Silvana Coppola | Bildungsraum Atelier in der Tagesstruktur, Suhr
Interview mit Silvana Coppola in der Rubrik «Ausgezeichnet!» der HKB-Zeitung 3/2019.
Die Ergebnisse dieses Austauschs flossen ein in die Fokuspublikation «Ästhetische Bildung und Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!». Diese richtet sich als verbindendes Referenzdokument sowohl an Fachkräfte aus dem Frühbereich als auch an Fachkräfte aus der Kunst- und Kulturvermittlung.

Die Hochschule der Künste Bern HKB engagiert sich seit 2013 mit dem CAS Kulturelle Bildung für die kulturpädagogische Qualifizierung von Fachkräften im Frühbereich. In einem weiteren Schritt will sie im Sinne der Kulturpolitik des BAK in den Jahren 2016–2020 den Dialog zwischen Fachkräften des Frühbereichs und Kunst- und Kulturvermittelnden intensivieren und veranstaltete darum zusammen mit dem Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz und dem Migros-Kulturprozent eine Dialogveranstaltung zum Thema «Ästhetische Bildung und kulturelle Teilhabe aus der Perspektive des Orientierungsrahmens für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz».
Fotos: Karin Kraus | Carol Kessler
Das PRIMA-Festival präsentiert in Aarau, Bern, Brig, Frauenfeld, Schaan und Zürich performative Künste für Familien und Kitas mit Kindern unter 4 Jahren. Dass Kunst und Kreativität kein Alter kennen, vertreten wir seit Jahren – umso mehr freut es uns, dies mit vereinten Kräften zeigen zu können. Mehr zum Festival

Das erste Theaterfestival für die Jüngsten in der Schweiz und Liechtenstein ist erfolgreich mit der Premiere KLANK im Theater PurPur am 10. Januar 2020 in Zürich eröffnet worden. Mit von der Partie waren die Kinder mit ihren Erzieherinnen des Kinderhaus Artergut Zürich.
PRIMA ist ein wichtiger Netzwerk- und Projektpartner von Lapurla. Die Initiantin Nina Knecht ist zudem – zusammen mit ihren Künstlerkollegen Andreas Bächli und Michael Studer – Dozentin im CAS Kulturelle Bildung, der einzeigartigen berufsbegleitenden Weiterbildung an der Hochschule der Künste Bern HKB. Diese richtet sich explizit an Kunstschaffende sowie an pädagogische Fachpersonen, die sich für die künstlerische Projektarbeit mit Kindern 0–4 qualifizieren wollen.
Das Netzwerk Prima – bestehend aus dem gleichnamigen Verein und sechs Theaterhäusern der Schweiz und Liechtenstein – legt Wert darauf, Kunst auch für Kinder unter 4 Jahren zugänglich zu machen. Gezeigt werden qualitativ hochwertige Stücke für diese Altersgruppe. Projekte, in denen die Kleinsten mit ihren Bezugspersonen zusammen selber kreativ werden. Eines davon ist das Stück «Flow» (Video), das im Rahmen des ersten Prima Festivals gezeigt wurde.
«Theater von Anfang an» ist ein in der Schweiz noch wenig bekanntes Theaterformat für Kinder zwischen zwei und vier Jahren. Bereits den Allerkleinsten wird so die Teilnahme an Kunst und Kultur ermöglicht. Die Inszenierungen des Netzwerkes Prima sind eine sinnliche und ästhetische Erfahrung für ein ganz junges Publikum. Exemplarisch hat sich arttv.ch das Stück «Flow» angeschaut. Es widmet sich dem Kreislauf des Lebens und spricht alle Sinne auf vielfältige Weise an: sehen, hören, riechen, schmecken und tasten. Das Stück lädt sein junges Publikum ein, das glückhafte Versinken im «Flow» gemeinsam mit den beiden Spielerinnen zu erleben. Ausgangsmaterial der Inszenierung ist das Mehl. Einmal losgelassen fliegt es umher, bildet Wolken, schneit herab, hinterlässt Spuren und das Spiel nimmt seinen Lauf. Mehl trägt in sich die Erde, wird genährt von der Luft, zusammen mit Wasser wird es zum Teig, mit Feuer zum Brot. Das Stück folgt diesem Rhythmus des Entstehens und Vergehens, erzählt vom Wachsen und Werden, von Wandel und Verwandlung und erzählt seine ganz eigene Geschichte der Schöpfung.
Spiel wird in urbanen und öffentlichen Räumen selten aktiv gefördert, seltener noch ist es integriert in den wirklichen Prozess der Stadtplanung. Das Spiel bietet jedoch vielerlei Ressourcen, Methoden, Aneignungsmöglichkeiten und atmosphärische Veränderungspotenziale, um Städte radikal zu verbessern.

Die Spielkonferenz «Bespielbare Stadt» ist eine Einladung zur spielerischen Reflexion über das Spiel und den Menschen als spielerisches Wesen und den Lebensraum Stadt. Durch den Austausch zwischen Spielaktivist*innen, Spielraumplanenden und -gestaltenden, Raumbespielenden aus u. a. den Disziplinen Urban Design, Architektur, Landschaftsarchitektur, Raumplanung, Soziale Arbeit, Kunst und Design sollen die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen zugänglich gemacht werden.
Die Spielkonferenz soll die Entwicklung von bespielbaren Städten unterstützen und dazu beitragen, dass die Diskussion über die Rolle von Spiel in Stadtgestaltungs- und Stadtentwicklungsprozessen vertieft wird.
Die Konferenz ist Teil des Spielfestivals, das sich aus der Konferenz (15. und 16. Mai 2020) und einem öffentlichen Spielfest für Klein und Gross (16. und 17. Mai 2020) zusammensetzt. Die Kombination der beiden Events ermöglicht es, fachliche Inputs mit Workshops und konkreten Spielaktivitäten zu verbinden. Das Spielfest macht das Thema «Bespielbare Stadt» vor Ort konkret erlebbar.
Lapurla ist Partner des Festivals und präsent mit dem Workshop «Bespielbare Kulturorte. Von der Notwendigkeit einer Kultur der frühen Kindheit.»
Ein Netzwerktreffen von UNICEF Schweiz und Liechtenstein mit Marktständen, Fachreferaten und viel Platz für Austausch und Kennenlernen. Lapurla ist mit einem Marktstand vertreten.

Eine Vielzahl an Akteurinnen und Akteuren, Angeboten und Institutionen prägt die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Kindgerechte Lebensräume verlangen ein hohes Mass an gemeinsamer Haltung in der Gesellschaft. Für eine solche Haltung der Akteurinnen und Akteure braucht es gegenseitiges Verständnis, koordiniertes Vorgehen, einen guten Informationsfluss und Bekenntnisse. UNICEF Schweiz und Liechtenstein lädt Sie ein, Ihr Wissen, Erfahrungen und Herausforderungen am Netzwerktreffen «Gemeinsam für kindgerechte Lebensräume» zu teilen.
Es erwarten Sie Einblicke und Informationen in die unterschiedlichen Knoten eines engmaschigen Netzes für kindgerechte Lebensräume. Ein Marktplatz mit Informationsständen zu verschiedenen Angeboten macht einzelne Projekte und Organisationen sichtbar. Ergänzt wird der Marktplatz mit einer vorgezogenen Begehung in der Stadt Bern und mit kurzen Fachreferaten während dem Markt. Der Nachmittag wird mit einem Apéro abgerundet und ermöglicht einen persönlichen Austausch mit den Referentinnen und Referenten, sowie Ausstellenden und Teilnehmenden.
Zielpublikum: Personen aus der Gemeindeverwaltung und -politik, der Raum- und Verkehrsplanung, der Architektur und Landschaftsarchitektur, der kommunalen Kinder- und Jugendförderung, den Fachverbänden, Hochschulen und Organisationen sowie weitere Interessierte.
Sprachen: Deutsch und Französisch, Referate mit Simultanübersetzung
Anmeldeschluss: 27. August 2021
Die Erlebnisausstellung «Die Entdeckung der Welt» hat gezeigt, wie Kinder die Welt entdecken und einen vielseitigen Einblick in die frühkindliche Entwicklung geboten.

Die Erlebnisausstellung präsentierte innovative und bewährte Projekte aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz, sowie aktuelle Debatten.
Auch Kinder selber kamen nicht zu kurz! Krabbeln, bauen, klettern: Spielerische Elemente machten den Ausstellungsbesuch zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Anfassen war hier ausdrücklich erlaubt!
Lapurla ist in Winterthur und Bern mit Veranstaltungen und Aktionen präsent gewesen:
Im Kontext Lapurla waren die Abschlusspräsentationen der aktuellen Studierenden des CAS Kulturelle Bildung 2018/19 (Lehrgang 5) erstmals öffentlich zugänglich. Wer mehr erfahren will über die Erfahrungen und Learnings der Absolventinnen zu ihren Praxisprojekten, findet hier einige Projektberichte und -präsentationen.

Basierend auf ihren neuen Erkenntnissen und eigenen Erfahrungen im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung, setzen die Studierenden des Zertifikatlehrgangs CAS Kulturelle Bildung ein eigenes Projekt in ihrem beruflichen Praxisfeld um. Dazu gehört die eigenständige Planung, Durchführung, Evaluation, Reflexion und Präsentation.
Silvana Coppola | Bildungsraum Atelier in der Tagesstruktur, Suhr
Interview mit Silvana Coppola in der Rubrik «Ausgezeichnet!» der HKB-Zeitung 3/2019.
Amara Bisewski | Kita Bethanien Altstetten
Jacqueline Kübler | Kulturama (Museum des Menschen), Zürich
Im Kontext Lapurla sind die Abschlusspräsentationen der Studierenden des CAS Kulturelle Bildung 2019/20 (Lehrgang 6)öffentlich zugänglich. Wer sich für ein eigenes Projekt inspirieren lassen will und mehr erfahren möchte über die Erfahrungen und Learnings der pädagogischen Fachpersonen und Kunstschaffenden (Stipendiatinnen U4), ist herzlich eingeladen teilzunehmen!

Basierend auf ihren neuen Erkenntnissen und eigenen Erfahrungen im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung, setzen die Studierenden des Zertifikatlehrgangs CAS Kulturelle Bildung ein eigenes Projekt in ihrem beruflichen Praxisfeld um. Dazu gehört die eigenständige Planung, Durchführung, Evaluation, Reflexion und Präsentation. Eine kurze Projektdokumentation wird nach den Präsentationen hier aufgeschaltet.
Aufgrund von Covid-19 Schutzmassnahmen ist eine Anmeldung erforderlich wegen beschränkter Platzzahl. Kontaktdaten der Teilnehmenden (Nachname, Vorname, Telefonnummer) werden zwecks Tracking erhoben und während 14 Tagen aufbewahrt.
Verpflegungsmöglichkeit: Es gibt Kaffee- und Snackautomaten vor Ort. Das BUFFET NORD ist samstags geschlossen. Eigenes Picknick wird empfohlen.
Der CAS Kulturelle Bildung ist 2020 nominiert worden für den «CS Award for best Teaching» der Berner Fachhochschule. Das haben die Absolventinnen des 6. Lehrgangs 2019–20 sowie Praxis-, Netzwerk- und Förderpartner & Fachexpert*innen zur Nomination gesagt:
Statements der Studierenden 2019–20
Basierend auf einer lokalen Sage wurden Kleinkinder dazu eingeladen, mögliche Spuren der sagenumwobenen Figuren aufzuspüren und zu erforschen. Dabei entstanden neue Spuren zum mannigfaltigen Weiterspinnen der Geschichten. Die Spurensuche wurde angeregt von Studierenden, die im Bereich kulturelle Bildung ab der frühen Kindheit engagiert sind.
Ob die Kinder die Erdwesen mit ihren «Fernrohren» (ehemalige Garnspulen einer regionalen Textilfabrik) aufspürten, mittels Strassenkreiden deren vermuteten Wege und Spuren markierten, sich selber als Fabelwesen verkleideten, mit Klebeband neue Räume schafften oder anhand einer eigenen «Schatzsammlung» deren Existenz bewiesen und diese im Schaufenster vom «Fuchs» zur Ansicht ausstellten.Egal, ob mit oder ohne Geschichte: Es gab unzählige Impulse, Zugänge und Möglichkeiten, wie die Kinder mit ihren Begleitpersonen ihrer Neugier folgend und ihrem Alter entsprechend die unmittelbare Lebenswelt erforschen und bespielen konnten. Und es gab weder richtig noch falsch, sondern vielfältigste Spuren als Zeugen ihres eigenen selbstwirksamen Tuns!
Mehr dazu im Mamablog von Jeannette Kuster, die mit ihrer Familie vor Ort war: Keiner zu klein, kreativ zu sein
Im Kontext Lapurla sind die Abschlusspräsentationen der Studierenden des CAS Kulturelle Bildung 2025/26 (12.Lehrgang) öffentlich zugänglich. Wer sich für ein eigenes Projekt inspirieren lassen will und mehr erfahren möchte über die Erfahrungen und Learnings der pädagogischen Fachpersonen, Kultur und Kunstschaffenden, ist herzlich eingeladen teilzunehmen!

Basierend auf ihren neuen Erkenntnissen und eigenen Erfahrungen im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung, setzen die Studierenden des Zertifikatlehrgangs CAS Kulturelle Bildung ein eigenes Projekt in ihrem beruflichen Praxisfeld um. Dazu gehört die eigenständige Planung, Durchführung, Evaluation, Reflexion und Präsentation. Eine kurze Projektdokumentation wird nach den Präsentationen hier aufgeschaltet.
Im magischen Untergrund der Hochschule der Künste Bern drangen Kinder und Erwachsene gemeinsam zu den Tiefen der eigenen Kreativität vor. Ist sie es vielleicht, die den Menschen von der Maschine unterscheidet? Von 0 bis 99.
Fotos: Karin Kraus