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CHIKU

Schauen und staunen, gestalten und wirken, kreativ sein

Kinder des Chinderhorts Appenzell besuchen regelmässig die Kunsthalle Ziegelhütte. Empfangen werden sie jeweils von der Kunstvermittlerin Anna Beck-Wörner, begleitet von der Hortnerin Regina Dobler und einer Betreuerin in Ausbildung.


«Es gab diese Hochkonzentration von acht kleinen Kindern. Das war sehr beeindruckend.»

Anna Beck-Wörner, Kunstvermittlerin Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Besuchsreihen

1. Besuchsreihe | Mai – September 2018: Bauplatz Kreativität

Teilnehmende Kinder: Alina (2), Leron (2), Noemi H. (2), Teemu (2), Alessia (3), Gianluca (3), Jan (3), Jan Luca (3), Jon (3), Malin B. (3), Marielle (3), Mia (3), Romeo (3), Anita (4), Benjamin (4), Cedric (4), Emanuel (4), Fredrick (4), Henri (4), Ivan (4), Kandes (4), Leandro (4), Lilian (4), Maurin (4), Noah (4), Viktoria (4), Alessia (5), Andrina (5), Diego (5), Gian (5), Johann (5), Malin W. (5), Marius (5), Anais (6), Ron (7), Tim (7), Lukas (8), Mauro (8), Nina (8), Stelios (8), Kay (12).
Begleitpersonen: Regina Dobler (Hortnerin), Anna Beck-Wörner (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: Bauplatz Kreativität | eine Wanderausstellung der Bildschulen Schweiz

Kinder des Chinderhorts Appenzell besuchten an acht Terminen die Ausstellung Bauplatz Kreativität in der Kunsthalle Ziegelhütte. Am 30. September 2018 fand die Vernissage für Eltern, Verwandte und Interessierte statt, an der 75 Personen teilnahmen.

Übergeordnete Klammer für die Ausstellung «Bauplatz Kreativität» ist das Thema Kreativität. Was bedeutet Kreativität eigentlich? Was wird im allgemeinen Sprachgebrauch darunter verstanden? Können die glücks- und erfolgsversprechenden Floskeln rund um den Begriff Kreativität eingelöst werden? Und was heisst es, im Bereich der gestalterischen Bildung von Kindern und Jugendlichen selbst «kreativ» zu sein, kreativitätsfördernd zu handeln und gleichzeitig gestalterische Kenntnisse und Techniken zu vermitteln?

Direkt im Ausstellungsraum kreativ sein dürfen ist ein besonderes Erlebnis | Foto: Anita Affentranger
Es wir ausprobuert und experimentiert | Foto: Anita Affentranger
Manchmal braucht es auch Unterstützung, um sein individuell gestecktes Ziel zu erreichen | Foto: Anita Affentranger
Und sogar direkt auf die Wand malen war erlaubt – was für eine Erfahrung! | Foto: Anita Affentranger
Ein reichhaltiges Materialangebot steht griffbereit | Foto: Anita Affentranger
Jetzt wir das Material erkundet und erprobt | Foto: Anita Affentranger
Die Eigenschaften des Materials werden ausgereizt und kommentiert | Foto: Anita Affentranger
Die Leimtube muss kräftig gedrückt werden | Foto: Anita Affentranger
Im gemeinsamen Ausprobieren entstehen fortlaufend neue Ideen und Rollenspiele | Foto: Anita Affentranger
Sogar mit den Füssen kann man Formen | Foto: Anita Affentranger
Eine Verschnaufpause mit kleinem Imbiss tut gut | Foto: Anita Affentranger
Tschüss, bis zum nächsten Mal! | Foto: Anita Affentranger

2. Besuchsreihe | Oktober 2019

Teilnehmende Kinder: Alina (3), Amédé (3), Annina (3), Emma (3), Jan B. (3), Lenny (3), Leron (3), Nerea (3), Sophia (3), Elio (4), Jan Luca (4), Jan M. (4), Janis (4), Malin (4), Noemi (4), Teemu (4), Mia B. (5), Alessia H. (6), Kandes (6), Elin Meja (7)
Begleitpersonen: Regina Dobler (Hortnerin), Anna Beck-Wörner (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: reCREATE, Bildwechsel

Im Rahmen einer im Bereich Kunstvermittlung angesiedelten Jekami-Ausstellung wurden während knapp vier Wochen dem Publikum über 40 –  vom Museumsteam in der Brockenstube St. Gallen erstandene  Gemälde, Drucke, Zeichnungen, Reproduktionen «zur kreativen Verfügung» gestellt. Die offensichtlich ungeliebten Bilder konnten von den BesucherInnen in Eigeninitiative schöpferisch verändert, erweitert, umgedeutet oder kommentiert werden. Die Kinder des Chinderhort Appenzell wurden in diese Aktionswochen involviert und konnten selber Bilder umgestalten.

Konzept reCREATE, Bildwechsel

Zuschauen und inspiriert werden | Foto: Anna Beck-Wörner
Impulse durch Vorleben erhalten | Foto: Anna Beck-Wörner
Bestehendes verändern und verfremden ist hier die Devise | Foto: Anna Beck-Wörner
Jetzt brauchen wir selber Farben | Foto: Anna Beck-Wörner
Zusammen Möglichkeiten ausloten | Foto: Anna Beck-Wörner
Das können wir auch und macht Spass | Foto: Anna Beck-Wörner

3. Besuchsreihe | September – Oktober 2020

Teilnehmende Kinder: Nick (6 Monate), Victoria (1), Linnea (2), Livio (2), Vitus (2)
Begleitpersonen: Regina Dobler (Hortnerin), Anna Beck-Wörner (Kunstvermittlerin)

Die Ziegelhütte und Material erforschen

Fünf Kinder zwischen 6 Monaten und 2 Jahren des Chinderhorts Appenzell besuchen fünfmal die Kunsthalle Ziegelhütte. Dabei werden sie von der Hortnerin und Co-Projektleiterin Regina Dobler und einer Lernenden begleitet.

In der Kunsthalle Ziegelhütte werden die Kinder von der Kunstvermittlerin und Co-Projektleiterin Anna Beck-Wörner seitens der Kunsthalle in Empfang genommen.

Ihr Credo dabei ist: «Gemeinsam machen wir uns auf Entdeckungsreise durch das Haus, schauen, was die Kinder interessiert und folgen so natürlich ihrer Neugier.»

Jeweils ein Material (Holz, Papier, Pappe, Knete etc.) steht zur Erkundung zur Verfügung und wird an jeweils wechselnden Orten innerhalb des Gebäudes platziert und ins Zentrum gesetzt. Einmal wird es gebraucht werden, ein andermal vielleicht nicht, das entscheiden wir situativ.

Bei der Verabschiedung ergibt sich nochmals ein kurzer intensiver Austausch zwischen der Kunstvermittlerin und jedem einzelnen Kind – danach winken wir uns zu und freuen uns auf den nächsten Besuch.

Die Ziegelhalle kann auch krabbelnd erforscht werden | Foto: Anna Beck-Wörner

4. Besuchsreihe | Januar – Februar 2021

Teilnehmende Kinder: Tobias (1.5), Leon (2), Marie (2), Moreno (2.5), Louan (3)
Begleitpersonen: Regina Dobler (Hortnerin), Anna Beck-Wörner (Kunstvermittlerin)

Bereits zum vierten Mal besuchen Kinder des Chinderhorts Appenzell die Kunsthalle Ziegelhütte in einer Besuchsreihe.

Dieses Mal sind fünf Kinder im zwischen 1.5 und 3 Jahren mit dabei. Die kleine Gruppe darf, da wegen Corona das Haus eigentlich geschlossen ist, frei (und zwischendurch auch laut und schnell) das Gebäude erkunden und die Kunstwerke bestaunen.

Das ist schön für uns alle – ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten und Freiheiten. Wie gehabt werden die Kinder von Regina Dobler begleitet, der Projektleiterin seitens Chinderhort sowie einer Betreuerin. Auch die Gruppenleiterin war zweimal mit dabei und unser Projekt wird je länger je klarer ein fester Bestandteil sowohl der Kunsthalle Ziegelhütte, als auch des Chinderhort Appenzell.

Anfassen erlaubt | Foto: Anna Beck-Wörner
Die Architektur der Ziegelhütte bietet so viele Blickweisen | Foto: Anna Beck-Wörner
Wenn aus Sitzkissen spontane Spiele entstehen | Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Und wie immer ist das eigene Wirken im Atelier Teil des Museumsbesuchs | Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner

5. Besuchsreihe | August – September 2021

Teilnehmende Kinder: Charlotte (2), Jan (2), Jonah (2), Dzena (3), Maria (3), Melina (3)
Begleitpersonen: Regina Dobler (Hortnerin), Anna Beck-Wörner (Kunstvermittlerin)

Der erste Nachmittag mit der neuen Kindergruppe ist bereits vorbei.

Wir haben das Gebäude erkundet und schlussendlich im Atelier auch noch mit Wasser und Pinsel gemalt.

Nachdem die Kinder laut Regina viel Überzeugungskraft seitens der Betreuer*innen brauchten, um in die Kunsthalle Ziegelhütte zu kommen, erlebten sie 1.5 Stunden bei uns.

Zum Schluss wollten sie nicht mehr gehen und freuen sich auf den nächsten Besuch.

Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner

6. Besuchsreihe | Februar – März 2022

Die siebte Besuchsreihe hat gestartet, wiederum fünf Kinder des Chinderhorts besuchen an fünf Nachmittagen die Kunsthalle Ziegelhütte. Begleitet werden sie von Regina Dobler und einer weiteren Chinderhort-Mitarbeitenden.
Eine neue Gruppe, wieder eine neue Dynamik. Das Interesse der Kinder lag beim Gebäude – vieles wurde bereits entdeckt und eine kurze Reise mit dem Lift gehörte natürlich auch dazu.
Der Ablauf der Besuche überlassen wir zu einem grossen Teil den Kindern – wir schauen und staunen zusammen.

Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner

7. Besuchsreihe | August 2022

Gestern war es lebendig in der Kunsthalle Ziegelhütte! Regina Dobler und Reto Naef besuchten uns mit fünf Kindern des Chinderhorts Appenzell. Grosse Freude! Und zum Schluss ein Kuchen – auch wir gratulieren dem Chinderhort zum 20-jährigen Jubiläum.

Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner

8. Besuchsreihe | März – April 2023

Während vier Wochen besuchen fünf Kinder des Chinderhorts Appenzell die Kunsthalle Appenzell. Dabei gehen sie mit ihren Begleiterinnen und der Kunstvermittlerin auf Entdeckungstour durch das spannende Haus.

So vieles gibt es zu entdecken! Licht, Holz, dunkle Ecken, ein Labyrinth, Beton, Ziegelsteine – alles möchte erfahren werden. In schnellem Tempo und in gemächlichen kurzen Schritten sind wir unterwegs, da wo es besonders spannend ist, verweilen wir.

Dort wo es ein Angebot gibt, lassen wir uns darauf ein – einige ein wenig kürzer und einige ein weniger länger. Kinderlachen, staunen, kleine schnelle Schritte, grosse Stille, kurzes Weinen, Schreibmaschinengeräusche – das Haus ist voller Klang. Schön, sind wie wieder da! Diese grossen kleinen Menschen!

Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner
Foto: Anna Beck-Wörner

9. Besuchsreihe I September – November 2023

Die Türen sind zu, das Team nicht da. Nur ein kleines Lichtlein brennt. Ausnahmsweise besuchen die fünf Kinder des Chinderhorts Appenzell die Kunsthalle an einem Montagmorgen.

Die «grossen» Besucher*innen müssen draussen bleiben – das Haus ist geschlossen. Für unsere «Kleinen» und ihre Begleitung öffnen wir trotzdem und freuen uns!

Schön, seid ihr wieder bei uns – wir haben eure Neugier und eure Entdeckungsfreude vermisst, eure Spontanität und eure Offenheit, euer Tempo und eure grossen Augen.

Nun sind wir wieder gemeinsam unterwegs, wir folgen euch, öffnen die Türen, leeren die Schränke und Schachteln: Auf viele neue Entdeckungen und gute Momente.


10. Besuchsreihe | Juni 2024

Während des Projektes «Möglichkeit Architektur» ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, die Räume der Kunsthalle Appenzell zu erkunden, erforschen, zu hinterfragen und auch Wünsche für die Zukunft zu formulieren.

Wie gut passt es da, sind auch die Kleinsten wieder bei uns zu Besuch. An vier aufeinanderfolgenden Morgen spazieren wir durch die Räume, lassen uns von unserer Neugierde leiten und entdecken viel Neues. Je nach Ort ist ein Material wie Klebband, Schnur, Papier, Leim bereit, um damit auf das Gesehene zu reagieren. Manchmal reicht auch der Raum, das gemeinsame und individuelle Beobachten und mit allen Sinnen zu erfahren. Schön, seid ihr da! Wir freuen uns sehr!

Zu Besuch sind: Tim (2 Jahre), Arian, (2.5 Jahre), Noelie (1.5 Jahre) und Raul (2 Jahre). Begleitet werden sie von der Hortnerin Regina Dobler und alternierend von einer Praktikantin oder einer Lernenden.


Kurzfilme zu «CHIKU»

Anhand von Filmclips des Modell-Projekts «CHIKU» geben wir exemplarisch Tipps zur Ermöglichung von Kreativität. Junge Kinder haben noch keine Produktabsichten, denn sie müssen alles erst mal mit allen Sinnen spielend erfahren und damit verstehen können. Sie interessieren sich für die Eigenschaften und Beschaffenheit von Dingen. Wie sie sich anfühlen, wie sie tönen, riechen, schmecken, wie man sie stapeln, mischen, drehen, verändern und verfremden kann. Sie sind regelrechte Forscher und wahre Meister im Experimentieren.


Selbstwirksamkeit fördert die Resilienz

Impressionen 1. Besuchsreihe | Ausstellung Bauplatz Kreativität

Kreativ sein heisst ausprobieren, experimentieren, tüfteln, neue Wege und Lösungen suchen und nicht aufgeben, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt. Fortschritte machen und nachhaltig lernen bedeutet, dass man sich auch mal irren darf und aus eigenen Erfahrungen neue Erkenntnisse gewinnt. Denn: Verstehen heisst be-greifen.


Wie veränderbares Material die Kreativität anregt

Kinder brauchen weder Vorgaben noch Anleitungen, was sie wie zu gestalten haben. Stattdessen brauchen sie veränderbares Material, das sie zum vielfältigen Spielen anregt. In kreativen Prozessen entstehen die Ideen im Tun. Darum ist es wichtig, dass Kinder den Impulsen des Materials folgen und durch eigene Lösungen zu einem individuellen Ausdruck finden dürfen.


Interview

Interview mit den beiden Pionierinnen von «CHIKU»

Migros Kulturprozent

«Auch die Eltern der Kinder waren sofort begeistert. Vor allem jene, die selber nicht so ins Museum gehen.»

Regina Dobler, Hortnerin

Zum Interview


Rendevous mit «CHIKU»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief Projekt CHIKU

Projektpartner

Kunsthalle Ziegelhütte
Ziegeleistrasse 14
9050 Appenzell

Chinderhort Appenzell
Gaiser Strasse 17
9050 Appenzell

Beteiligte Personen

Sandra Büchi (Leiterin Hortleitung), Ezra Roduner (Lernender im 3. Lehrjahr), Monika Egl (Lernende im 1. Lehrjahr), Ramona Fässler (Praktikantin), Jana Manser (Lernende im 2. Lehrjahr), Olivia Beck (Gruppenleiterin), Letitia Vettiger(Praktikantin), Dr. Roland Scotti (Kurator Kunsthalle Ziegelhütte), Nicole Tropiano (Kasse & Aufsicht Museum), Ursula Schmid (Kasse und Aufsicht Museum), Elga Koch-Busatta (Kasse und Aufsicht Museum), Marieke Suter-Ros (Kasse und Aufsicht Museum).

Förderer

Finanziert durch Chinderhort Appenzell, Kunsthalle Ziegelhütte Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell sowie einen Impulsbeitrag von Lapurla (2018).

Kinder

1. Besuchsreihe: Noah (4), Jon (3), Jan (3), Alessia (3), Leandro (4), Alessia (5), Mia (3), Malin B. (3), Jan Luca (3), Malin W. (3). (5), Johann (5), Fredrick (4), Marielle (3), Anita (4), Romeo (3), Emanuel (4), Ivan (4), Maurin (4), Henri (4), Gianluca (3), Benjamin (4), Kandes (4), Lilian (4), Noemi H. (2), Teemu (2), Ron (7), Lukas (8), Leron (2), Alina (2), Viktoria (4), Diego (5), Andrina (5), Gian (5), Cedric (4), Tim (7), Marius (5), Mauro (8), Nina (8), Anais (6), Stelios (8), Kay (12).

2. Besuchsreihe: : Jan M.(4), Malin (4), Nerea (3), Janis (4), Annina (3), Amédé (3), Elio (4), Alina (3), Jan Luca (4), Leron (3), Sophia (3),
Noemi (4), Alessia H. (6), Teemu (4), Emma (3), Lenny (3), Jan B. (3), Mia B. (5), Elin Meja (7), Kandes (6).

3. Besuchsreihe: : Victoria (1), Nick (1), Livio (2), Linnea (2), Vitus (2).

4. Besuchsreihe: : Marie (2), Louan (3), Leon (2), Tobias (1,5), Moreno (2,5).

5. Besuchsreihe: : Jonah (2), Jan (2), Dzena (3), Charlotte (2), Maria (3), Melina (3).

Projektleitung

Cornelia Fuchs (ab 2025)
Gruppenleiterin Chinderhort Appenzell
cornelia.f69@gmail.com

Domenika Chandra (ab 2024)
Kunstvermittlerin Kunsthalle Ziegelhütte
dchandra@kunstmuseumappenzell.ch

Anna Beck-Wörner (2018–2024)
Kulturvermittlerin Kunsthalle Ziegelhütte
abeckwoerner@kunsthalleappenzell.ch

Regina Dobler (2018–25)
Miterzieherin Chinderhort Appenzell
regina.dobler@gmx.ch

Laufzeit

1. Besuchsreihe: Mai bis September 2018
2. Besuchsreihe: Oktober 2019
3. Besuchsreihe: September bis Oktober 2020
4. Besuchsreihe: Januar–Februar 2021
5. Besuchsreihe: August–September 2021
6. Besuchsreihe: Februar – März 2022
7. Besuchsreihe: August 2022
8. Besuchsreihe: März–April 2023

Weitere Informationen

Konzeptuelle Wegbeschreibung (PDF)

Projektposter (PDF, Stand Nov 2019)

Medienspiegel

MiniMove goes Lapurla

Kreativ bewegt

Mit dem Projekt «Minimove goes Lapurla» sollen die offenen Turnhallen nicht nur als Begegnungsort genutzt werden, sondern auch ein Raum sein, an dem sich die Kinder und Eltern in der Bewegung ihren kreativen Impulsen hingeben können. Denn Kreativität kann an allen möglichen Orten passieren – sogar in einer Turnhalle.


Foto: Stiftung IdéeSport | Christian Jaeggi

MiniMove ist ein Bewegungsangebot von der Stiftung IdéeSport für Kleinkinder und deren Eltern, das während Dezember bis März in Turnhallen stattfindet. Und weil die Sporthalle ein spannendes Setting ist, um Bewegung mit kreativen Freiräumen zu verbinden, startet MiniMove mit zwei Pilotstandorten. In Thierstein und Bellinzona (TI) werden erste Erfahrungen gesammelt, wie ein kreativitätsfördernder Raum gestaltet werden kann, der die Kinder und ihre Eltern zu andersartigen Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten einlädt.

Wir freuen uns, dass das letzte Modellprojekt «MiniMove goes Lapurla» nach der coronabedingten Pause nun endlich starten konnte.

Mit dem Leitsatz «Frühe Förderung für gleiche Chancen» öffnet MiniMove immer sonntags während des Winterhalbjahres in der ganzen Schweiz ihre Sporthallen. MiniMove bietet Eltern und ihren Kindern im Vorschulalter ein kostenloses Bewegungsprogramm. Nebst Spiel und Spass sollen die offenen Turnhallen ein Raum sein, wo die motorischen Fähigkeiten der Kinder im Zentrum stehen und wo Eltern sich austauschen können. Insgesamt ist MiniMove mit Projekten in zwölf verschiedenen Ortschaften in der Schweiz vertreten. Das Betreuungsteam besteht aus erwachsenen Coaches und Jugendlichen. 

Mehr Informationen

Es gibt auch hier kein Richtig und kein Falsch – die Ideen entstehen im Tun | Foto: Christian Jäggi
Rollen tauschen ist lustig | Foto: Christian Jäggi
Wenn die Keule umfällt, klingt es so toll | Foto: Christian Jäggi
Alles, was rollt, regt zum Bewegen an| Foto: Christian Jäggi
Was, wenn das grosse Runde auf das kleine Lange trifft | Foto: Christian Jäggi

Vorprojekt von «MiniMove»

Im Rahmen des CAS Kulturelle Bildung hat Silvana Chiera ein Pilotprojekt in Zofingen realisert, in dem sie das Konzept von Mini Sport erweitert und ein spezifisches Angebot für Kinder 0–4 entwickelt hat. Das Besondere daran war, dass den Kindern und ihren Begleitpersonen ungewohnte Materialien in grosser Menge in der Turnhalle zur Verfügung standen. Daraus sind ganz neue und kreative Spiel- und Bewegungsformen entstanden.


Steckbrief

Steckbrief Projekt MiniMove goes Lapurla

Daten Thierstein (BL)

13./ 20./ 27. Februar 2022, jeweils 14.30 – 17.00 Uhr

Ort: Sporthallen Thierstein

Flyer (PDF)

Daten Bellinzona (TI)

6. / 13. / 20. Februar 2022, jeweils 14.30 – 17.30 Uhr

Ort: Palestra SE Bellinzona Semine

Flyer (PDF)

Projektpartner

Stiftung IdéeSport 
Tannwaldstrasse 48
4600 Olten

Förderer

Finanziert durch Idée Sport und Migros-Kulturprozent.

Projektleitung

Jana Köpfli
Fachspezialistin Gesundheit und Bewegung bei der Stiftung IdéeSport, nat. Programmverantwortliche MiniMove
jana.koepfli@ideesport.ch

Silvana Chiera
Soziokulturelle Animatorin FH und Absolventin CAS Kulturelle Bildung, ehemalige Projektleitung MiniSport Zofingen
silvana.chiera@phtg.ch

Zielgruppe

Familien mit Kleinkindern von 0-5 Jahren.

U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der Frühen Kindheit

Die Kulturförderung des Kantons Bern, Amt für Kultur, hat vom 20. November 2018 bis zum 15. März 2019 den Förderakzent «U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der frühen Kindheit» ausgeschrieben. Die Ausschreibung richtete sich an Kunstschaffende aller Sparten, die sich für die Umsetzung künstlerischer Modellprojekte in Kitas und Spielgruppen des Kantons Bern mit Kindern von 0 bis 4 Jahren qualifizieren bzw. weiterentwickeln wollen.

Die Ausschreibung sieht ein zweistufiges Verfahren vor: In einer ersten Phase bereiten sich die ausgewählten Kunstschaffenden für eine ko-konstruktive Zusammenarbeit mit Kitas und Spielgruppen im Kanton Bern vor. Die Qualifizierung findet im Rahmen des CAS Kulturelle Bildung der HKB Hochschule der Künste Bern statt. 

Die Kulturförderung des Kantons Bern vergibt die Impulsstipendien an sieben Kulturschaffende, wovon fünf ab September 2019 mit dem berufsbegleiteten Weiterbildungslehrgang beginnen. Zwei Stipendiatinnen besuchen den CAS Kulturelle Bildung nur punktuell.

Nebst Kunstschaffenden konnten sich auch Kitas und Spielgruppen des Kantons Bern für eine mögliche Teilnahme zur Mitentwicklung, Durchführung und Evaluation eines künstlerischen Projekts im Zeitraum 2019-20 bewerben. Das Auswahlverfahren wurde im Juli 2019 abgeschlossen. Wir freuen uns, dass wir alle Bewerbungen von Kitas und Spielgruppen berücksichtigen konnten und sind nun gespannt, was sich aus den Partnerschaften mit den jurierten Kunstschaffenden für künstlerische Projekte entwickeln wird.

Kick-Off-Veranstaltung an der HKB mit Stipendiatinnen, Praxispartnerinnen aus Kitas und Spielgruppe mit CAS-Studierenden

Am 12. September 2020 haben 5 Stipendiatinnen des Förderakzents U4 ihre Weiterbildung im CAS Kulturelle Bildung mit der öffentlichen Präsentation ihres evaluierten Projektes abgeschlossen, gemeinsam mit den 6 anderen Absolventinnen des 6. Lehrgangs. Der Anlass ist von rund 40 Zuhörer*innen besucht worden. Die Jury – bestehend aus Vertreterinnen von der Kulturförderung des Kantons Bern (Carolin Fedier), dem Migros-Kulturprozent (Jessica Schnelle) und der Hochschule der Künste Bern (Verena Andel und Karin Kraus) – hat 3 herausragende Projekte mit dem Prädikat «mit Auszeichnung» gekürt. Eines davon ist das Projekt «KlanzTang» der U4-Stipendiatin Salome Böni für die interdisziplinäre künstlerische Ko-Konstruktion. Annika Brantschen ist mit ihrem «Mini-Atelier K’Werk» für die interinstitutionelle Ko-Konstruktion ausgezeichnet worden sowie Jessica Wobmann mit «Spuren hinterlassen» für die hervorragende Teameinbindung.

In der zweiten Phase ihres Stipendiums entwickeln, erproben und evaluieren die Kunstschaffenden ein Projekt in Ko-Konstruktion mit einem Praxispartner der Frühen Kindheit. Aufgrund der Pandemie konnten bislang nur zwei von sieben Projekten umgesetzt werden. Sobald Kunstschaffende wieder in die Kitas dürfen, werden die Vorhaben aufgenommen.

Steckbrief Projekt U4

Projektpartner

Sibylle Birrer (Leitung Abteilung Kulturförderung), Carolin Fedier (Leitung Kulturvermittlung), Karin Kraus (Studienleitung CAS Kulturelle Bildung HKB, Co-Leitung Lapurla), Jessica Schnelle (Co-Leitung Lapurla, Abteilung Soziales, Migros-Kulturprozent)

Projektleitung

Stipendiatinnen

Medienberichte

HKB-Zeitung, Ausgabe 4, Dezember 2020: Absolvent*in im Fokus: Salome Böni​​​​​​​

Bieler Tagblatt, 20. Juni 2019: «Auch die Kleinsten sollen am kulturellen Leben teilhaben»

Canal 3, 4. Juli 2019: Interview mit Anne Bernasconi, Künstlerin