Zum Inhalt springen

Oberer Ursula

Farbe & Klang

Ein audiovisuelles Projekt für Kinder zwischen 2 und 4 Jahren

Das Projekt hat die Künsterlin Susan Mézquita zusammen mit der Kita Tuttifrutti in Biel geplant und umgesetzt. Es ist die Weiterentwicklung ihres Pilotprojekts, das sie im Rahmen ihrer Qualifikation des Förderakzents U4 im CAS Kulturelle Bildung realisiert hat.


Zeichnung: Susan Mézquita

Gesamthaft machten 32 Kinder mit, aufgeteilt in verschieden grosse Gruppen. Das Projekt wurde im Malatelier der Tagesstätte für zwei Woche pro Gruppe durchgeführt. Während dieser Zeit nahm jede Gruppe zwei Mal pro Woche am Projekt teil, jedes Mal für ca. eineinhalb bis zwei Stunden. Die gesamte Umsetzung dauerte von Anfang Mai bis Anfang Juli 2021.


Steckbrief

Steckbrief Projekt «Farbe & Klang»

Projektpartner

Stiftung für Frauen und Kinder Biel
Tagesstätte TuttiFrutti & Wohnhaus SottoSopra
Seevorstadt 46
2502 Biel

Beteiligte Personen

 

Förderer

Kulturförderung des Kantons Bern, Amt für Kultur, Förderakzent 2018 «U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der frühen Kindheit»

Lapurla

Medienspiegel

Projektleitung

Susan Mézquita
Künstlerin & Kunstvermittlerin
susanmezquita2@gmail.com

 

Teilnehmende Kinder

32 Kinder zwischen im Alter von 2–4 Jahren

Laufzeit

Mai–Juli 2021

Weitere Informationen

 

Lädrach Pia

KlanzTang

Klang- und Bewegungsexperimente zum Dabeisein, Horchen und Mitwirken

Wie klingen Reissverschlüsse, die gerade ein Schwätzli abhalten? Was hat die Bockleiter dazu zu melden und was klappert die alte Querflöte daneben? Im gemeinsamen Spiel mit Kleinkindern und ihren Begleitpersonen erforschen Jenni Arne und Salome Böni Klänge und Bewegungen mit ausgewählten Gegenständen, die im Haus und Garten anzutreffen sind. Es entsteht ein improvisierter Klangraum, den die Kinder nach Lust und Laune mitgestalten. Alle Anwesenden sitzen mitten im Instrumentarium auf dem Boden, wo sie die bewegte Klangwelt aus nächster Nähe erleben. Ein Mitmachstück für Jung und Alt!

Ziel ist, gemeinsam mit den Kindern in einen kreativen Forschungsprozesse einzutauchen, die Sinne zu schärfen, die Ohren zu spitzen, den eigenen Körper neu zu erleben, Selbstwirksamkeit direkt zu erfahren und sich dabei selbst zu vergessen.

KlanzTang wurde zusammen mit verschiedenen Berner Kitas entwickelt und ins Programm von verschiedenen Konzertveranstalter aufgenommen.

In Ko-Konstruktion gemeinsam forschen und neues Entdecken ist für alle spannend | Foto: Simone Carlo Surace

Nach einer improvisierten Kurzperformance der Künstlerinnen zu Beginn werden die Kinder nonverbal eingeladen, Teil des Stückes zu werden. Gemeinsam wird der Raum bespielt. Wir nehmen die Ideen der Kinder auf, entwickeln sie weiter und beobachten, welche Klänge und Impulse die Kinder besonders faszinieren.

Vom Vorleben übers Mitmachen zum Machenlassen ist ein zentrales Credo von Lapurla | Foto: Simone Carlo Surace
Alltagsgegenstände zum Klingen bringen | Modellprojekt KlanzTang | Foto: Simone Carlo Surace
Und jetzt ist selber ausproberieren angesagt | Foto: Simone Carlo Surace
Vorlebend einladen, selber auszuprobieren | Modellprojekt KlanzTang | Foto: Simone Carlo Surace
Begeisterung und Vertrauen zur Musikerin sind gross | Foto: Simone Carlo Surace
Wenn im gemeinsamen Experimentieren eine grosse Vertrautheit mit der Musikvermittlerin entsteht | Modellprojekt KlanzTang | Foto: Simone Carlo Surace
Zuschauen, beobachten, selber tun: Alles ist erlaubt und passiert gleichzeitig | Foto: Simone Carlo Surace

Steckbrief

Steckbrief

Bisherige Projektpartner

Kita Spittel (2020), Naturhistorisches Museum Bern (2021), Kita Himugüegeli (2021), Bühnen Bern (Saison 2021/2022 und Saison 2022/2023),Tanzfest Bern (2022), Schlachthaus Theater Bern (2023), Théâtre les Halles Sierre (2023), Zeughaus Kultur Brig (2023), Kinderhaus Langnau (2023)

Beteiligte Personen

Jenni Arne (Tänzerin, Tanzpädagogin)

Förderer

Kulturförderung des Kantons Bern, Amt für Kultur, Förderakzent 2018 «U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der frühen Kindheit»

Lapurla

Burgergemeinde Bern

Medienspiegel

Bühnen Bern, 29. September 2021: Ein Stück für die Allerkleinsten

HKB-Zeitung, Ausgabe 4, Dezember 2020: Absolvent*in im Fokus: Salome Böni

Projektleitung

Salome Böni
Musikpädagogin & Flötistin
salome.boeni@lionpower.ch

Teilnehmende Kinder

Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahre

Blubb

Ein musikalisch digitales Wasserspiel mit Kindern unter vier Jahren

Blubb ist ein halb virtuelles musikalisches Kulturprojekt mit Kindern unter vier Jahren. Auf der Suche nach nassen Klängen und inspiriert durch instrumentale Annäherungsversuche aus der klassischen Musik soll das Projekt kreative Impulse setzen und die Neugier der Kinder wecken.

Mit vielen Ideen und ohne Druck geht es dabei nicht um ein bestimmtes Ziel, sondern um die Freude am Tun. Der Hauptfokus des Projekts liegt dabei auf dem Element Wasser und wie damit verschiedene Klänge erzeugt werden können.

Alle wirken mit beim Erzeugen neuer Klänge | Foto: Anita Affentranger

Steckbrief

Projektpartner

Kita kids & co au Lac
Aarbergstrasse 60
2503 Biel/Bienne

Beteiligte Personen

Kita Team

Keli Kotseva (Leitung Kita kids & co au Lac), Carolin Lopez (Gruppenleitung «Charly»), Djior Kone (Gruppenleitung «Coco»), Serpil Balcal (Miterzieher), Katrin Jakob (Miterzieherin), David Stauffer (Miterzieher), Nico Krebs (Lernender), Valmira Sabani (Lernende).

Förderer

Kulturförderung des Kantons Bern, Amt für Kultur, Förderakzent 2018 «U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der frühen Kindheit»

Lapurla

Projektleitung

Jutta Schönhofer
Musikvermittlerin
jutta.schoenhofer@gmx.ch

Tamara Ziegler
Co-Projektleitung, Musikvermittlerin
tam.ziegler@googlemail.com

Teilnehmende Kinder

  • Jasina (2 Jahre)
  • Nina (2 Jahre)
  • Johana (3 Jahre)
  • Alessandra (4 Jahre)
  • Esma (4 Jahre)
  • Fiona (4 Jahre)
  • Harun (4 Jahre)
  • Maner (4 Jahre)

Laufzeit

Juni bis September 2021

Ruof Viviane

M4 – MfK-Minilabor

Das Museum für Kommunikation und die Kindertagesstätte mixmax Schönegg schaffen ein gemeinsames Labor

Auch der wiederholte Besuch des Museums für Kommunikation ist Teil des Projekts | Foto: Museum für Kommunikation

Das Minilabor ist ein museal-pädagogisches Setting für Kleinkinder bis vier Jahre, das in einer variablen Umgebung installiert werden kann. Zugleich ist es ein Raum, der Originalobjekte des MfK sowie von der Kita bereitgestelltes Material zum Thema Kommunikation enthält.


Phase 1: 2019

Wir auch! Kleinkinder im Museum für Kommunikation

Die Frage, wie Museen ihre Zugänglichkeit für und Kommunikation mit Kleinkindern verbessern können, fordert uns heraus. Nehmen wir sie als Zielgruppe ernst und gehen wir aktiv auf sie ein? Unser Eindruck ist: Wir sind nicht genügend auf Familien mit Kleinkindern eingestellt. Das wollen wir ändern. In Zusammenarbeit mit der Kita mixmax Schönegg haben wir verschiedene Settings ausprobiert und evaluiert. Daraus ist die Idee und Konzeption des M4-Minilabors entstanden.


Phase 2: 2020–21

Das Minilabor hat drei Funktionen. Erstens ist es ein Ausstellungsort. Das MfK geht zu den Kleinkindern, um ihnen an einem vertrauten, «sicheren» Ort eine Museumserfahrung zu ermöglichen und so eine Beziehung aufzubauen, die die Kinder – und ihre Familien – später ins Museum selbst führen soll. Das Minilabor ist in diesem Sinne «echt» und keine thematische Spielecke. Zweitens ist es ein Inspirations- und Forschungsort zu den Themen «Kommunikation früher und heute» und «Wie Kleinkinder kommunizieren». Die Kinder sollen sich spielerisch mit der Sprache betätigen, Aspekte der non-verbalen Kommunikation sinnlich erforschen und mit wiederverwertbarem MfK-Material den Raum verändern und weiterentwickeln. Drittens ist es ein Ort der Zusammenarbeit zum Zwecke der kulturellen Teilhabe von Kleinkindern. Das Minilabor wird das MfK inspiriert und unterstützt, von Verónica Reyes und der Kita mixmax umgesetzt sowie weiterentwickelt und – nach der Pilotphase im Rahmen von U4 – möglicherweise auf andere Kitas und Museum ausgeweitet.


Phase 3: Oktober 2020 bis Frühling 2021

Das «MfK-Minilabor» rund ums Thema Kommunikation ist seit Oktober 2020 in der Kindertagesstätte mixmax in Bern eingerichtet. Die Betriebsleiterin Marie-Jeanne Metz und ihre MitarbeiterInnen haben es zusammen mit Veronica Reyes, Kommunikatorin im Museum für Kommunikation (MfK) in Bern, konzipiert und altersgerecht umgesetzt.

Den Kindern steht ein ganzer Raum mit verschiedenen Stationen zur Verfügung, bei denen sie verbal und nonverbal, kreativ und museal mit den Kommunikationsmitteln experimentieren, spielen, gestalten und Neues entdecken. Das «MfK-Minilabor» ist ein integraler Bestandteil des Kita-Alltags geworden und mittlerweile auf der zweiten Gruppe neu eingerichtet worden. Die Kinder können es täglich in Begleitung besuchen. Durch diese Erfahrungen wird es stetig weiterentwickelt.

Das Museum für Kommunikation begleitet und unterstützt das Minilabor eng und mit Herzblut. Der Leiter Bildung und Vermittlung und einige Kommunikatorinnen haben es jüngst besucht, um sich zu informieren und inspirieren zu lassen. So wirkt das Projekt zu gegenseitigen Nutzen. Der umfassende Transfer der gewonnenen Erkenntnisse aus dem «MfK-Minilabor» ist für den Sommer 2021 geplant.


Blog

Das Projekt «Minilabor» ist auf der Webseite des MfK mit einem BLOG dokumentiert. 


Rendevous mit dem «Minilabor»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief

Projektpartner

Museum für Kommunikation
Helvetiastrasse 16
3000 Bern 6

Kita mixmax Schönegg
Seftigenstrasse 111
3007 Bern

Förderer

Kulturförderung des Kantons Bern, Amt für Kultur, Förderakzent 2018 «U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der frühen Kindheit»

Lapurla

Museum für Kommunikation MfK

Projektleitung

Verónica Reyes
Kommunikatorin Museum für Kommunikation
v.reyes@mfk.ch

Marie-Jeanne Metz Leuenberger
Betriebsleitung Kita mixmax
kitaschoenegg@mix-max.ch

Weitere Informationen

Konzeptuelle Wegbeschreibung (PDF)

Projektposter (PDF, Stand Nov 2019)

Online – Infoveranstaltung CAS Kulturelle Bildung, 13. Lehrgang 2026/27

Im CAS Kulturelle Bildung erarbeitest du dir berufsbegleitend die kulturpädagogische Qualifikation für deine Arbeit im Frühbereich oder die pädagogische Qualifikation für deine Arbeit im kulturellen Bereich. Durch das Reflektieren der eigenen kreativen Prozesse lernst du, wie du ästhetische Erfahrungen von Kindern durch die Künste anregen und begleiten kannst. Du erlebst, wie kreative Lernprozesse die Sprachentwicklung, die Selbstwirksamkeit und psychische Gesundheit unterstützen und erfährst, wie Kulturelle Teilhabe durch Ko-Konstruktion gelingt. 

Pärli Johanna

Online – Infoveranstaltung CAS Kulturelle Bildung, 13. Lehrgang 2026/27

Im CAS Kulturelle Bildung erarbeitest du dir berufsbegleitend die kulturpädagogische Qualifikation für deine Arbeit im Frühbereich oder die pädagogische Qualifikation für deine Arbeit im kulturellen Bereich. Durch das Reflektieren der eigenen kreativen Prozesse lernst du, wie du ästhetische Erfahrungen von Kindern durch die Künste anregen und begleiten kannst. Du erlebst, wie kreative Lernprozesse die Sprachentwicklung, die Selbstwirksamkeit und psychische Gesundheit unterstützen und erfährst, wie Kulturelle Teilhabe durch Ko-Konstruktion gelingt.