAS Kulturelle Bildung an der Hochschule der Künste Bern HKB. Zudem ist sie Lehrbeauftragte an diversen Fach- und Hochschulen im In- und Ausland.

Wir freuen uns auf die Verleihung der Awards und es ist uns eine Ehre, drei erfahrene, kompetente und engagierte Expertinnen in der Jury zu wissen!

Jessica Schnelle
Myriam Schleiss
Carolin Fedier
Carolina Liebling
Karin Kraus

Iris Weder ist Vorstandsmitglied von Kulturvermittlung Schweiz KVS und Leiterin der Abteilung Kultur der Stadt Zug.
Thomas Jaun ist Vorstandsmitglied von Alliance Enfance und Schulleiter HF Kindheitspädagogik – ARTISET Bildung.
Beide sind Verbündete von Lapurla der ersten Stunde. Ihre Expertise in den Bereichen Kulturvermittlung, Kultur, Frühe Kindheit und Ausbildung von Fachpersonen der frühen Kindheit ist von grossem Wert für Lapurla. Iris Weder und Thomas Jaun sind seit der Gründung der Stiftung Lapurla unter dem Dach der Fondation des Fondteurs engagierte Mitglieder des Stiftungsrats von Lapurla.

Wir freuen uns besonders auf ihr krönendes Schlusswort am Ende der Tagung!

Falls du mehr über die Motivation zum Mitwirken im Stiftungsrat von Thomas Jaun wissen? Hier kannst du das Interview dazu lesen!

 

Thomas Jaun hat den Tag mit Karin Kraus co-moderiert

Sibylle Sutter ist Beraterin bei advocacy ag, communication and consulting und begleitet Lapurla bei der Entwicklung und Kommunikation. Seit 2021 ist sie verantwortlich für das Weiterbildungsprogramm von vitamin B – der Fachstelle für Vereine.

Karin Kraus ist Fondatrice und Geschäftsleiterin von Lapurla sowie Studienleiterin und Dozentin des CAS Kulturelle Bildung an der Hochschule der Künste Bern HKB. Zudem ist sie Lehrbeauftragte an diversen Fach- und Hochschulen im In- und Ausland.

Das Moderationsduo hat sich an der letztjährigen Tagung von Lapurla bestens bewährt! Auf eine nächste Runde!

Karin Kraus

Projektpräsentationen CAS Kulturelle Bildung

Wer sich für ein eigenes Projekt inspirieren lassen will und mehr erfahren möchte über die Erfahrungen und Learnings der Studierenden des CAS Kulturelle Bildung (10. Lehrgang), ist herzlich eingeladen an den öffentlichen Präsentationen teilzunehmen.

Projektpräsentationen CAS Kulturelle Bildung

Wer sich für ein eigenes Projekt inspirieren lassen will und mehr erfahren möchte über die Erfahrungen und Learnings der Studierenden des CAS Kulturelle Bildung (11. Lehrgang), ist herzlich eingeladen an den öffentlichen Präsentationen teilzunehmen.

Fachtagung und Netzwerktreffen: Kinderrechte digital

Infoveranstaltung CAS Kulturelle Bildung, 10. Lehrgang 2023/24

Infoveranstaltung CAS Kulturelle Bildung, 11. Lehrgang 2024/25

Schweizer Plattform Bildung 2030

Die Schweizerische UNESCO-Kommission freut sich, Sie zur 6. Ausgabe der Schweizer Plattform Bildung 2030 einzuladen, welche im Kursaal in Bern mit Simultanübersetzung (DE-FR-IT) stattfindet. Die Veranstaltung beginnt mit einem Steh-Lunch um 12:30 Uhr und dauert bis 17:30 Uhr. Am Anlass könnt ihr auch einen Workshop von Karin Kraus, Co-Leiterin von Lapurla, besuchen.

Der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dieses Jahr auf den transversalen Kompetenzen. Im Gegensatz zu fachspezifischem Wissen, das an einen bestimmten Lehrplan oder ein bestimmtes Schulfach gebunden ist, können transversale Kompetenzen in vielen verschiedenen Fächern erworben werden und sind unterschiedlicher Art. Was versteht man aber genau unter transversalen Kompetenzen? Und welche neuen transversalen Kompetenzen sollten im Lehrplan von morgen enthalten sein? Was sollte man lernen und was sollte man verlernen? Wie können Lehrkräfte mit diesen neuen Kompetenzen umgehen? Und wie können Lernende in die Lage versetzt werden, ihre Identität zu stärken und ihre Perspektiven auf die Welt zu erweitern – ein Leben lang? Mehrere Vorträge, eine Diskussion zwischen verschiedenen Experten und Workshops zu verschiedenen Facetten dieses Themas werden es ermöglichen, die von der internationalen Kommission Futures of Education angestossene weltweite Diskussion gemeinsam fortzusetzen.

Tagung Alliance Enfance

Auf Anregung des Bundesamts für Gesundheit hat eine Expertengruppe eine harmonisierte Definition von «Früherkennung und Frühintervention» erarbeitet. Basierend auf dieser Definition nimmt sich die von Alliance Enfance veranstaltet Tagung der Frage an, welche Rolle Früherkennung und Frühintervention in der Frühen Kindheit spielen.

Der Morgen ist der Präsentation dieser Definition durch das Bundesamt für Gesundheit und deren Einordnung für den Bereich der Frühen Kindheit aus fachlicher Perspektive gewidmet.

Am Nachmittag bieten zehn parallel geführte Ateliers Gelegenheit, ein Setting oder Thema der Früherkennung und Frühintervention in der Frühen Kindheit praxisbezogen näher kennenzulernen, über die Anwendung der harmonisierten Definition auf den Frühbereich zu diskutieren sowie auf Potenziale und Grenzen des Ansatzes im jeweiligen Kontext zu sprechen zu kommen. Lapurla Co-Leiterin Karin Kraus wird das Atelier zum Thema „Stärken- versus Defizitorientierung: Ästhetische Bildung und Kulturelle Teilhabe als Früherkennung kleinkindlicher Potenziale“ moderieren. 

Frühkindliche Sinnes- und Erfahrungswelten im Museum – Theorie und Praxis im Diskurs

Eine öffentliche Netzwerkveranstaltung im Rahmen des CAS Kulturelle Bildung der Hochschule der Künste Bern in Kooperation mit dem Creaviva, Zentrum Paul Klee.

Diskussionsperspektiven

Die Diskussion um frühkindliche Bildung in der Schweiz hat in den letzten Jahren stark zugenommen und zu einer erhöhten Nachfrage nach Kulturvermittlungsangeboten für Kinder im Vorschulalter geführt. Immer mehr Museen bieten Ateliers und Workshops für Kindergarten- und Kleinkinder an. Die Altersgruppe der Kinder unter sechs Jahren stellt Museen und ihre Fachleute für Bildung und Vermittlung jedoch vor ganz neue Herausforderungen, insbesondere, wenn die Angebote kleinkindlichen Lernbedürfnissen gerecht werden sollen.

Die Tagung ging der Frage nach, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit junge Kinder erste ästhetische Erfahrungen im kulturellen Kontext des Museums machen können, und wie es gelingen kann, Kinder mit unterschiedlichen soziokulturellen und sozioökonomischen Hintergründen zu erreichen.

Die Vision: das Museum als selbstverständlicher Bildungs- und Erfahrungsort für Vorschulkinder und ihre Bezugspersonen, das Museum als kultureller Raum der vielfältigen Begegnungen und als Brückenpfeiler zu Integration und Chancengleichheit.

Fotos: Chris Richter