FLOWmobil-Pilot in Uster (ZH)

2026 ist in Zusammenarbeit mit unserem Leadpartner zeppelin – familien startklar ein weiterer FLOWmobil-Pilot in Uster entstanden. Organisiert wurden die Durchführungen von Caroline Grüter von zeppelin – familien startklar. Von Juni bis September fanden vier Durchführungen auf der Püntwiese im Stadtpark Uster, auf dem Abenteuerspielplatz Holzwurm und an einem weiteren Standort im Stadtpark Uster statt.
Mit inspirierenden, frei zugänglichen Materialien brachte das FLOWmobil kreative Freiräume direkt ins Alltagsumfeld der Familien. Kinder und ihre Begleitpersonen waren eingeladen, ohne vorgegebenes Ziel zu entdecken, auszuprobieren, zu gestalten und eigene Ideen zu entwickeln.
Insgesamt wurden bei den vier Durchführungen 60 Teilnahmen verzeichnet: 35 Kinder und 25 Eltern oder Begleitpersonen. Mehrere Familien kamen wiederholt zum FLOWmobil. Eine bereits bekannte Familie brachte sogar eine befreundete Familie mit. Solche persönlichen Empfehlungen zeigen, wie durch eine regelmässige Präsenz nach und nach Vertrauen, Beziehungen und neue lokale Netzwerke entstehen können.
Für die ersten Umsetzungen konnten folgende Partner gewonnen werden:
- Stadt Uster
- Du für alle
- Stiftung RGZ
- Kulturbotschafterin Lucilene Bucher
Erste Erfahrungen
Schon beim ersten Treffen wurden die Eltern selbst aktiv und liessen sich gemeinsam mit ihren Kindern auf das Material ein. Kinder und Erwachsene gingen dabei ihren eigenen Ideen nach und fanden unterschiedliche Zugänge zum kreativen Tun.
Auch wechselnde Wetterbedingungen wurden Teil des Prozesses. Nach Regen und grosser Hitze bot ein Pavillon einen geschützten Ort, an dem die Familien gemeinsam spielen, gestalten und sich begegnen konnten.
Der Abenteuerspielplatz Holzwurm erwies sich als besonders inspirierender Durchführungsort. Die Umgebung lud zum freien Spiel ein und ermöglichte es den Kindern, sich selbstständig und ausdauernd in ihre Entdeckungen zu vertiefen. Mehrere bekannte Gesichter kehrten zurück – ein wertvolles Zeichen dafür, dass das FLOWmobil von den Familien wahrgenommen und zunehmend als vertrauter Begegnungsort genutzt wird.
Die ersten Erfahrungen zeigen, wie ein aufsuchendes Angebot kreative Prozesse, soziale Begegnungen und die lokale Vernetzung von Familien miteinander verbinden kann. Gleichzeitig liefern die Durchführungen wichtige Erkenntnisse darüber, welche Orte, Zeitfenster und Kooperationen sich besonders gut eignen, um Familien mit jungen Kindern niederschwellig zu erreichen.
Fotos: Caroline Grüter