Lapurla an der Tagung «Familienzentren unterwegs: Vernetzung-Erfahrung-Impulse»
Am 21. November 2025 fand in Luzern die Tagung «Familienzentren unterwegs: Vernetzung – Erfahrung – Impulse» statt – ein wichtiger Austauschort für Fachpersonen, Trägerschaften und Gemeindevertretungen, die Familienzentren und weitere Begegnungsorte für Familien gestalten und weiterentwickeln.
Die Tagung wurde organisiert vom
mmi – Marie Meierhofer Institut für das Kind und vom Netzwerk Bildung und Familie.
Die Veranstaltung stellte zentrale Fragen ins Zentrum:
Was macht ein Familienzentrum wirkungsvoll? Wie können kreative, niederschwellige und vernetzte Räume entstehen, die Kinder, Eltern und Fachpersonen stärken?
Offene Gesprächsformate, Good-Practice-Beispiele und Werkstätten boten vielfältige Möglichkeiten, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Praxis mitzunehmen.
Der Beitrag von Lapurla: „Kreative Freiräume“ mit Karin Kraus
Lapurla war durch Karin Kraus, Gründerin von Lapurla, vertreten.
In ihrer Werkstatt «Kreative Freiräume» zeigte sie, wie ästhetisch-kulturelle Erfahrungen Kindern ermöglichen, ihre Neugier, Kreativität und Persönlichkeit zu entfalten. Im Dialog mit den Teilnehmenden wurde deutlich:
- und dass Freiräume immer auch Beziehungsräume sind – geprägt von Vertrauen, Resonanz und der Einladung mitzuwirken.
- dass Kinder offene, gestaltbare Räume brauchen, in denen sie sinnlich, frei und ohne Leistungsdruck explorieren können,
- dass Kreativität entsteht, wenn Erwachsene präsent begleiten, aber nicht steuern,
- dass Familienzentren Orte sein können, an denen ästhetische Erfahrungen für Kinder wie auch für Eltern selbstverständlich werden,
Die Diskussionsrunde zeigte eindrücklich, wie stark kreative Prozesse zur Teilhabe, zum Wohlbefinden und zur Stärkung von Familien beitragen können. Die Teilnehmenden sammelten zahlreiche Ideen: von „Freiraum lassen“ über Experimentieren ohne Ergebnisdruck bis hin zu kreativen Ecken für den Alltag im Familienzentrum.
Ein Ort für Vernetzung und Inspiration
Das vielfältige Programm der Tagung zeigte, wie Familienzentren zu lebendigen Orten der Begegnung werden können – offen, vernetzt und bedürfnisorientiert. Für Lapurla war die Teilnahme eine wertvolle Gelegenheit, die Bedeutung ästhetisch-kultureller Erfahrungen in der frühen Kindheit sichtbar zu machen und gemeinsam mit Fachpersonen neue Perspektiven für kreative Praxisräume zu entwickeln.