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wARTraum – staunen und wirken

Warten kann ganz schön inspirierend sein

Während Eltern mit ihren Kindern auf einen Beratungstermin bei der Mütter- und Väterberatung warten, werden diese im Warteraum von GZ-Atelierleiterinnen dazu eingeladen, Materialien mit allen Sinnen zu entdecken, zu erforschen und erkunden.


Die Eltern können in einer gemütlich eingerichteten Ecke mit ihren Kindern spannende Materialien und Bilderbücher entdecken.

Die Mütter- und Väterberatung ist seit geraumer Zeit in den Lokalitäten der Gemeinschaftszentren Zürich präsent. Dies bietet für die GZ-Atelierleiterinnen die grosse Chance, niederschwellig und persönlich Kontakt zu knüpfen zu einer Vielzahl an Eltern. So erreichen sie auch Eltern, die bisher noch nicht die Angebote des GZ kennen und nutzen. Es entstehen spannende Gespräche, und die Atelierleiterinnen können eine Vielzahl an Fragen rund um Kreativität und Ästhetische Bildung beantworten. Erziehungs- und Entwicklungsfragen bleiben aber der Mütter- und Väterberatung vorbehalten, dafür sind sie die Kompetenzstelle.

Schon Babies sind fasziert, wenn durch Bewegung Spuren entstehen | Foto: Anna Renold
Farbe, Form und Haptik bietet dieser Filz zum Erforschen an | Foto: Anna Renold

Weiterführendes Angebot

Durch die Präsenz der GZ-Atelierleiterinnen mit «wARTraum» im Rahmen des Angebots der Mütter- und Väterberatung wird niederschwellig eine Brücke geschlagen zu den Angeboten des Gemeinschaftszentrums. Es ist schön zu sehen, wie viel mehr Eltern dadurch den Zugang zum GZ finden und nutzen. Das weiterführende Angebot des GZ-Atelier für Kinder 0–4 erfreut sich einer grossen Nachfrage. Eltern und Kinder vertiefen sich dort zusammen weiter ins kreative Wirken.


Steckbrief

Steckbrief Projekt wARTraum

Projektpartner

Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren
Geschäftsstelle
Schaffhauserstrasse 432
8050 Zürich

Weitere Informationen

Projektleitung

Maéva Hormain
Bildung/Gestalten GZ Affoltern
maéva.hormain@gz-zh.ch

Anna Renold
Bildung/Gestalten GZ Buchegg
anna.renold@gz-zh.ch

Laufzeit

Einmal pro Monat September 2019 bis November 2020

GZ Affoltern: Di 14–15:30 Uhr

GZ-Atelier für Kinder 0–4

Das Atelier von 0–4 steht wöchentlich offen. Die Kinder werden begleitet von einer Bezugsperson und der Atelierleitung. Verschiedene Stationen bieten Impulse für individuelle kreative Prozesse. Bewusst wird mit Gegensätzen gespielt.

Wie magisch, wie sich Tusche auf dem Fliesspapier selber ausbreitet | Foto: Anna Renold

Neue Herausforderungen treffen auf alte Bekannte. Schwieriges steht neben dem Einfachen. Sauber eingeordnetes wird lustvoll vermischt und zu etwas eigenem gemacht. Ebenso laden Krimskramskisten zum Suchen und Finden ein. Wir zelebrieren und benennen, was wir tun: schneiden, leimen, kleben, mischen, drücken, reissen, klopfen …

Gemeinsames Experimentieren stärkt die Eltern-Kind-Beziehung | Foto: Anita Affentranger
Gemeinsam Flüssigfarbe erforschen erfordert höchste Konzentration und Aufmerksamkeit | Modellprojekt Atelier für Kinder 0–4 im GZ Buchegg | Foto: Anita Affentranger
Und selbstbestimmt frei weiterexperimentieren dürfen fördert das Selbstbewusstsein des Kindes | Foto: Anita Affentranger
Herrlich, ein so grosses Papier bemalen zu dürfen und es nichts macht, wenn mal was daneben geht | Foto: Anita Affentranger
Was da wohl für ein Menu in Entstehung ist? Foto: Anita Affentranger
Begleitend Selbstwirksamkeit ermöglichen | Modellprojekt Atelier für Kinder 0–4 | Foto: Anita Affentranger
Ineinander Vertrauen haben und sich auf Unbekanntes einlassen. Foto: Anita Affentranger
So viele spannende Materialen stehen zur Auswahl | Foto: Anita Affentranger
Aufmerksam wird zugehört, was das Kind über die Entstehung seines Objekts zu erzählen hat. Dabei ist die Frage nach dem WIE und WARUM etwas entstanden ist viel spannender als die nach dem WAS es sein soll | Foto: Anita Affentranger
Das Lieblingskuscheltier darf natürlich mit ins Atelier, ist aber schnell vergessen, denn es ist ja so spannend hier | Foto: Anita Affentranger

Rendevous mit dem «GZ-Atelier»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief GZ-Atelier

Projektpartner

Gemeinschaftszentrum Buchegg
Bucheggstrasse 93
8057 Zürich

Weitere Informationen

Ohne Voranmeldung

Mehr Infos zum Atelier GZ Buchegg

Projektleitung

Anna Renold
Bildung/Gestalten GZ Buchegg
anna.renold@gz-zh.ch

Laufzeit

Seit August 2019.

Jeden Freitag zwischen 10 und 11.30, ausser Schulferien und Feiertage. Man kann kommen und gehen, wie es für einem stimmt.

M4 – MfK-Minilabor

Das Museum für Kommunikation und die Kindertagesstätte mixmax Schönegg schaffen ein gemeinsames Labor

Auch der wiederholte Besuch des Museums für Kommunikation ist Teil des Projekts | Foto: Museum für Kommunikation

Das Minilabor ist ein museal-pädagogisches Setting für Kleinkinder bis vier Jahre, das in einer variablen Umgebung installiert werden kann. Zugleich ist es ein Raum, der Originalobjekte des MfK sowie von der Kita bereitgestelltes Material zum Thema Kommunikation enthält.


Phase 1: 2019

Wir auch! Kleinkinder im Museum für Kommunikation

Die Frage, wie Museen ihre Zugänglichkeit für und Kommunikation mit Kleinkindern verbessern können, fordert uns heraus. Nehmen wir sie als Zielgruppe ernst und gehen wir aktiv auf sie ein? Unser Eindruck ist: Wir sind nicht genügend auf Familien mit Kleinkindern eingestellt. Das wollen wir ändern. In Zusammenarbeit mit der Kita mixmax Schönegg haben wir verschiedene Settings ausprobiert und evaluiert. Daraus ist die Idee und Konzeption des M4-Minilabors entstanden.


Phase 2: 2020–21

Das Minilabor hat drei Funktionen. Erstens ist es ein Ausstellungsort. Das MfK geht zu den Kleinkindern, um ihnen an einem vertrauten, «sicheren» Ort eine Museumserfahrung zu ermöglichen und so eine Beziehung aufzubauen, die die Kinder – und ihre Familien – später ins Museum selbst führen soll. Das Minilabor ist in diesem Sinne «echt» und keine thematische Spielecke. Zweitens ist es ein Inspirations- und Forschungsort zu den Themen «Kommunikation früher und heute» und «Wie Kleinkinder kommunizieren». Die Kinder sollen sich spielerisch mit der Sprache betätigen, Aspekte der non-verbalen Kommunikation sinnlich erforschen und mit wiederverwertbarem MfK-Material den Raum verändern und weiterentwickeln. Drittens ist es ein Ort der Zusammenarbeit zum Zwecke der kulturellen Teilhabe von Kleinkindern. Das Minilabor wird das MfK inspiriert und unterstützt, von Verónica Reyes und der Kita mixmax umgesetzt sowie weiterentwickelt und – nach der Pilotphase im Rahmen von U4 – möglicherweise auf andere Kitas und Museum ausgeweitet.


Phase 3: Oktober 2020 bis Frühling 2021

Das «MfK-Minilabor» rund ums Thema Kommunikation ist seit Oktober 2020 in der Kindertagesstätte mixmax in Bern eingerichtet. Die Betriebsleiterin Marie-Jeanne Metz und ihre MitarbeiterInnen haben es zusammen mit Veronica Reyes, Kommunikatorin im Museum für Kommunikation (MfK) in Bern, konzipiert und altersgerecht umgesetzt.

Den Kindern steht ein ganzer Raum mit verschiedenen Stationen zur Verfügung, bei denen sie verbal und nonverbal, kreativ und museal mit den Kommunikationsmitteln experimentieren, spielen, gestalten und Neues entdecken. Das «MfK-Minilabor» ist ein integraler Bestandteil des Kita-Alltags geworden und mittlerweile auf der zweiten Gruppe neu eingerichtet worden. Die Kinder können es täglich in Begleitung besuchen. Durch diese Erfahrungen wird es stetig weiterentwickelt.

Das Museum für Kommunikation begleitet und unterstützt das Minilabor eng und mit Herzblut. Der Leiter Bildung und Vermittlung und einige Kommunikatorinnen haben es jüngst besucht, um sich zu informieren und inspirieren zu lassen. So wirkt das Projekt zu gegenseitigen Nutzen. Der umfassende Transfer der gewonnenen Erkenntnisse aus dem «MfK-Minilabor» ist für den Sommer 2021 geplant.


Blog

Das Projekt «Minilabor» ist auf der Webseite des MfK mit einem BLOG dokumentiert. 


Rendevous mit dem «Minilabor»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief

Projektpartner

Museum für Kommunikation
Helvetiastrasse 16
3000 Bern 6

Kita mixmax Schönegg
Seftigenstrasse 111
3007 Bern

Förderer

Kulturförderung des Kantons Bern, Amt für Kultur, Förderakzent 2018 «U4 – Impulsstipendien für die Förderung der Kulturellen Teilhabe in der frühen Kindheit»

Lapurla

Museum für Kommunikation MfK

Projektleitung

Verónica Reyes
Kommunikatorin Museum für Kommunikation
v.reyes@mfk.ch

Marie-Jeanne Metz Leuenberger
Betriebsleitung Kita mixmax
kitaschoenegg@mix-max.ch

Weitere Informationen

Konzeptuelle Wegbeschreibung (PDF)

Projektposter (PDF, Stand Nov 2019)

Farbe & Experiment

Gestaltungsatelier für Kinder 3–4

Ein Gestaltungsatelier, in dem Kinder die Experten ihres Tuns sind! Keine Floskel, sondern ein ausformuliertes Konzept. Es geht darum, dass Kinder ohne Umwege und Hindernisse ihrer Neugierde und dem Drang des Entdeckens nachgehen können. Ästhetische Materialien, wie sie zum Beispiel Kunstschaffende benützen, laden dabei zu prozessorientierten Entdeckungsreisen ein.

Hoch konzentriert gemeinsam im Flow | Foto: Teddy Amstad

Es ist angerichtet

Aus der ehemaligen Fabrikhalle ist über den Sommer 2020 ein anregender Ort für Kleinkinder entstanden, der mit vielerlei räumlichen Impulsen und ästhetischen Materialien auf die Kinder wartet. Wir sind gespannt, wie sich die 3–4-Jährigen den Raum aneignen und wie sie sich mit all den spannenden Dingen auseinandersetzen werden.

Das Atelier wurde auf die spezifischen Bedürfnisse von Kleinkindern eingerichtet | Foto: Teddy Amstad
Ich kann und darf das! Hier ist selbstwirksames Werkeln erwünscht | Foto: Teddy Amstad
Ordnen und Sortieren ist eine kreative Tätigkeit – und mit der Spiegelung besonders spannend | Modellprojekt Farbe und Experiment | Foto: Teddy Amstad
Die verschiedenen Arbeitsplätze dürfen die Kinder selbstbestimmt auswählen | Foto: Teddy Amstad
Der eigenen Neugier folgen und selber ausprobieren dürfen ist motivierend | Foto: Teddy Amstad
Manchmal entstehen ganze Geschichten während des Tuns | Foto: Teddy Amstad

Rendevous mit «Farbe & Experiment»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief Projekt Experiment & Farbe

Partner

Chinderhuis Obwalden
Spitalstrasse 4
6060 Sarnen

Medienspiegel

Projektleitung

Teddy Amstad
Lehrer für Bildnerisches Gestalten
zeichnen@mail.com

Yvonne Amstad
Kleinkinderzieherin
yvonne.amstad@gmail.com

Laufzeit

Projektstart: 22. August 2020

Kilira

La poésie nourrit notre quotidien

Nous partons à la pêche aux mots. Wörtli fische möchte mir. Bücher und Reime inspirieren unsere Spiele und Aktivitäten in der Kinderkrippe, draussen in der Natur und im öffentlichen Raum. Wir spielen mit Klängen, Rhythmen und Gegenständen, die bei unseren Begegnungen mit den Geschichten und der Wirklichkeit entstehen. Dosen, Brillen, Schuhe, Wege, Treppen, Lieder … bieten uns die Möglichkeit, mit unserer Stimme und unserem Körper zu experimentieren. Auf geht’s, Wort-Kapitäne, füllen wir unser Logbuch!

Eintauchen in Wort- und Sprachwelten mit der Künstlerin Anne Bernasconi | Foto: Kita Gingkjo

«Mit dä Kilira sind mir mit ämänä Netz à la pêche aux mots gsi.»

François, 3 Jahre alt

Anekdoten

Ein 6 Meter langes Fischernetz wird zum Symbol unserer Begegnungen. Dieses ästhetische Objekt aus Baumwolle bringt uns zusammen. Es begleitet uns bei jedem Ausflug. Es hat eine symbolische Kraft. Im Aussen führt und verbindet es uns. Im Innenbereich grenzt es den Raum während der Animationen ab.

«Nach Begegnungen mit Kilira kommt François immer sehr inspiriert zurück und überrascht uns schon mit ersten Wortspielereien und mit Wortwitz.»

Patrick, Vater von François

Vor jeder Abfahrt ertönt ein Nebelhorn als Sammelsignal. Die Kinder freuen sich auf die Erkundung. Augenobjekte (Prismen, Lupen, Röhren, Brillen) werden verwendet. Die Kinder benennen, was sie sehen. Das Fischen nach Worten hat begonnen. Eine Digitalkamera ermöglicht es den Kindern, ihren eigenen Bericht zu erstellen. Zwei Melodien zu den Geschichten werden gelernt und regelmäßig gesungen. Jedes Kind füllt sein Logbuch aus.

«Die Kinder waren nicht nur aufmerksam und gespannt, sondern mit allen Sinnen Teil von Kilira. Kunst und Kultur als Kleinkind erleben; ich bin überzeugt, dass die Kinder Schlüsselmomente für das Leben mitnehmen.»

Madeleine Deckert, Gemeindepräsidentin

Die Künstlerin Anne Bernasconi erzählt

«Das gesamte Ginkjo-Team setzt sich dafür ein, Kilira-Veranstaltungen zu einem positiven Erlebnis für alle Kinder zu machen. Als Künstlerin habe ich mich an die Werte, Rhythmen und Riten der Kinderkrippe angepasst. Die kulturellen Veranstaltungen fanden in der Kinderkrippe, im Evilard-Dorfsaal und auf dem Land statt. Sie wurden auf die fünf Wochentage verteilt, so dass im Laufe der Monate jedes Kind, das in der Kinderkrippe angemeldet ist, die Möglichkeit hatte, an poetischen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Kinder und das Team tauchten in die literarischen Universen ein, die ich ihnen vorschlug. Sie entdeckten die Freude am Wort. Unabhängig von ihrem Alter nahmen sie an den Geschichten teil und interagierten mit ihren Körpern und Stimmen im Zentrum der Inszenierungen. Sie experimentierten mit Sinnesmaterial und entdeckten Räume außerhalb der Welt der Krippe.»

Kitaleiterin Yasmeen Aeschbach bedankt sich bei Anne Bernasconi

«Im Namen des ganzen «Ginkjo»-Teams möchte ich mich bedanken für die gute Zeit, die wir mit dir verbringen durften. Ich fühle mich sehr geehrt, dass du uns als Kita ausgesucht hast mit dem Lapurla Projekt. Gerne würden wir mit dir weiter zusammenarbeiten, weil wir finden, dass du uns gute Ideen weitergeben kannst. Eine fortführende Zusammenarbeit mit dir würde mich sehr freuen. Danke für dein grosses Engagement, deine Zeit, deine Flexibilität. Ich freue mich dich bald wiederzusehen in der neuen schönen Kita.»


Rendevous mit «Kilira»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Projektpartner

Anne Bernasconi
Mediatrice Culturelle
Chemin des Ages 55
2533 Evilard

Zweisprachige Kindertagesstätte Ginkjo
Chemin des Bourdons 3
2533 Evilard

Beteiligte Personen

  • Nicole Mettler
  • Nurse ASE, vice-directrice
  • Nadja Eichenberger, ASE chef de groupe
  • Aïko Eggenberg, Apprentie ASE, CEFF St-Imier 3ème année
  • Sujikka Gunasekaran, Apprentie FaBeK, BFF Bern, 2ème année
  • Aïcha Mehrez, stagiaire

Förderer

Gemeinde Evilard, Departement Soziales und Gesundheit und Departement Bildung, Kultur und Sport

Anne Bernasconi, Lehrerin, Musikerin und Kulturvermittlerin

Medienspiegel

Le journal du Jura, 4.3.2020: La lecture prend vie

Bieler Tagblatt, 7.3.2020: Spielerisch Kunst und Kultur entdecken

Canal 3, 4.7.2019: Interview avec Anne Bernasconi

Projektleitung

Anne Bernasconi, Enseignante, musicienne et médiatrice culturelle

Yasmeen Aeschbach, Leiterin Kita Ginkjo

Teilnehmende Kinder

Alle Kinder der Krippe, d. h. 28 Kinder im Alter zwischen neun Monaten und vier Jahren, 18 Mädchen, 10 Jungen.

  • Juna, Juri, Elias, Emile (* 2015)
  • Charlotte, Sveva, Melodie, Louisa R, Damian, Esther, Emma, Seraina, Flurina, Ellin, Annatina, Mila, Theo (* 2016)
  • Gustave, Lena, Jan F, Karli, Jan T, François, Maila, Luc (* 2017)
  • Zoé (*2018)Nathalie, Kim (*2019)

Laufzeit

Das Projekt Kilira wurde von August 2019 bis Juli 2020 gemeinsam geplant, umgesetzt und evaluiert.

Weitere Informationen

Mini-Atelier K’Werk

Wenn Kitakinder regelmässig die Bildschule besuchen

Eine Kleinkindergruppe im Alter von 3–4 Jahren besucht regelmässig das «Mini-Atelier K’Werk» an der Schule für Gestaltung in Basel. Durch selbstwirksames Experimentieren und grundlegende haptische Erfahrungen sollen die Kinder Mut und Selbstvertrauen ins eigene Tun gewinnen.

Ästhetische Erfahrung ist gleichzeitige Emotion und Kognition durch sinnliches Erfahren | Foto: Annika Brantschen

Entstehung

Aus einem Weiterbildungsprojekt entstant ein Lapurla-Modellprojekt

Im Rahmen des CAS Kulturelle Bildung 2019/20 der Hochschule der Künste Bern HKB hat Annika Brantschen, Fachfrau Betreuung im Tagesheim Fourmi, zusammen mit der Künstlerin Karin Vidensky vom K’Werk der Schule für Gestaltung Basel, ein Praxisprojekt umgesetzt. Hierbei standen Kinder im Alter von 2–3 Jahren im Fokus. Im Atelier des K’Werk‘s wurde den Kindern ermöglicht, vielfältige ästhetische Erfahrungen zu sammeln. Dadurch wurden sie u.a. angeregt, neue kreative Strategien zu erproben, ihr Selbstbewusstsein und ihre Resilienz wurden gestärkt und dadurch ihre Sprachkompetenzen erweitert.

Nach erfolgreicher öffentlicher Projektpräsentation ist das «Mini-Atelier K‘Werk» von der Jury für die interinstitutionelle Ko-Konstruktion ausgezeichnet worden. Dies war ein Türöffner, um mit Lapurla das «Mini-Atelier K‘Werk» als  Modellprojekt weiterzuentwicklen. Durch die Zusammenarbeit mit Lapurla soll das Netzwerk erweitert werden mit dem Ziel, das Angebot auch für andere Kitas in Basel anzubieten.


Impressionen

Es gibt wohl kein sinnlicheres Material als Ton | Foto: Annika Brantschen
Auch mit den Füssen eine höchst sinnliche Erfahrung | Foto: Annika Brantschen
Es entstehen laufend Geschichten im Schaffensprozess, ein sinnliches Feuerwerk für die ganzheitliche Sprachentwicklung | Foto: Annika Brantschen
Grossformatiges Malen eröffnet intensive Selbsterfahrung | Foto: K’Werk
Beim lustvolles Reissen von Papier entstehen spannende Geräusche | Foto: Annika Brantschen
Spielend ins Papier eintauchen | Foto: Annika Brantschen
Ein Fest der Sinne mit Rasierschaum | Foto: Annika Brantschen
Wortwörtlich mit Haut und Haar eingetaucht | Foto: Annika Brantschen
Erkennst du dich noch? | Foto: K’Werk
Mit Kartonkisten auf Geschichtenreisen | Foto: K’Werk
Wo soll’s denn hingehen? | Foto: Annika Brantschen
Ich habe eine Idee! | Foto: K’Werk

Rendezvous mit dem «Mini-Atelier K’Werk»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief Projekt Mini-Atelier K’Werk

Partner

Tagesheim Fourmi
Hochbergerstrasse 74
4057 Basel

K’Werk Bildschule bis 16
Schule für Gestaltung Basel
Vogelsangstrasse 15
Postfach
4005 Basel

Projektleitung

Annika Brantschen
Fachfrau Betreuung Tagesheim Fourmi
CAS Kulturelle Bildung (2020)
annika.brantschen@eclipso.ch

Karin Vidensky
Künstlerin, Szenografin und Lehrperson im K’Werk Basel
kvidensky@bluewin.ch

Laufzeit

Projektstart  23. November 2020

Spielplatz Musik

Zusammen hören – zusammen spielen

Musiker*innen aus dem Luzerner Sinfonieorchester entwickeln begleitet von einer Musikvermittlerin und einer Rhythmik-Pädagogin ein Format zum Zuhören und Mitspielen für Kinder unter 4 Jahren.

Wie klingt es, wenn ich … | Foto: Kathrin Schulthess

Das Projekt ist eingebettet in das Programm Musikvermittlung und aus dem Wunsch heraus entstanden, das neue Zuhause des Orchesters auch für Kinder und Familien zu einem vertrauten Ort werden zu lassen. Sie sind eingeladen, live gespielte Musik aus der Nähe zu erleben und mit klingenden Materialien mitzuspielen, zu interagieren und zu gestalten. Infolge Corona wurde der Start um ein Jahr auf Frühjahr 2021 verschoben.

So hautnah Musik zu erleben, ist ein besonderes Erlebnis – auch für die Grossen | Foto: Kathrin Schulthess
Sich dazu frei bewegen zu dürfen, ist kleinkindgerecht und eine Entlastung für die Eltern | Foto: Kathrin Schulthess
Sieh mal, was ich da Spannendes gefunden habe | Foto: Kathrin Schulthess
Auch ein Holzschemel kann zum Musikmachen genutzt werden | Foto: Kathrin Schulthess
Gemeinsam der Neugier folgen | Foto: Kathrin Schulthess
Klängen horchen und staunen dürfen | Foto: Kathrin Schulthess
Die Welt sieht anders aus durch ein Tuch hindurch | Foto: Kathrin Schulthess
Es entstehen ungeplante Spielformen | Foto: Kathrin Schulthess
Experimentieren mit Gegenständen – wie klingt es zwischen Strumpfhosen? | Foto: Kathrin Schulthess
Volle Konzentration aufs eigene Tun | Foto: Kathrin Schulthess
Im Flow | Foto: Kathrin Schulthess
Dinge ausreizen und Zweck entfremden sind kreative Tätigkeiten | Foto: Kathrin Schulthess
Zusammen entstehen neue Spielwelten | Foto: Kathrin Schulthess
Auch Bauen ist erlaubt | Foto: Kathrin Schulthess
Musik und Bewegung – das gehört zusammen | Foto: Kathrin Schulthess
Kreativ sein macht müde – zum Glück kann hier problemlos entspannt werden | Foto: Kathrin Schulthess

Steckbrief

Steckbrief Projekt Spielplatz Musik

Partner

Luzerner Sinfonieorchester und Eltern (institutionelle Partner im Aufbau)

Ort der Durchführung

Orchesterhaus des Luzerner Sinfonieorchesters auf dem «Kampus Südpol», Kriens

Medienspiegel

Spielgruppen.ch, 2. April 2023: «Spielplatz Musik. Hören, staunen, spielen»

Projektleitung

Johanna Ludwig
Musikvermittlerin Luzerner Sinfonieorchester
j.ludwig@sinfonieorchester.ch

Laufzeit

Projektstart: März 2021

PRIMA Holz

Künstlerisches Forschen mit den Jüngsten

In ko-konstruktiven Freiräumen erforschen Kita- bzw. Kindergartenkinder gemeinsam mit zwei Theaterschaffenden und einem Musiker auf künstlerische Arten und Weisen Kapla-Holzplättchen.

Dieser Junge wollte selber zum Objekt werden | Foto: Kathrin Schulthess

Der Verein PRIMA führt seit 2015 künstlerische Vermittlungsprojekte in Kitas durch. Dort entsteht jeweils ein einzigartiger kreativer Forschungsraum. Das Ziel ist kein klassisches Theater, sondern das gemeinsame spielerische Entdecken und performative Experimentieren mit ästhetischem Material. Im kreativen Prozess tauchen Kinder und Erziehende zusammen in den Flow. 

Die Theaterschaffenden recherchieren vor Projektbeginn zu einem Thema oder Material und erarbeiten eine eigene künstlerisch-ästhetische Erfahrungswelt auf. Kinder, Erziehende und Eltern werden in sogenannten Sessions dazu eingeladen, in diese Welt miteinzutauchen und sie zusammen mit den Theaterschaffenden zu erforschen. Die Erwachsenen werden dabei ermutigt, sich von den Kleinsten und ihrem Spiel inspirieren zu lassen.

Diese Erfahrungen verbinden und sind für alle Beteiligten wertvoll: Die Jüngsten erleben sich als selbtswirksam und werden dabei bestärkt, eigene Wege zu erproben. Die Erziehenden oder Eltern entdecken ihre eigene Kreativität wieder. Die Theaterschaffenden werden immer wieder inspiriert für ihr eigenes künstlerisches Wirken und erhalten dadurch laufend neue Impulsen für weitere Sessions. So ist eine stetige Weiterentwicklung garantiert und es wird nie langweilig.

Das Projekt «PRIMA Holz» ist im Auftrag von Kitas und Tagis Stadt Bern sowie dem Bereich Frühe Förderung der Stadt Zürich zusammen mit Lapurla erprobt und evaluiert worden. Es haben 6 Kitas aus Bern und 3 Kitas aus Zürich teilgenommen. Das Projekt war als interne Weiterbildung für die einzelnen Teams konzipiert und es haben zu mehreren Sessions mit den Kindern verschiedene Workshops und Coachings mit den Erziehenden stattgefunden. Das Projet war zudem eingebunden ins erste Theaterfestival für die Jüngsten.


Rendevous mit «PRIMA»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief Projekt PRIMA HOLZ

Projektpartner

Verein PRIMA
c/o Theater PurPur
Grütlistrasse 37
8002 Zürich

Schulamt Stadt Zürich
Pädagogik / Frühe Förderung
Parkring 4
8027 Zürich

Kitas & Tagis Stadt Bern
Effingerstrasse 21
3008 Bern

Beteiligte Personen

Verein PRIMA: Nina Knecht (Theaterpädagogin), Andreas Bächli (Theaterschaffender), Michael Studer (Musiker)

Kitas/Kinderkarten: Bern – Hansmartin Meier (Kita Aaregg), Doris Ulrich (Kita Holenacker), Karin Josuran (Kita Tscharnergut), Silvia Scheidegger (Kita Ausserholligen), Lilian Paetzold (Kita Weissenstein), Dieter Portmann (Kita Murifeld Weltpost); Zürich – Ilona Andraskay (Kinderhaus Artergut), Lily Maimone (Kindergarten Rütihof)

Theaterhäuser: Maike Lex (Leitung Schlachthaus Theater Bern), Claudia Seeberger (Leitung Theater PurPur Zürich), Eveline Gfeller (Leitung Figura Theaterfestival Baden), Emily Maggorian und Irene Müller (Künstlerinnen Schlachthaus Theater Munterbunt), Elina Wunderle  und Helen Prates de Matos-Schläpfer (Künstlerinnen Figura Factory).

Stadt: Andrea Kammerer (Schulamt Stadt Zürich, Weiterbildung Frühe Förderung), Renata Rotem (Kitas & Tagis Stadt Bern, Bereich Kitas, Weiterbildung)

Inklusive Kinder sind rund 700 Personen ins Projekt involviert.

Projektleitung

Verein PRIMA
Nina Knecht
nina.knecht@prima-festival.ch
078 606 17 69

Teilnehmende Kinder

Insgesamt ca. 600 Kinder

Laufzeit

Oktober 2019 – Juni 2020

Weitere Informationen

Evaluationsbericht (Februar 2020)

Projektposter (Stand Nov 2019)

Förderer

Finanziert durch die Städte Bern und Zürich, Ernst Göhner Stiftung sowie einen Impulsbeitrag der Initiative Lapurla

Medienspiegel

Spielgruppe.ch, Ausgabe 4, September 2020: Darstellende Kunst im Frühbereich

Liechtensteiner Vaterland, 5.2.2020: Kreativität für alle – auch für die Kinder. Referat von Karin Kraus im TAK Liechtenstein im Rahmen des PRIMA Theaterfestivals für die Jüngsten.

Art TV, 5.2.2020: Theater für die Kleinsten | Flow. «Theater von Anfang an» ist ein in der Schweiz noch wenig bekanntes Theaterformat für Kinder zwischen zwei und vier Jahren. Bereits den Allerkleinsten wird so die Teilnahme an Kunst und Kultur ermöglicht.

Radio SRF 1, 1.2.2020: Aargauer machen Theater für die Kleinsten Das Theaterfestival «Prima» zieht seit einigen Wochen durch die Schweiz. Mit dabei sind auch zwei Theatermacher aus dem Aargau. Sie spielen schon seit einigen Jahren für Kleinkinder. Immer wieder werde sie dabei gefragt, ob es Theater für Zweijährige überhaupt braucht (Beitrag ab Minute 02:11).

Liechtensteiner Vaterland, 1. Februar 2020: Die Kunst, die Kleinsten zu fesseln. Geglückter Auftakt des Prima-Festivals: Erstmals lud das TAK Babys zum Theater ein. «Icilà-Hierda» hiess die Hör- und Spielperformance.

Volksblatt Liechtenstein, 31. Januar 2020: PRIMA-Festival öffnet Türen.

KinderKulturTreff MINI

Kultur für Kinder 2–4 und ihre Begleitpersonen

Das Zeughaus Kultur, die Allgemeine Musikschule Oberwallis und die Kindertagesstätte Ringelreija entwickeln über drei Jahre gemeinsamein regelmässiges Programmangebot mit kleinkindgerechten Projekten für die 2 bis 4-Jährigen.


Spielsaisons

Das Zeughaus Kultur sucht: Kulturschaffende aus allen Sparten oder Kulturvermittler*innen mit Neugierde, Offenheit und echtem Interesse an den Jüngsten, die neue Erfahrungen in der Projektentwicklung machen wollen und die im Kanton Wallis leben oder kulturelle Verbindungen zum Wallis pflegen.

Mehr Informationen

Spielsaison 2020–21: Interventionen in der Kita Ringelreija, Impuls-Sessions & Installationen im Zeughaus Kultur

Ab 11. März 2021

So geht’s:

Video schauen – Daheim

Kreativ Kit holen – ZeughausKultur

Be creative –  Daheim

 

Mit Manuela Zeiter (Kulturvermittlerin) Sandro Jordan (Musiker)

 

Die Kreativ Kits beinhalten alles um zu Malen, Färben, Stempeln, Mischen, Wickeln, Zeichnen, Spachteln und der Fantasie freien Lauf zu lassen.

 

Die Musik von Sandro Jordan dient als Inspiration, um Bestehendes zu ergänzen oder wieder zu zerlegen und Neues entstehen zu lassen. Kinder und Erwachsene sind gleichermassen eingeladen, einander beim Gestalten zu unterstützen, gegenseitig Ideen einzubringen, zur Musik zu spielen oder zu gestalten.

Wie sieht eure Klangskulptur aus? Wie klingt sie? Wie ist sie entstanden? Sende uns deine Fotos oder Videos: hallo@compagniedigestif.ch.

Musik und Formular für die Bildrechte stehen auf www.zeughauskultur.ch zum Download bereit.

Ab 11. April

So geht’s:

Video schauen – Daheim

Kreativ Kit holen –  ZeughausKultur

Be creative – Daheim

Mit Hanna Valentina Röhrich

Erschaffe deine eigene duftende Welt. Die Duftwand lädt ein, sich mit verschiedensten Gerüchen auseinander zu setzen und die Erinnerungen in Bildern auszudrücken. Was fällt dir ein, wenn du Sonnencreme riechst? An was denkst du bei Lavendel?

Bringe dein Kunstwerk ins ZeughausKultur!

Ab 11. Mai

So geht’s:
Video schauen – Daheim
Kreativ Kit holen – ZeughausKultur
Be creative – Daheim, oder draussen 😉

Von und mit Giulia Ferrati

Eine farbige Welt die alle Sinne anregt und Kinder mit ihren Begleitpersonen zum Experimentieren einlädt. Ella ist gelangweilt. In ihrer schwarz-weißen Welt gibt es nichts, was ihr Spaß macht. Die Bäume sind weiß, die Straßen sind schwarz und der Himmel ist immer grau. Das Leben ist fade, bis sie einen roten Faden entdeckt! Begleitet Ella bei ihrem farbenfrohen Abenteuer durch eine Welt, die alle Sinne anregt und Kinder und ihre Begleiter zum Experimentieren einlädt! Entfesselt eure Neugier, taucht in einen blauen Blasen-Wasserfall ein, erkundet den duftenden Wald und lauscht seiner Musik, schmeckt den strahlenden Sonnenschein auf den Lippen, während ihr kopfüber hängt, und um wegzukommen, lasst euch einfach auf einem violetten Traum davon gleiten. Was steckt in deinem Kreativ Kit? Was hast du entdeckt? Was ist daraus entstanden? Ein Spiel? Eine Figur?

Sende uns deine Fotos oder Videos: hallo@compagniedigestif.ch

Wir suchen:

6 professionelle Kunstschaffende aus allen Sparten, oder Kulturvermittlende die im Kontext von Lapurla drei ko-konstruktive Formate für Kinder zwischen 2-4 Jahren und ihre Begleitpersonen entwickeln.

Daten:
Projekt 1: 18. November – 25. November 2020, 12. – 14. März 2021
Projekt 2: 13. Januar – 20. Januar 2021, 12. – 14. März 2021
Projekt 3: 10. März – 17. März 2021

Anmeldeschluss: 1. Juni 2020

Mehr Infos


Spielsaison 2019–20: Interventionen in der Kita Ringelreija, Impuls-Sessions & Installationen im Zeughaus Kultur

klAnK für Kinder ab 2 Jahren im Rahmen des PRIMA Theaterfestivals für die Jüngsten.

Impuls-Session in der Schmitta: 12. März | 10.00 und 14 Uhr
– Zugänglich für Gruppen Gänseblüema, Sunnublüämu, Löwenzahn und öffentliches Publikum

Eine Produktion von puppenspiel.ch
Koproduktion mit Theaterwerkstatt Gleis 5
Regie und Konzeption: Andrea Kilian
Spiel und Konzeption, Klänge und Geräusche: Rahel Wohlgensinger
Musik, Klänge und Geräusche: Andrea Zuzak
Tonberatung und Geräuschetraining: Max Bauer
Bühnenbau: Beat Fuhrimann
Lichtkonzept: Christian Bühlmann

In «klAnK» erforschen wir den Klang der Dinge und machen uns auf die Suche nach ihrem ei- genen «Sound». Wie klingt Stein, wie tönt Holz, Laub oder Tannenzapfen und wie Knäckebrot?

Das Auge hilft dem Ohr aufmerksam zu bleiben und wir horchen immer mehr in die Tiefe. Durch einfache Animation werden die Dinge lebendig. Sie werden zum Klingen gebracht, entfalten ihre Geräusche, Töne und Rhythmen und werden Musik. Es knackt, es raschelt und knuspert, es schwingt, es wummert und brummt. Was tönt denn da? Es kreiselt, es reibt, es schlägt, wischt, bricht und klopft. Was hören wir? Eine Klangreise, die die Ohren weckt, überrascht und verblüfft, die in die Stille führt, hin zum Selbst, zum Hinhören, zum Aufhören, zum Lauschen und Horchen.

Icilà für Kinder ab 6 Monaten bis maximal 3 Jahre, ohne Sprache, 35 Minuten,  im Rahmen des PRIMA Theaterfestivals für die Jüngsten.

Impuls-Session in der Schmitta: 12. März | 10.00 und 14 Uhr
– Zugänglich für Gruppen Gänseblüema, Sunnublüämu, Löwenzahn und öffentliches Publikum

Eine Hör- und Spielperformance mit Benoît Sicat (FR)

Ein Huster, eine Träne, ein Lacher, ein Seufzer… dies ist das Material, mit dem der Klangkünstler Benoît improvisiert. Im Dialog mit dem sehr jungen Publikum entdeckt und verwandelt er eine einzigartige Klanglandschaft.

Dreiklang für Kinder von 2–4 Jahren. Konzept, Komposition & Performance: Benjamin Zeiter, Daniel Tscherrig und Jutta Schönhofer. Eine Produktion von Trioled.

Eine Einladung zum Spiel mit den Sinnen, Stimme, Körper, Raum und Licht. Verschiedene Instrumente und insbesondere der eigene Körper bringen den gemeinsam geschaffenen Spielraum zum Klingen, Bewegen und Sprechen. Intervention in der KITA Ringelreija: 26. Februar, 9.30 Uhr

Impuls-Session in der Schmitta: 5. März 2020, 10.00–11.00 Uhr
– Gruppe Löwenzahn, Kita Altes Spital

Installation: 6.–11. März 2020 in der Schmitta 
– Besuchszeiten gemäss Öffnungszeiten von Zeughaus
– Zugänglich für Gruppen Gänseblüema, Sunnublüämu, Löwenzahn und öffentliches Publikum

Superwurm Mini für Kinder von 0–4 Jahren. Mit Carina Pousaz, Jennifer Skolovski, Robert Zimmermann (Saxophone). Eine Produktion der Compagnie Digestif, Ko-Produktion mit ZeughausKultur Brig.

Wir tauchen in die Welt der Superwürmer, buddeln in der Erde, kriechen durch Löcher, entdeckenden auf spielerische Weise den würmischen Speiseplan und vielleicht begegnen wir sogar seinen Feinden…

Intervention in der KITA Ringelreija: 5. Februar, 9.30 Uhr

Impuls-Session in der Schmitta: 13. Februer 2020, 10.00–11.00 Uhr
– Gruppe Sunnublüämu, Kita Zeughaus

Installation in der Schmitta: 9.–12. Februar 2020

– Besuchszeiten gemäss Öffnungszeiten von Zeughaus

– Zugänglich für Gruppen Gänseblüema, Sunnublüämu, Löwenzahn und öffentliches Publikum

Blau-Gelb für Kinder ab 2 Jahren. Mit Manuela Zeiter (Kulturvermittlung) und Jordan Sandro (E-Gitarre).

Wir färben, flechten, stempeln, spachteln, kleben, malen, mischen, wickeln, zeichnen. Unterschiedlichste Materialien treffen auf Gelb und Blau und werden manchmal Grün.

Intervention in der KITA Ringelreija: 15. Januar, 9.30 Uhr

Impuls-Session mit Manuela Zeiter in der Schmitta: 23. Januar 2020, 10.00–11.00 Uhr
– Gruppe Gänseblüama, Kita Zeughaus

Installation: 23.–29. Januar 2020 in der Schmitta 
– Besuchszeiten gemäss Öffnungszeiten von Zeughaus
– Zugänglich für Gruppen Gänseblüema, Sunnublüämu, Löwenzahn und öffentliches Publikum


Spielsaison 2018–19: Impuls-Sessions im Zeughaus Kultur

Natwärisch durch den Wald mit Manuela Zeiter & Michaela Imhof

Zur den Klängen der traditionellen wallisser Natwärischpfeife barfuss den sinnlichen Waldweg erspüren, die Naturmaterialien nach Klang und Beschaffenheit erforschen, Malend mit ihnen Spuren erzeugen. Dem Entdecken, Ausprobeiren und Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt.

Wie die Natwärischpfeife klingt und wie die Kinder mit ihren Begleitpersonen geforscht haben, zeigt der Kurzfilm.

Appartement Miniature mit der Cie. Iglu

Drei Figuren treffen sich und suchen einen Platz zum Bleiben. Mit sich tragen sie Ihre Behausung. Sie erleben dabei grosse Gefühle, unerhörte Mittelmässigkeit und kleine Katastrophen. Mit ihrer ganz eigenen Artisitik zwischen Tanz und Objekttheater eröffnet die Compagnie Iglu Zuschauendenen jeden Alters ein Universum voller Humor und Poesie.

Die Kinder befinden sich mitten in einer Tanzaufführung und werden selbst teil davon. Sie können mit den TänzerInnen interagieren, sich spielerisch zwischen Papierrollen und Kisten austoben oder einfach nur zuschauen und in die Welt der Cie Iglu eintauchen.

Schwarz-Weiss mit Manuela Zeiter

Ausgerüstet mit Pinsel, Schwämmen, Spachtel und Spritzkannen tauchen die Kinder in ein Schöpfungsabenteuer, bei dem kein Fleck mehr trocken bleibt. Ein verblüffendes Spiel mit Hell und Dunkel, Vorne und Hinten, Geben und Nehmen.

Schwarze Tafeln und weisse Farbe – mehr braucht es nicht für ein beherztes Malvergnügen und das Erlebnis, wie aus Gegensätzen die Welt entsteht.

Pandas Home (Florenz)

Die «fünf Elemente» skizzieren einen virtuellen Weg, in den das Publikum dank der interaktiven Kulisse, die es erlaubt, dass Bilder und Töne gleichzeitig mit den Aktionen der Zuschauer reagieren, eine suggestive Spielmöglichkeit bietet, die das Theatererlebnis einzigartig macht.


Rendezvous mit dem «KinderKulturTreff MINI»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief Projekt KinderKulturTreff MINI

Projektpartner

Zeughaus Kultur Brig
Verein Zeughaus Kultur
Gliserallee 91
Postfach 311
3902  Brig-Glis
027 923 13 13

Allgemeine Musikschule Oberwallis (amo) 
Birkenweg 1
3930 Visp
027 946 55 52

KiTa Ringelreija
Zeughausstrasse 25
3902 Brig-Glis

Medienspiegel

Radio SRF, 14.02.2020: Beitrag zur Initiative Lapurla

Radio SRF, 13.02.2020: Keiner zu klein, ein Künstler zu sein

Walliser Bote, 3.2.2020: Kreativität kennt kein Alter

Walliser Bote, 2.2.2020: Keiner zu klein, kreativ zu sein

Walliser Bote, 07.11.2019: Kreativität ist die Kompetenz der Zukunft

rro – radio rottu oberwallis, 16.12.2019: Der KinderKulturTreff Brig stellt sich vor!

Projektleitung Spielzeit 2019/20 | 2020/21 | 2021/22

Jennifer Skolovski

Compagnie Digestif

jennifer@compagniedigestif.ch

compagniedigestif.ch

Projektleitung Spielzeit 2018/19

Marc Andereggen
Produktion ZeughausKultur Brig
produktion@zeughauskultur.ch 

Iris Weder
Betriebsleitung ZeughausKultur Brig
iris.weder@zeughauskultur.ch 

Laufzeit

Spielsaisons 2018/2019 | 2019/20 | 2020/21 | 2021/22 | 2022/23

Weitere Informationen

Konzeptuelle Wegbeschreibung Spielsaison 2020/21(PDF)

Konzeptuelle Wegbeschreibung Spielsaison 2019/20 (PDF)

Projektposter (PDF, Stand Nov 2019)

Website KinderKulturTreff

Projektfilm

 

BonBon

Die Jüngsten erleben Gegenwartskunst

Eine Kleingruppe mit Kindern zwischen 6 und 25 Monaten der Kita Regenbogen Zürich besucht regelmässig das Migros Museum für Gegenwartskunst, das einfach zu Fuss erreichbar ist. Die Besuchsreihen werden gemeinsam von der Kita-Gruppenleiterin und der Kulturvermittlerin vorbereitet, durchgeführt und reflektiert.

In Berührung mit Pipilotti Rist. Foto: Karin Kraus

«Es gab Momente, wo die Kinder wirklich sehr stark auf die Kunstwerke reagierten – so habe ich das nicht erwartet. Man merkte ihnen an, dass jetzt ein Prozess stattfindet, dass sie die Kunst aufnehmen und verarbeiten. Es ist sehr schön, zu sehen, dass sie sich an diesem Ort, der riesig und angsteinflössend ist, mit der Zeit wohl fühlen, sich den aneignen.»

Bea Fröhlich, Erzieherin Kita Regenbogen Zürich

Besuchsreihen

1. Besuchsreihe | Mai–Juni 2018

Teilnehmende Kinder: Beda (9 Monate), Marta (15 Monate), Elin (18 Monate), Milo (18 Monate),
Begleitpersonen: Bea Fröhlich (Erzieherin), Anina Fruet (Lernende), Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: TERESA BURGA, Aleatory Structures

Schon von Weitem begrüsst die Kunstvermittlerin die Kita-Gruppe. Sie weiss, dass diese innerhalb des vereinbarten Zeitfensters von 30′ kommt, so dass die Gruppe entspannt ankommen kann | Fotos: Karin Kraus
Ganz schön steil, diese Museumstreppe | Foto: Kathrin Schulthess
Einen voll besetzten Kinderdoppelwagen hochzustemmen gelingt nur mit vereinten Kräften | Foto: Karin Kraus
Ein Zeichen der Willkommenskultur.
Hereinspaziert! Hier sind Kinderwagen in der Ausstellung erlaubt, was alles viel entspannter macht: Wer noch schläft muss nicht geweckt werden, wer müde ist, kann sich einfach zurückziehen und alles Wesentliche ist jederzeit griffbereit | Foto: Kathrin Schulthess
Milo liebt sein Museum und freut sich über alles, was er wiedererkennt vom letzten Besuch | Foto: Kathrin Schulthess
Er weiss noch, was er berühren darf und was nicht und zeigt souverän, was ihn interessiert | Foto: Kathrin Schulthess
Gemeinsam staunen und in unbekannte Welten eintauchen ist für Gross und Klein ein Genuss | Foto: Kathrin Schulthess
Kopfhörer ziehen die Kinder magisch an: Man kann nämlich auch mit den Ohren staunen | Foto: Kathrin Schulthess
Eigenständig die Räume erkunden dürfen fühlt sich gut an | Foto: Kathrin Schulthess
Vieles ist für die Kinder nur ersichtlich und erfahrbar, wenn sie auf den Arm genommen werden | Foto: Kathrin Schulthess
Auf Augenhöhe mit der Kunst | Filmstill: Karin Kraus
Wenn Gestik mehr zum Ausdruck bringt als Worte: So geht Kunstbetrachtung mit den Jüngsten | Filmstills: Karin Kraus
Eine kleine Trinkpause zum neue Energie tanken | Foto: Kathrin Schulthess
Warum nicht mal die Trinkflasche inszenieren? | Foto: Kathrin Schulthess
Immer dabei: Der Korb mit Materialien zum Anfassen mit Bezug zu den Werken, die nicht berührt werden dürfen | Foto: Kathrin Schulthess
Spielend kreativ sein geht auch im Museum | Foto: Kathrin Schulthess
Eigene Bodenskulpturen bauen | Foto: Kathrin Schulthess
Einmal leuchten bitte | Foto: Kathrin Schulthess
Ko-Konstruieren mit Kunst (siehe Kurzfilm «Zählen lernen mit Kunst» | Filmstills: Karin Kraus
Milo realisiert zum ersten Mal, dass er der Erzeuger der Lichtspuren ist – ein genussvoller Meilenstein in der Entwicklung | Filmstills: Karin Kraus
Immer, wenn Milo Aufbruchstimmung bemerkt, findet er noch tausend Dinge, die er zuerst noch erforschen muss: Zum Beispiel eine Staubfluse am Boden | Foto: Kathrin Schulthess
Nein, Milo will noch nicht gehen und rennt davon | Foto: Kathrin Schulthess
Milo wäre lieber noch länger geblieben und Elin winkt Cynthia freudig zum Abschied | Foto: Karin Kraus
Wir kommen wieder, bis bald | Foto: Karin Kraus

2. Besuchsreihe Oktober–November 2018

Teilnehmende Kinder: 2018: Beda (14 Monate), Ella (15 Monate), Marta (19 Monate), Elin (22 Monate)
Begleitpersonen: Bea Fröhlich (Erzieherin), Anina Fruet (Lernende), Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: KOKI TANAKA, Vulnerable Histories (A Road Movie)

Da sind wir wieder – ob Cynthia wohl auch schon da ist? | Foto: Karin Kraus
Da ist sie und empfängt die Gruppe wie immer voller Freude und Herzlichkeit! | Foto: Karin Kraus
Und auch wie immer wird auch die Kita-Gruppe neben dem Eingang in die Ausstellung angekündigt | Foto: Karin Kraus
Dritter Besuch der Besuchsreihe, alle wissen schon, wo’s lang geht | Foto: Karin Kraus
Bevor es in den Lift hoch ins 1. OG zu Pipilotti Rist geht, wird erst mal noch die Ausstellung von Koki Tanaka erkundet | Foto: Karin Kraus
Manchmal ist die Rückseite spannender – vor allem auf Augenhöhe der Jüngsten | Foto: Karin Kraus
Es ist immer alles eine Frage des Stand- bzw. Sitzpunkts | Foto: Karin Kraus
So, weiter geht’s in Richtung Lift | Foto: Karin Kraus
Erst aber müssen noch die grossen Kopfhörer erkundet werden | Foto: Karin Kraus
Ich höre was! | Foto: Karin Kraus
Ah, da ist der Lift! hoch geht’s | Foto: Karin Kraus
Ein grosser Vertrauensbeweis von Martha für die Kunstvermittlerin: Sie übergibt Cynthia zum Abschluss des Besuchs ihre Schnullerdose | Foto: Karin Kraus

Ausstellung: Collection on Display: PIPILOTTI RIST, Show a Leg (Raus aus den Federn), 2001

Die Mutigen wagen sich schon mal vor, die noch unschlüssigen oder schlafenden Kinder dürfen im Kinderwagen bleiben, bis sie emotional parat sind | Foto: Karin Kraus
Elin ist schon ganz routiniert im Museum, sie gehört mit ihren 22 Monaten schon zu den Grossen der Gruppe | Foto: Karin Kraus
Sicher an der Hand der Erzieherin oder eigenständig den Videoprojektionen von Pipilotti Rist entgegengehen | Foto: Karin Kraus
Oh, da sind ja unsere Schatten! | Foto: Karin Kraus
Wo sind denn jetzt all die farbigen Bilder hin verschwunden? | Foto: Karin Kraus
Mit der Taschenlampe im Kleinen selber erproben, was im Grossen wie von selbst passiert | Foto: Karin Kraus
Nochmal, und nochmal, und nochmal: Es ist und bleibt spannend | Foto: Karin Kraus
Auch wenn es im Raum plötzlich wieder viel dunkler ist: Martha wagt sich begeistert alleine vor | Foto: Karin Kraus
Martha scheint berührt und fasziniert | Foto: Karin Kraus
Martha interessiert sich nun für all die kleinen Stühle und Hocker, die man so schön im Raum herumschieben kann | Foto: Karin Kraus
Ella macht’s ihr nach und auch sie findet Gefallen am Herumschieben | Foto: Karin Kraus
Innehalten, den magischen Klängen lauschen und staunen, wie sich die Stimmung im Raum ständig verändert | Foto: Karin Kraus
Mit Stuhl den bunten, sich bewegenden Farbpunkten folgen ist aufregend | Foto: Karin Kraus
Faszinierend, was sich mit Licht und Schatten alles verändert | Foto: Karin Kraus
Während zu Beginn die Gruppe noch mehrheitlich beisammen blieb, sind gegen Schluss die Erkundungswege immer individueller geworden | Foto: Karin Kraus

3. Besuchsreihe | Juni 2019

Teilnehmende Kinder: Moritz (18 Monate), Alma (18 Monate)
Begleitpersonen: Bea Fröhlich (Erzieherin), Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: STEPHEN WILLATS, Languages of Dissent

Die Erzieherin und die Kunstvermittlerin sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Beim Gang in die Ausstellung wird entspannt geplaudert | Foto: Karin Kraus
Die beiden Kinder scheinen heute etwas müde zu sein. Sie brauchen viel Zeit zum emotional Ankommen | Foto: Karin Kraus
Bea und Cynthia versuchen, die Neugier der Kinder zu wecken, indem sie selber spielend beginnen | Foto: Karin Kraus
Die Müdigkeit ist heute aber so gross, dass die beiden Kinder sich lieber durch die Ausstellung fahren lassen | Foto: Karin Kraus
Ganz bequem Kunst betrachten und Worte finden für das, was bewegt | Foto: Karin Kraus
Auch so geht zusammen entspannt auf Augenhöhe sein | Foto: Karin Kraus
Jetzt kommt plötzlich Leben in Moritz: Er hat Motorengeräusche gehört und will zum entsprechenden Video gefahren werden | Foto: Karin Kraus
Tschüss, bis zum nächsten Mal | Foto: Karin Kraus

4. Besuchsreihe

Teilnehmende Kinder: Dimitri (12 Monate), Yara (13 Monate), Julian (21 Monate), Lina (25 monate)
Begleitpersonen: Marie-Christine Hug (Erzieherin), Judith Fry (Lernende), Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: LILY VAN DER STOKKER, Help help a little old lady here

Ankommen in den grossen Räumen mit den riesigen Wandgemälden von Lily van der Stokker | Foto: Karin Kraus
Was sie da gerade wohl entdeckt haben? | Foto: Karin Kraus
Wie immer ist der Materialkorb voll mit spannenden Dingen zum Experimentieren, passend zur Ausstellung | Foto: Karin Kraus
Bis wie hoch geht das Bild? | Foto: Karin Kraus
Ein unzerbrechlicher Spiegel erlaubt den Kindern das Anfassen des Entdeckten und schafft neue Wahrnehmungsdimensionen | Foto: Karin Kraus
Vertraute Zweisamkeit mit der Kunstvermittlerin | Foto: Karin Kraus
Stühle rücken auch hier eine beliebte Tätigkeit | Foto: Karin Kraus
Selber hochklettern dürfen ermöglicht Selbstwirksamkeit | Foto: Karin Kraus
Geschafft! Und jetzt entspannt ins Bild eintauchen | Foto: Karin Kraus
Wie sich Raum und Gemälde wohl aus Kinderperspektive anfühlen? | Foto: Karin Kraus
Sooo gross ist das Bild, da reichen nicht mal die Arme der Erzieherin zum Zeigen | Foto: Karin Kraus
Entdecktes zeigen und Benennen fördert die Sprachentwicklung | Foto: Karin Kraus
Selbstbetrachtung im Museum, oder: Bewegtes Selbstportrait | Foto: Karin Kraus
Dimitri will immer und immer wieder sein Lieblingsbild betrachten. Wenn die Arme der Lernenden nicht mehr mögen, übernimmt die Gruppenleiterin | Foto: Karin Kraus
Spieglein, Spieglein auf dem Boden … | Foto: Karin Kraus
Die Kinder entdecken Farbspuren auf dem Fussboden | Foto: Karin Kraus
Eifrig werden diese Spuren untersucht | Foto: Karin Kraus
Wenn der Seifenblasenspender zur Lupe oder zum Mini-Bilderrahmen wird | Foto: Karin Kraus
Gemeinsames Philosophieren über die Farbspuren am Boden | Foto: Karin Kraus
Krabbelnd die Raumdimensionen erfahren | Foto: Karin Kraus
Und dann einfach mal alles auf sich wirken lassen | Foto: Karin Kraus
Oder Energie loswerden | Foto: Karin Kraus
Zeit zum Zurückspazieren in die Kita. Schön war’s wieder mit euch allen | Foto: Karin Kraus

5. Besuchsreihe August–September 2020

Teilnehmende Kinder: Nora (6 Monate), Dimitri (19 Monate), Mira (19 Monate), Yara (20 Monate)
Begleitpersonen: Marie-Christine Hug (Erzieherin), Judith Fry (Lernende), Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: POTENTIAL WORLDS 1: PLANETARY MEMORIES


6. Besuchsreihe Dezember 2021

Teilnehmende Kinder: Newa (20 Monate), Sophia (20 Monate), Louis (20 Monate), Nora (21 Monate), Henry (26 Monate)
Begleitpersonen: Marie-Christine Hug (Erzieherin), Judith Fry (Lernende), Cynthia Gavranic (Kunstvermittlerin)

Ausstellung: POTENTIAL WORLDS 2: ECO-FICTIONS


Kurzfilme zu «BonBon»

Anhand von Filmclips des Modell-Projekts «BonBon» geben wir exemplarisch Tipps für ein entspanntes Ankommen an einem Kulturort sowie Impulse, wie man – der Neugier von Kleinkindern folgend – auf der gemeinsamen Entdeckungsreise die Sprache fördern und auch Kunst als Spielanlass nutzen kann.


Ankommen und der Neugier folgen

Impressionen aus 1. Besuchsreihe | Ausstellung: TERESA BURGA, Aleatory Structures

Es sind nur 10 Minuten Fussmarsch von der Kita Regenbogen ins Migros Museum für Gegenwartskunst. Alle kommen entspannt an. Ideal ist, dass der Kinderwagen mit in die Ausstellung darf. So können die jüngeren Kinder nach Bedarf weiterschlafen und müssen nicht geweckt werden. Ausgeschlafen sind auch sie dann bereit, sich neugierig auf das noch ungewohnte Umfeld einzulassen.


Dinge entdecken und benennen

Impressionen aus 1. Besuchsreihe | Ausstellung: TERESA BURGA, Aleatory Structures

Die Kinder kennen den Ort und die Ausstellung bereits, es ist ihr dritter Besuch. Der 18 Monate alte Milo macht sich selbstbewusst auf, um das Auto zu suchen, das er beim letzten Mal entdeckt hat. Zusammen mit der gleichaltrigen Elin folgt die Erzieherin seiner Neugier. Sie unterstützt den Jungen beim Benennen der Dinge, die er sieht. So fördert sie die Sprachentwicklung der Kinder.


Spielend zählen lernen mit Kunst

Impressionen aus 1. Besuchsreihe | Ausstellung: TERESA BURGA, Aleatory Structures

In diesem Raum mit der Lichtinstallation ist es keine Sekunde langweilig! Wer hätte gedacht, dass man mit Gegenwartskunst zählen lernen kann? Während Milo mit Unterstützung der Erzieherin emsig zählt, hört ihm die krabbelnde Marta aufmerksam zu. Elin spielt konzentriert mit der Taschenlampe. Und weil das Licht immer automatisch aus- und angeht, entsteht ein lustiges Gugus-Dada-Spiel.


Interviews

Interview mit der Mutter eines Kita-Kindes

Moritz (links im Bild) besucht mit seiner Kita das Migros Museum für Gegenwartskunst. Foto: Karin Kraus

«Mein Kind lernt, offen und neugierig zu sein für Neues. Unbekanntes zu entdecken.»

Julia Langfeld, Mutter von Moritz (2)

Zum Interview


Interview mit den beiden Pionierinnen von «BonBon»

Zentraler Teil der ko-konstruktiven Zusammenarbeit ist der regelmässige Austausch mit Reflexion des Erlebten | Foto: Karin Kraus

«Wir wollen dazulernen. Kinder unter 2 Jahren sind eine Zielgruppe, die wir noch nie direkt angesprochen haben und die wir ohne kompetenten Partner wie die Kita auch nicht ansprechen könnten. Das ist für uns eine ganz grosse Herausforderung, die wir annehmen wollten.»

Cynthia Gavranic, Kunstvermittlerin beim Migros Museum für Gegenwartskunst

Zum Interview


Rendevous mit «BonBon»

Aus unserer virtuellen Veranstaltungsreihe «RENDEZVOUS» | März 2021


Steckbrief

Steckbrief Projekt BonBon

Projektpartner

Migros Museum für Gegenwartskunst
Limmatstrasse 270
8005 Zürich

Kita Regenbogen
Josefstrasse 212
8050 Zürich

Beteiligte Personen

Anina Fruet/Judith Fry/Tatiana Santos (Lernende FaBe Kita Regenbogen), Markus Guhn (Leiter Kita Regenbogen), Eltern, Verwandte und weitere Bezugspersonen der Kinder, Heike Munder (Direktorin Migros Museum für Gegenwartskunst), Alena Nawrotzki (Leiterin Vermittlung und Programme, Migros Museum für Gegenwartskunst), Aufsichtspersonen des Migros Museum für Gegenwartskunst.

Förderer

Finanziert durch Kita Regenbogen, Migros Museum für Gegenwartskunst sowie einen Impulsbeitrag der Initiative Lapurla (2018).

Infoanlass

Kunst für die Jüngsten? So kann’s gehen!

Infoanlass vom 27. September 2019 im Kontext von «Die Entdeckung der Welt»

Medienspiegel

Projektleitung

Cynthia Gavranic
Kulturvermittlung Migros Museum für Gegenwartskunst
cynthia.gavranic@mgb.ch 

Claudia Hänseler (seit 2021)
Erzieherin Kita Regenbogen, Gruppe Orange (Kinder 3–4 Jahre)

Marie-Christine Hug (Nov 2019 – Juli 2022)
Erzieherin Kita Regenbogen, Gruppe Türkis (Kinder 0–2 Jahre)

Bea Fröhlich (2018–2019)
Erzieherin Kita Regenbogen, Gruppe Blau (Kinder 0–2 Jahre)
beafroehlich@msn.com

Laufzeit

1. Besuchsreihe: Mai/Juni 2018

2. Besuchsreihe: Oktober/November 2018

3. Besuchsreihe: Juni 2019

4. Besuchsreihe: Januar 2020

5. Besuchsreihe: Mai 2020 (infolge Covid-19 abgesagt)

6. Besuchsreihe: August/September 2020

7. Besuchsreihe: April 2021 (infolge Covid-19 mehrmals verschoben)

8. Besuchsreihe: Dezember 2021

9. Besuchsreihe: November/Dezember 2022