Guter Tipp: MINING MAP – Gebrauchtes Material neu entdecken
Ob Holz, Stoffe, Papier, Verpackungen oder andere Restmaterialien: Für kreative Projekte braucht es nicht immer neue Materialien. Die MINING MAP macht sichtbar, wo Geschäfte, Unternehmen und Institutionen überschüssige und noch brauchbare Materialien kostenlos zur Abholung anbieten.
Die digitale Stadtkarte lädt dazu ein, die eigene Umgebung als «Mine» für bereits vorhandene Materialien zu entdecken. So können Materialien länger im Kreislauf bleiben, Abfälle reduziert und neue Möglichkeiten für künstlerisches und gestalterisches Arbeiten geschaffen werden. Gleichzeitig erleichtert die Plattform den Zugang zu Materialien für alle, die mit kleinen Budgets arbeiten.
Das Projekt entstand an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) auf Initiative von Nadia Fistarol und Sarah Burger. Die erste Karte wurde gemeinsam mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Szenischer Raum für die Stadt Zürich entwickelt. Unter zuerich.mining-map.net kann sie bereits erkundet werden.
Die MINING MAP ist als digitales Common Tool konzipiert: Interessierte Personen und Institutionen können die Karte ergänzen oder eine eigene MINING MAP für ihre Stadt aufbauen.
Ein praktischer Tipp für alle Netzwerkenden von Lapurla, die nachhaltiges Arbeiten, kreative Prozesse und einen ressourcenschonenden Umgang mit Materialien verbinden möchten.
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