Zum Inhalt springen

«Lapurla Family» an der Museumsnacht Bern (ABGESAGT)

An der Museumsnacht Bern gibt es wieder für Familien mit Kindern ein spezielles Angebot geben von Studierenden des CAS Kulturelle Bildung der Hochschule der Künste Bern HKB. Das Angebot findet im Kontext von Lapurla statt. Wir freuen uns auf wiederum zahlreiche kleine und grosse Nachtschwärmende von 0–99! 

Museumsnacht Bern

Familienworkshop

Emojis zum Leben erwecken

Emojis prägen heute unsere alltägliche Kommunikation. Erweitern Sie die Symbolpalette mit eigenen Kreationen und geben Sie Emojis Ihre Stimme. Ein lustvoller Experimentierspass für die ganze Familie von 0–99.

Zum Kinderprogramm der Museumsnacht Bern

Mehr Infos zum Angebot 2019 «Magischer Untergrund»

 

Dialog-Werkstatt 4

Wir haben uns dem Thema «Nachhaltige Verankerung der Modellprojekte» gewidmet. Projektleitende und institutionelle Leitungspersonen haben sich darüber ausgetauscht, wie eine nachhaltige Verankerung und Finanzierung ihrer Angebote erreicht werden kann. Dabei ging es nicht nur um Fundraising und Vernetzung, sondern ganz stark auch um die Erkenntnis, dass Lapurla zu Zeiten von Covid-19 wichtiger ist denn je. «Jetzt erst recht!» und «Yes, we can!» sind und bleiben unser Credo. Mit dem Gefühl, Teil einer Bewegung zu sein, bleiben wir gemeinsam dran.

Die Aussage ‚Wer sich mit Kindern beschäftigt, beschäftigt sich mit sich selber‘ (Dieter Schürch, Anm. d. Red.) im Zusammenhang mit der Relevanz unserer Arbeit auch bezüglich Resilienz und dem Salutogenese-Ansatz, bringt für mich alles auf den Punkt. Die Projekte von Lapurla sind nie wichtiger als in der jetzigen Zeit. Für die Kinder, aber erst recht auch für die Erwachsenen!

Daniela Schlecht, Koordinatorin und Leitung Minitreff Familienzentrum, Stadt Zofingen | Studentin CAS Kulturelle Bildung 2020/21

Die Dialog-Werkstatt Nr. 4 hat aufgrund der Corona-Pandemie virtuell stattgefunden. Wir haben uns dem Thema «Nachhaltige Verankerung der Modellprojekte» gewidmet.

Mit Projektleitenden und Leitungspersonen der involvierten Institutionen diskutierten wir, wie eine langfristige Verankerung und Finanzierung des frühkindlichen Kulturangebots sichergestellt werden kann. In der Logik der Lapurla-Modellprojekte sind die damit verbundenen Fragen auf der Makro-Ebene angesiedelt.
Wir haben die Dialog-Werkstatt gemeinsam mit advocacy durchgeführt. Die Kommunikations- und Strategieagentur verfügt über viel Erfahrung im Stakeholder-Management und Fundraising im Bereich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. 

Graphic Recording 

Zu unserer grossen Freude und Erheiterung hat die Graphic Recordering Johanna Benz das Gehörte live zeichnerisch festgehalten und auf den Punkt gebracht:

Illustrationen: © Johanna Benz

Es war alles da: Inspiration, Wissensaustausch und Gemeinschaft. CHAPEAU!!
Ich denke, an dem Strang zur kindlicher Kreativität und Gesundheit (bzw. Gesundheitsförderung) könnte man weiterdenken, damit die Breitenwirkung von Lapurla in andere bzw. weitere Kreise dringen kann. Die Kreativität und Teilhabe an kultureller Bildung ist dabei ein wichtiges Tool der Resilienzförderung.

Cynthia Gavranic, Kunstvermittlerin Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich
Ausklang-Plauderrunde nach einem intensiven ganztägigen Austausch. Das passende Apéro-Päckchen dazu kam per Post.

Dialog-Werkstatt 3

Aus erster Hand erfahren, wie es andere machen und voneinander lernen: Das war das Credo der dritten Dialogwerkstatt: Gekommen sind die aktuellen Projektleitenden, die Studierenden des CAS Kulturelle Bildung 2019/20 sowie Neugierige und Interessierte, die sich inspirieren lassen wollten.

«Lapurla ist wie eine grosse Familie. Man sieht sich zwar nur ein-, zweimal im Jahr, man kommt aber sofort in spannende Gespräche, weil man die gleiche Sprache spricht. Man spürt das Lapurla-Gen.»

Ilona Andràskay, Erzieherin Kinderhaus Artergut Zürich

Die beiden ersten offiziellen «Dialog-Werkstätten» haben im November 2018 (Zürich) und Mai 2019 (Brig) stattgefunden. 

Die ausgebuchte Dialog-Werkstatt 3 fand im Kontext der Erlebnisausstellung «Die Entdeckung der Welt» im Kornhausforum Bern statt. 

Im Anschluss an die Dialog-Werkstatt fand die öffentliche Veranstaltung «Für eine Kulturpolitik der frühen Kindheit» statt.

Die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es macht viel Sinn, dass kulturelle Institutionen bereits vor dem Kindergartenalter mit den Kindern eine Verbindung und Beziehung aufbauen.

Veronica Reyes, Kommunikatorin Museum für Kommunikation Bern

Fotos: Nelly Rodriguez

Ich habe viele neue Ideen und ganz tolle Projekte gesehen. Es hat mich sehr inspiriert mich dafür einzusetzen, dass wir das Projekt fortsetzen können.

Regina Dobler, Mitarbeiterin Chinderhort Appenzell

Lapurla – für eine Kultur(politik) der frühen Kindheit

Warum es dringend eine Kultur(politik) der frühen Kindheit für die unabdingbare Qualität frühkindlicher Bildung braucht, und welchen Beitrag Lapurla leisten kann, diskutierten wir mit Vertretenden aus den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales. Zum Programm.

Gratuliere euch zum gestrigen Tag! Was für ein Erfolg! So viele Menschen, die sich für Lapurla einsetzen – genial!

Jennifer Skolowski, Compagnie Digestif

Die im Februar 2019 von der Schweizerischen UNESCO-Kommission lancierte Publikation «Für eine Politik der frühen Kindheit in der Schweiz» fordert einen Quantensprung in der frühen Förderung. Lapurla ist eines von sieben ausgewiesenen Projekten.

Mitglieder des Beirats Lapurla bringen auf den Punkt, warum es den gesellschaftlichen Diskurs braucht.

Deshalb hat Lapurla im November 2019 in Bern den öffentlichen Dialog lanciert über eine multisektorale Kulturpolitik der frühen Kindheit mit Vertretenden aus den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales.

Vor vollem Saal haben die hochkarätigen Förderpartner aus Bund, Kanton und Stadt Bern mit den Direktionen der Trägerschaft Lapurla engagiert diskutiert. Ihre klare Bekennung zu den Anliegen von Lapurla und der erklärte Wille, sich weiterhin dafür engagieren zu wollen, setzten motivierende Zeichen und stimmen zuversichtlich, dass Lapurla auch über die Pilotphase hinaus wird viel bewegen können.

Podiumsgäste

  • Thomas Beck, Direktor Hochschule der Künste Bern HKB
  • Hans-Ulrich Glarner, Leiter Amt für Kultur, Erziehungsdirektion des Kantons Bern
  • Hedy Graber, Leiterin Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund
  • Renata Rotem, Bereichsleiterin Kitas Stadt Bern, Direktion für Bildung, Soziales und Sport

— Myriam Schleiss, Leiterin Kulturelle Teilhabe, Bundesamt für Kultur BAK

Moderation

— Cornelia Kazis | Redakteurin, Journalistin, Referentin, Moderatorin, Erwachsenenbildnerin und Autorin

Haben Sie das Podium verpasst oder möchten Sie nochmals hören, wie sich die jeweiligen Amtsträger*innen aus Bund, Kanton und Stadt Bern sowie aus den Direktionen der Trägerschaft zu den herausfordernden Fragen der Moderatorin geäussert haben? Nebst vielen stichhaltigen Argumenten gab es auch Persönliches und Humorvolles zu hören.

Via Kapitelmarken kann direkt in die einzelnen Themenfelder geklickt werden (siehe unten sowie Timeline).

 

Gliederung des Podiums mit Kapitelmarken

Begrüssung

1 Begrüssung der Co-Leiterinnen Lapurla: Jessica Schnelle & Karin Kraus

2 Einleitung der Moderatorin Cornelia Kazis

Vorstellung der Podiumsgäste inkl. Mini-Slogans 

3 Renata Rotem | Bereichsleiterin Kitas Stadt Bern | Direktion für Bildung, Soziales und Sport: «Auf den Mörtel kommt es an.» 

4 Hans-Ulrich Glarner | Leiter Amt für Kultur | Erziehungsdirektion (per 1.1.2020 Bildungs- und Kulturdirektion) des Kantons Bern: «Die Entwicklungspsychologie zeigt die enorme Bedeutung der ersten Lebensjahre. Und da müssen alle Kinder die gleichen Chancen von früh an bekommen.»

5 Prof. Dr. Thomas Beck | Direktor Hochschule der Künste Bern HKB: «Ohne Kulturfrühförderung kein Publikum von morgen.» 

6 Hedy Graber | Leiterin Direktion Kultur und Soziales | Migros-Genossenschafts-Bund: «Soziale Zukunftsthemen mit Innovationspotential verändern auch den Kulturbegriff.» 

7 Myriam Schleiss | Leiterin Kulturelle Teilhabe | Bundesamt für Kultur BAK: «Rien ne sert de courir, if faut partir à point.» 

Was will und macht Lapurla?

8 Ausführungen von Karin Kraus zu Entstehung und Hintergrund von Lapurla

9 Ausführungen von Jessica Schnelle zu Vision und Handlungsfeldern von Lapurla

10 Die Träger und Förderpartner von Lapurla im Gespräch 

11 Was sagen Sie jemandem, der sagt: Kleinkinder brauchen in erster Linie Natur, nicht Kultur?

12 Was sagen Sie jemandem, der sagt: Die Kinder haben eh schon viele mehr Förderung als alle Generationen vor Ihnen?

13 Was sagen Sie jemandem, der sagt: Überlassen wir die kulturelle Förderung dem Kindergarten und der Schule!

14 Wie muss Lapurla kommuniziert werden?

15 Was braucht es noch, damit Lapurla eine Erfolgsgeschichte schreibt?

16 Welche Hürden sind zu nehmen, damit Lapurla nicht nach dem Matthäusprinzip funktioniert, nämlich wer hat, dem wird gegeben?

17 Reden wir noch über Finanzen: All das, was Qualität hat, kostet Geld. Woher kommt es?

18 Was wollen Sie zu erzählen haben, wenn wir uns hier in zwei Jahren wieder treffen?

19 Publikumsvoten

20 Gila Kolb, Dozentin Hochschule der Künste Bern HKB: «Meint der Titel Lapurla (l’art pour l’art), dass die Kinder Künstler sind?»

21 Daniela Bossard, Kitaleiterin Läbihus Münschenbuchsee: «Ich brauche diese (finanzielle und fachliche) Hilfe heute, ich schaff’s nicht allein!»​​​​​​​

22 Marion Sontheim, Elternbildnerin und Beirätin Lapurla: «Wir können Eltern nur dann begeistern und ins Boot holen, wenn sie sehen, wie die Kinderaugen leuchten.»​​​​​​​

23 Franziska Dürr, Projektleiterin «GiM – Generationen im Museum» und Beirätin Lapurla: «Die Eltern sollen nicht nur in die Kita kommen mit den Kindern, sondern auch ins Museum!»​​​​​​​

24 Georg Biedermann,  Leiter Theater TAK Liechtenstein: «PRIMA lanciert das erste Theaterfestival für die Jüngsten in der Schweiz und Lichtenstein.»​​​​​​​

25 Gendergap: Ist die Feminisierung der Frühen Kindheit ein Problem?​​​​​​​

26 Heinz Altorfer, Schweizerische UNESCO-Kommission: «Der ganze Bereich der Frühen Kindheit ist heute zur politischen Diskussion geworden.»

27 Podiumsgäste stellen einander freche Fragen

28 Renata Rotem fragt Thomas Beck: «Wenn man mehr Kultur in der Kita machen soll, wovon sollte man dann weniger machen bzw. worauf verzichten?»

29 Hans-Ulrich Glarner fragt Hedy Graber: «Ist Lapurla ein Sonderangebot mit Ablaufdatum, oder ist das Migros-Kulturprozent bereit, hier eine dauernde Förderung zu entwickeln?»​​​​​​​

30 Hedy Graber fragt Renata Rotem: «Was wäre der Trick, dass wir Lapurla mit der ganzen Qualität in der Schweiz ausbauen können?»​​​​​​​

31 Thomas Beck fragt Myriam Schleiss: «Was könnte die Rolle des Bundes sein, um die Vorstellungen von Lapurla zu unterstützen und den nötigen nationalen Schwung zu verleihen?»​​​​​​​

32 Myriam Schleiss fragt Hans-Ulrich Glarner: «Gibt es Diskussionen innerhalb der Kantone zur Unterstützung von solchen gesamtschweizerischen Vorhaben, so dass auch andere Kantone da mitmachen können?»

33 Schlussrunde

Schlussrunde mit Knacknüssen

Warum sie sich mit Lapurla für die kulturelle Teilhabe der Jüngsten einsetzen, sagten Teilnehmende am Impulsanlass:

 

Am 5. Juni 2019 hat der Nationalrat das Postulat der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) «Strategie zur Stärkung der Frühen Förderung» (19.3417) angenommen. Das Postulat beauftragt den Bundesrat, eine Strategie zur Stärkung und Weiterentwicklung der frühen Förderung in der Schweiz zu erarbeiten. Der Bundesrat empfahl das Postulat vorgängig zur Annahme. Mehr dazu hier.

 

Rendez-vous!

Die ‹Rendez-vous!› geben Einblicke in die Modellprojekte der Pilotphase 2018–21 von Lapurla. Die Innovation: Fachpersonen der Frühen Kindheit und Kultur haben ihr gemeinsames Projekt in Ko-Konstruktion entwickelt, durchgeführt und reflektiert. Die Projektleitenden berichten von ihren Beobachtungen, persönlichen Highlights, besonderen Herausforderungen und gemeinsamen Erkenntnissen. Sie stehen allen Interessierten offen und bieten die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich für jedes gewünschte «Rendez-vous!» einzeln an, indem Sie auf das jeweilige unten aufgeführte Projekt klicken.

Es finden folgende «Rendez-vous!» statt:

Die jeweils gesprochenen Sprachen werden wie folgt angegeben: Deutsch (D), Französisch (F)

Kilira – La poésie nourrit notre quotidien

Fr, 19. März 2021 | 14–15 Uhr (F & D)

Anne Bernasconi, médiatrice culturelle & Kita Ginkjo | Evilard (BE) > Förderakzent U4 der Kulturförderung des Kantons Bern

Nous partons à la pêche aux mots. Wörtli fische möchte mir. Livres et comptines inspirent nos jeux et nos activités à la crèche, dans la nature et dans l’espace publique. Nous jouons avec les sonorités, les rythmes et les objets qui surgissent de nos rencontres avec les histoires et la réalité. Boîtes, lunettes, souliers, chemins, escaliers, chansons … nous permettent d’expérimenter avec la voix et le corps. En avant les capitaines Des-Mots, remplissons notre journal de bord

KinderKulturTreff MINI: Kultur für Kinder 2–4

Mo, 22. März | 13–14 Uhr (F) & 15–16 Uhr (D)

ZeughausKultur Brig, Allgemeine Musikschule Oberwallis, KiTa Ringelreija | Brig-Glis (VS)

Das ZeughausKultur (ZHK), die Allgemeine Musikschule Oberwallis (amo) und die Kindertagesstätte Ringelreija (KITA) entwickeln über drei Jahre gemeinsam ein regelmässiges Programmangebot mit kleinkindgerechten Projekten für die 2–4-Jährigen.

 

Mini-Atelier K’Werk

Mo, 22. März 2021 | 17–18 Uhr (D)

Tagesheim Fourmi & K‘Werk Bildschule, Schule für Gestaltung | Basel (BS)

Eine Kleinkindergruppe im Alter von 3–4 Jahren besucht regelmässig das «Mini-Atelier K’Werk» an der Schule für Gestaltung in Basel. Durch selbstwirksames Experimentieren und grundlegende haptische Erfahrungen sollen die Kinder Mut und Selbstvertrauen ins eigene Tun gewinnen.

Farbe & Experiment

Di, 23. März 2021 | 10:30–11:30 (D)

Gestaltungsatelier für Kinder 3–4 | Sarnen (OW)

Ein Gestaltungsatelier, in dem Kinder die Experten ihres Tuns sind! Keine Floskel, sondern ein ausformuliertes Konzept. Es geht darum, dass Kinder ohne Umwege und Hindernisse ihrer Neugierde und dem Drang des Entdeckens nachgehen können. Ästhetische Materialien, wie sie zum Beispiel Kunstschaffende benützen, laden dabei zu prozessorientierten Entdeckungsreisen ein.

M4 – das MfK-Minilabor in der Kita mixmax

Di, 23. März 2021 | 12:30–13:30 Uhr (D)

Museum für Kommunikation (MfK) & Kita mixmax Schönegg | Bern (BE) > Förderakzent U4 der Kulturförderung des Kantons Bern

Das Museum für Kommunikation und die Kindertagesstätte mixmax Schönegg schaffen gemeinsam «M4 – das MfK-Minilabor in der Kita mixmax». Dieses Minilabor ist ein museal-pädagogisches Setting für Kleinkinder (bis vier Jahre), das in einer variablen Umgebung installiert werden kann. Zugleich ist es ein Raum, der Originalobjekte des MfK sowie von der Kita bereitgestelltes Material zum Thema Kommunikation enthält.

 

PRIMA Holz – Künstlerisches Forschen mit den Jüngsten

Mi, 24. März 2021 | 16–17 Uhr (D)

Bern, Zürich, Baden

In ko-konstruktiven Freiräumen erforschen Kita- bzw. Kindergartenkinder gemeinsam mit zwei Theaterschaffenden und einem Musiker auf künstlerische Arten und Weisen Kapla-Holzplättchen. Daraus soll eine interaktive Performance für Kinder ab 2 Jahren entstehen. Diese Performance soll im Juni 2020 Teil des Figura Theaterfestivals in Baden sein, an der Familien mit Kleinkindern teilnehmen kön

Wie aus dem Modell-Projekt «wARTraum» infolge Covid-19 das Atelier für Kinder von 0–4 wurde

Mo, 29. März 2021 | 09–10 Uhr (D)

Gemeinschaftszentren Affoltern & Buchegg | Zürich (ZH)

Das Atelier von 0–4 steht wöchentlich offen. Die Kinder werden begleitet von einer Bezugsperson und der Atelierleitung. Verschiedene Stationen bieten Impulse für individuelle kreative Prozesse. Bewusst wird mit Gegensätzen gespielt. Das war der Plan. Infolge Corona kam alles nochmals ganz anders.

KlanzTang: Klang- und Bewegungsexperimente zum Dabeisein, Horchen und Mitmachen

Mo, 29. März 2021 | 15:30–16:30 Uhr (D)

Salome Böni (Musikerin) & Jenni Arne (Tänzerin) mit Kitas in Bern

Wie klingen Reissverschlüsse, die gerade ein Schwätzli abhalten? Wie tönt eine Bock- leiter, die betanzt wird, und was klappert die alte Querflöte daneben? Gemeinsam mit (Klein)-Kindern widmen wir uns der Erfor- schung von Klängen und Bewegungen im Alltag und bringen den Raum zum Klingen, Zirpen, Lärmen, Bewegen. Ein Mitmachstück für alle!

CHIKU: Schauen und staunen, gestalten und wirken, kreativ sein

Di, 30. März 2021 | 18–19 Uhr (D)

Chinderhort Appenzell trifft Kunsthalle Ziegelhütte | Appenzell (AI)

Kinder des Chinderhorts Appenzell besuchen regelmässig die Kunsthalle Ziegelhütte. Empfangen werden sie jeweils von derselben Kunstvermittlerin, und immer begleitet von der Hortnerin und einer Betreuerin in Ausbildung.

BonBon: Die Jüngsten erleben Gegenwartskunst

Di, 30. März 2021 | 20–21 Uhr (D)

Migros Museum für Gegenwartskunst & Kita Regenbogen | Zürich (ZH)

Eine Kleingruppe mit Kindern zwischen 6 und 25 Monaten der Kita Regenbogen besucht regelmässig das Migros Museum für Gegenwartskunst, das einfach zu Fuss erreichbar ist. Die Besuchsreihen werden gemeinsam von der Kita-Gruppenleiterin und der Kulturvermittlerin vorbereitet, durchgeführt und reflektiert.

Nationale Tagung mit Netzwerkgründung

Kreativität ist in aller Munde. Kein Wunder, sie gilt als Kernkompetenz für die Zukunft! Mit der nationalen Tagung wenden wir uns an alle Fachpersonen, Entscheidungsträger*innen, Politiker*innen und Verwaltungspersonen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales, Soziokultur und Gesundheit, die sich für Gelingensbedingungen kreativer Freiräume stark machen wollen. Gleichzeitig wenden wir uns auch an Eltern und Grosseltern, die ihren Kindern und Enkeln mehr kreative Freiräume ermöglichen und sich dafür mitengagieren möchten. Wir freuen uns auf alle Interessierten!

Basierend auf unseren vielfältigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus den Modell-Projekten der Pilotphase 2018–2021 präsentieren wir Gelingensfaktoren, die Freiräume für kreative Prozesse schaffen im Rahmen der geforderten frühkindlichen kulturellen Teilhabe ab Geburt.

Ziel des Anlasses ist die Initialzündung zur Gründung eines offiziellen, transdisziplinären nationalen Netzwerks, das sich für die nachhaltige Implementierung von gemeinsamen Förderstrukturen einsetzt. Wir wollen wirksame Schnittstellen von Kultur, Bildung, Soziales, Soziokultur und Gesundheitsförderung schaffen, um uns gemeinsam für eine Kultur der frühen Kindheit stark zu machen. Die Dringlichkeit und gesellschaftliche Relevanz dieser Zielsetzung haben bereits die Forderungen der Schweizerischen UNESCO-Kommission (2019) sowie die Forderungen von READY! deutlich gemacht. Zukunft beginnt jetzt – gestalten Sie sie mit!

Sie möchten sich vorab auf die Tagung einlesen oder einstimmen? Hier finden Sie ein paar Anregungen:

Kurzfilme 

  • Wenn aus Eindruck Ausdruck wird: Kurzclips aus Lapurla Modell-Projekten
  • Animationskurzfilm «Alike» (Daniel Martínez Lara und Rafa Cano Méndez 2016)

Literaturtipps

Referent*innen & Themen | Montag, 17. Mai 2021 | 9–16 Uhr

Tagungsmoderation: Karin Kraus & Jessica Schnelle

Begrüssung

Kreativität als Kompetenz der Zukunft

Kunst und Kultur zur Inklusion – Kulturelle Teilhabe von Kleinkindern und Prävention von Ungleichheiten

Learnings Pilotphase Lapurla 2018–21

Workshops von Lapurla

Bitte notieren Sie sich im Voraus die Workshop-Nummer, damit Sie sich an der Tagung selbst direkt in den gewünschten Workshop einwählen können (Breakout-Rooms).

Workshops von Netzwerkpartnern

Schlussbetrachtung der Pilotphase von Lapurla

Referent*innen & Themen | Dienstag, 18. Mai 2021 | 9–16 Uhr

Tagungsmoderation: Karin Kraus & Jessica Schnelle

Reggio Children (IT) im Gespräch: Für das Recht auf hochwertige Bildung in der frühen Kindheit

Künstlerisches und kulturelles Erwachen: von der Fülle an Erfahrungen zu den Herausforderungen eines echten Rahmenprogramms

Hallo aus dem Norden! Netzwerk frühkindliche Bildung NFKB (D)

Lapurla und die Wiedererweckung der downgelockten
kindlichen Kreativität 

1. Netzwerkanlass

Am ersten Netzwerkanlass 2021 haben wir neue Mitstreitende kennengelernt, bestehende Kontakte gepflegt und uns national zu inhaltlichen Schwerpunkten aus den Regionen ausgetauscht.

Das Netzwerken ist motivierend. Es ermöglicht uns, uns über unsere Praktiken auszutauschen und uns inspirieren zu lassen.

Sandrine Bavaud, Generalsekretärin Pro Enfance – Westschweizer Plattform für Kinderbetreuung

Rückblick

Das erste nationale Netzwerktreffen fand an unterschiedlichen Gastorten und digital statt. 

Am Morgen boten Gastgeber*innen aus dem Lapurla-Netzwerk die Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen lokal zu vernetzen. In Appenzell, Basel, Bern, Luzern, Lugano und Zürich kamen Interessierte zusammen, um selbst kreative Freiräume auszuloten, Impulse über Projekte zu erhalten oder das Netzwerk weiterzudenken. In der Romandie boten vom 22.–24. November die Nocturnes in Genf Gelegenheit zur Vernetzung.

Gastort: Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

Gastgeberin: Anna Beck-Wörner, Kulturvermittlung Kunsthalle Ziegelhütte, Lapurla Modellprojekt «CHIKU»

«Ich denke (und hoffe), dass wir in 10 Jahren niemandem mehr erklären müssen, warum es sinnvoll ist, dass bereits ’so kleine Kinder‘ ins Museum gehen.»

Anna Beck-Wörner, Kunstvermittlerin Kunsthalle Ziegelhütte

Gastort: Kaffeehaus Unternehmen Mitte

Gastgeberin: Annika Brantschen, Erzieherin Tagesheim Fourmi, Absolventin CAS Kulturelle Bildung, Lapurla Modellprojekt «Mini-Atelier K-Werk»

Teilnehmende: Iris Brugger, Claire Février, Margrit Hungerbühler, Jessica Lüke, Daniela Tribelhorn

Gastort: Atelier Malobo am Eigerplatz

Gastgeberinnen: Franziska Sahli, Gruppenleiterin Kita Weissenstein, Absolventin CAS Kulturelle Bildung

Ana Macias Horas, Erzieherin, Absolventin CAS Kulturelle Bildung.

«Ressourcen zusammen bringen, regionales Netzwerk weiterführen, einander bestärken, Mut machen und anfangen! Inspiration durch Netzwerk, niederschwellige Angebote schaffen, Wagen und klein anfangen.»

Fazit der Teilnehmenden

 

Teilnehmende: Bruna Casagrande, Belinda Göllner, Laura Imfeld, Stefanie Langenegger, Stefanie Mock, Veronica Reyes, Jana Skolovski

Gastort: Lugane Arte e Cultura (LAC)

Gastgebende: Isabella Lenzo, Kulturvermittltung LAC | Dieter Schürch, Projektkoordinator Lapurla Tessin

«È bene parlare del bambino piccolo perché in fondo parliamo anche di noi stessi.»

Una frase che è venuta fuori diverse volte

 

Teilnehmende: Paola Bernasconi, Emanuela Bergantino, Elena Ganzit, Tatjana Pellegri, Federica Sarnielli, Michale Tumier,

Gastort: Bistro Quai 4, Zentral- und Hochschulbibliothek

Gastgeberin: Johanna Ludwig, Musikvermittlerin Luzerner Symphonieorchester, Lapurla Modellprojekt «Spielplatz Musik»

«In Kürze: Es war toll!!
Unsere Punkte:
– Wie können wir als Teil des Netzwerkes konkret weiterarbeiten?
– Was ist unsere Funktion?
– Wie erreichen wir Kontinuität?
– Wie können wir einen Diskurs darüber anstossen, was Kreativität heisst?»

Johanna Ludwig

«Wie können wir unsere Idee in die Schule bringen? Über die Lehrpersonen, die jetzt ausgebildet werden. Diese tragen sie in die Schulen und die Kinder verbreiten sie dann weiter!»

Tanja Hediger

«Ich möchte auch die Lücke nach 4 Jahren schliessen – von 0 bis 20, es geht immer um das Gleiche!»

Urs Strähl

 

Teilnehmende: Johanna Ludwig, Tanja Hediger, Urs Strähl

Gastort: Migros Museum für Gegenwartskunst

Gastgeberin: Cynthia Gavranic, Kunstvermittlerin Migros Museum für Gegenwartskunst, Lapurla Modellprojekt «BonBon»

«Das Netzwerktreffen war super spannend! Cynthia Gavranic vom Museum für Gegenwartskunst war eine sehr tolle und motivierte Gastgeberin. Konnte wirklich einiges vom Treffen mitnehmen.»

Nicole Rocchetti, Co-Leitung FiZ Familienzentrum Wetzikon, Studentin CAS Kulturelle Bildung HKB 2021/22

«Von der Eventkultur zur Beziehungskultur!»

Laura Imfeld, Studentin CAS Kulturelle Bildung 2021/22

Am Nachmittag stand ein 3-sprachiger Austausch auf dem Programm. Übersetzer*innen sorgten für die sprachliche Brücke zwischen den Landesteilen. Kurze Impulse boten die Gelegenheit, von den Ideen und Perspektiven der anderen Landesteile zu profitieren.

Dieter Schürch fasste zusammen, dass im Tessin zum Thema «Digitalisierung und frühkindliche, ästhetische Bildung» die Arbeit aufgenommen werden solle.

Für die Romandie boten Catherine Breu und Emilie Bender Einblicke in ihr Lapurla Pilotprojekt «Pling Plong Meuh» in Monthey (VS). Sie kreierten darin eine sinnliche Welt zwischen (digitalem) Ton und Taktilem und hielten fest, dass vor allem die Beziehungsgestaltung zwischen Professionellen, Kindern und Eltern entscheidend für das Gelingen des Projekts war.

Karin Kraus und Jessica Schnelle schlossen mit den Perspektiven Deutschschweiz und national: Lapurla soll künftig die familiären Bezugspersonen noch stärker ansprechen, was bei der Weiterentwicklung der Website und Social Media mitbedacht wird. Aufzuzeigen, wie die ästhetische Arbeit mit Kindern von 0–4 Jahren die UN-Kinderrechte einlösen kann, ist relevant für den geforderten Bildungsparadigmenwechsel. Dabei gilt es auch immer wieder selbstkritisch zu reflektieren, inwiefern unsere Settings diesen Ansprüchen gerecht werden.

Wir freuen uns, dass die Gelegenheit für diesen ko-konstruktiven Austausch genutzt wurde. Es hilft, uns als nationale Bewegung zu begreifen und Energie für die weitere Zusammenarbeit zu sammeln.

Somit: Save-the-Date für die nächste Runde am 25.3.2022

 

Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»
Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»
Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»
Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»
Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»
Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»
Anworten zur Frage «Wie trage ich zu den Lapurla-Anliegen bei?»

2. Netzwerkanlass

Am zweiten nationalen Netzwerktreffen von Lapurla haben wir unseren Fokus auf Museumsbesuche mit Kindern von 0–4 Jahren gerichtet: Wie können Museen eine Willkommenskultur für diese neue Zielgruppe der Jüngsten leben? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen erwachsenen Begleitpersonen und Kulturvermittelnden gelingen, damit kreative Freiräume im Museum entstehen?

Dokumentation

Rückblick Diskussion Deutschschweiz

Rückblick Diskussionen Romandie

Rückblick Diskussionen Tessin

«Wir müssen bei Kindern in die Lehre gehen.»

Julia Leitmeyer, Kulturvermittlerin Stapferhaus

Lapurla-Stammtische über Zoom

Wir schätzen den Austausch mit Euch, den Netzwerker*innen von Lapurla. Denn es ist immer überraschend und spannend. Eure Erfahrungen und unser gemeinsames Denken geben Boden und Resonanz. Zu den Online-Stammtischen sind alle herzlich eingeladen, die sich mit uns zu ihren Anliegen, Fragen, Erkenntnissen austauschen wollen. Ohne Vorbereitung. Einfach zusammenkommen, Geben und Nehmen.

Projektpräsentationen CAS Kulturelle Bildung 2021/22

Im Kontext Lapurla sind die Abschlusspräsentationen der Studierenden des CAS Kulturelle Bildung 2021/22 öffentlich zugänglich. Wer sich für ein eigenes Projekt inspirieren lassen will und mehr erfahren möchte über die Erfahrungen und Learnings der Absolventinnen des 8. Lehrgangs, ist herzlich eingeladen teilzunehmen!

Basierend auf ihren neuen Erkenntnissen und eigenen Erfahrungen im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung, setzen die Studierenden des Zertifikatlehrgangs CAS Kulturelle Bildung ein eigenes Projekt in ihrem beruflichen Praxisfeld um. Dazu gehört die eigenständige Planung, Durchführung, Evaluation, Reflexion und Präsentation. Eine kurze Projektdokumentation wird nach den Präsentationen hier aufgeschaltet.