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«TiM – Tandem im Museum» am Weltgeschichtentag am 19. März 2023

«Rendez-vous» mit Annika Brantschen 

Lapurla gibt Netzwerker*innen eine Plattform, um sich über ihre Arbeit auszutauschen. Dafür gibt es «Rendez-Vous», ein Ort, an dem ihr von euren praktischen Erfahrungen berichten könnt – ob online oder analog. Annika Brantschen hat uns online von ihren Erfahrungen und Weiterentwicklungen mit dem «Mini-Atelier K’Werk Basel» erzählt.

«Das Lapurla-Rendez-vous ist mehr als ein trockenes Best-Practice. Es ist konkret, aktiviert, gibt Ideen, vernetzt und der Funken springt!»
Bernadette Hauert, Fachstelle Tagesbetreuung Kanton BS

Vom Praxisprojekt zum Modellprojekt zum Gestaltungsworkshop!

Im Rahmen des CAS Kulturelle Bildung 2019/20 der Hochschule der Künste Bern HKB hat Annika Brantschen, Fachfrau Betreuung Kind, zusammen mit der Künstlerin Karin Vidensky vom K’Werk der Schule für Gestaltung Basel, ein Praxisprojekt umgesetzt. Hierbei standen Kinder im Alter von 2–3 Jahren im Fokus. Im Atelier des K’Werk‘s wurde den Kindern ermöglicht, vielfältige ästhetische Erfahrungen zu sammeln. Dadurch erprobten sie neue kreative Strategien, stärkten ihr Selbstbewusstsein und ihre Resilienz und erweiterten ihre Sprachkompetenzen.

Nach erfolgreicher öffentlicher Projektpräsentation ist das «Mini-Atelier K‘Werk» von der Jury für die interinstitutionelle Ko-Konstruktion ausgezeichnet worden. Dies war ein Türöffner, um mit Lapurla das «Mini-Atelier K‘Werk» als Modellprojekt weiterzuentwicklen. Ein Rendez-vous mit Annika Brantschen und Karin Vidensky zum Modellprojekt können sie hier nachschauen: Rendez-vous März 2021

Beim Rendez-vous mit Annika Brantschen vom 29. März 2023 ging es um die Weiterentwicklung des Modellprojekts. Aufgrund einer unvollständigen Aufzeichnung wird an dieser Stelle schriftlich davon berichtet. Nachdem Annika Brantschen auf die Entstehungsgeschichte des Mini-Ateliers eingegangen war, stellte sie die neuste Entwicklung vor.

Ziel der aktuellen Entwicklung ist, dass noch mehr Kinder vom Angebot des Mini-Ateliers im K’Werk Basel profitieren können. Dazu hat Annika Brantschen mit dem K’Werk Basel Workshops entwickelt. Das Projekt Mini-Atelier bietet im Jahr 2023 einer begrenzten Anzahl von Kitas Gestaltungsworkshops in acht Modulen an.

Das erste Fachmodul richtet sich an die Betreuungspersonen der Kita. Dabei geht es um das Bekanntmachen der Haltung und der Methoden des Mini-Ateliers.
Darauf folgen sechs Module, in denen die Kita-Kinder das Mini-Atelier im K’Werk besuchen. Gemeinsam mit einer Vermittlungsperson des Mini-Ateliers können die Kinder mit ihren Betreuungspersonen gestalten, erforschen und entdecken.
Das Abschlussmodul ist ein Feedbackgespräch mit den Betreuungspersonen das zum Ziel hat, das erworbene Wissen im Kita-Alltag umzusetzen und zu verankern.

Nach dem Vorstellen der Workshops wurde das Rendez-vous geöffnet für Austausch und Diskussion. Hierbei wurde unter anderem erörtert, wie Kitas ihren Finanzierungsanteil aufbringen können. Dabei entstand die Idee, Patenschaften für die Gestaltungsworkshops zu suchen.

Zitate von Teilnehmerinnen des «Rendez-vous»:

«Sehr schöne berührende Bilder–was für eine Freude für die Kinder, welche Solches erleben!»
Regina Dobler, Kinderhort Appenzell

«Danke schön für die kurzweilige und inspirierende Stunde!! Ich fühle mich für die Belange der frühen Bildung erneut gestärkt und motiviert! Freue mich aufs nächste Rendezvous!!»
Astrid Lembcke-Thiel, Kuratorin für Bildung und Vermittlung im Hessischen Landesmuseum für Kunst und Natur, Wiesbaden

«Danke Annika, bitte genau so weitermachen!! Das Projekt klingt problemlos vervielfältigbar, hoffentlich klappts mit der Multiplikation!»
Daniela Bossard, IG Spielgruppen Schweiz, Ausbildnerin/Expertin Kindheitspädagogik

Infoveranstaltung CAS Kulturelle Bildung, 10. Lehrgang 2023/24

Infoveranstaltung CAS Kulturelle Bildung, 11. Lehrgang 2024/25

Schweizer Plattform Bildung 2030

Die Schweizerische UNESCO-Kommission freut sich, Sie zur 6. Ausgabe der Schweizer Plattform Bildung 2030 einzuladen, welche im Kursaal in Bern mit Simultanübersetzung (DE-FR-IT) stattfindet. Die Veranstaltung beginnt mit einem Steh-Lunch um 12:30 Uhr und dauert bis 17:30 Uhr. Am Anlass könnt ihr auch einen Workshop von Karin Kraus, Co-Leiterin von Lapurla, besuchen.

Der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dieses Jahr auf den transversalen Kompetenzen. Im Gegensatz zu fachspezifischem Wissen, das an einen bestimmten Lehrplan oder ein bestimmtes Schulfach gebunden ist, können transversale Kompetenzen in vielen verschiedenen Fächern erworben werden und sind unterschiedlicher Art. Was versteht man aber genau unter transversalen Kompetenzen? Und welche neuen transversalen Kompetenzen sollten im Lehrplan von morgen enthalten sein? Was sollte man lernen und was sollte man verlernen? Wie können Lehrkräfte mit diesen neuen Kompetenzen umgehen? Und wie können Lernende in die Lage versetzt werden, ihre Identität zu stärken und ihre Perspektiven auf die Welt zu erweitern – ein Leben lang? Mehrere Vorträge, eine Diskussion zwischen verschiedenen Experten und Workshops zu verschiedenen Facetten dieses Themas werden es ermöglichen, die von der internationalen Kommission Futures of Education angestossene weltweite Diskussion gemeinsam fortzusetzen.

Tagung Alliance Enfance

Auf Anregung des Bundesamts für Gesundheit hat eine Expertengruppe eine harmonisierte Definition von «Früherkennung und Frühintervention» erarbeitet. Basierend auf dieser Definition nimmt sich die von Alliance Enfance veranstaltet Tagung der Frage an, welche Rolle Früherkennung und Frühintervention in der Frühen Kindheit spielen.

Der Morgen ist der Präsentation dieser Definition durch das Bundesamt für Gesundheit und deren Einordnung für den Bereich der Frühen Kindheit aus fachlicher Perspektive gewidmet.

Am Nachmittag bieten zehn parallel geführte Ateliers Gelegenheit, ein Setting oder Thema der Früherkennung und Frühintervention in der Frühen Kindheit praxisbezogen näher kennenzulernen, über die Anwendung der harmonisierten Definition auf den Frühbereich zu diskutieren sowie auf Potenziale und Grenzen des Ansatzes im jeweiligen Kontext zu sprechen zu kommen. Lapurla Co-Leiterin Karin Kraus wird das Atelier zum Thema „Stärken- versus Defizitorientierung: Ästhetische Bildung und Kulturelle Teilhabe als Früherkennung kleinkindlicher Potenziale“ moderieren. 

Nationale Lapurla-Tagung zur Gesundheitsförderung

«Lapurla aus Perspektive der Gesundheitsförderung»

Lapurla lädt erneut gross ein! Nämlich zur zweiten nationalen Tagung am 12. November 2022 von 09.00 – 17.00 Uhr. Dieses Jahr wollen wir gemeinsam mit euch die Lapurla-Themen kreative Freiräume aus der Perspektive der Gesundheitsförderung diskutieren. Welchen Beitrag leisten Ästhetische Bildung und Kulturelle Teilhabe zur Stärkung einer gesunden Entwicklung in den ersten Lebensjahren? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der zweiten nationalen Lapurla-Tagung. Die renommierte Psychoanalytikerin Sophie Marinopoulos spricht zudem über das Konzept der «kulturellen Gesundheit».

Wir freuen uns, euch am Samstag, 12. November am Morgen virtuell und am Nachmittag in den neun regionalen Lapurla-Gastorten verteilt in der ganzen Schweiz begrüssen zu dürfen. Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen bis zum 7. November 2022. Die Tagung ist kostenlos. Anmeldungen sind verbindlich und werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.


Programm

Vormittag 9–13 Uhr: Virtuell per Zoom

Moderation: Karin Kraus, Co-Leiterin Lapurla & Sibylle Sutter Beraterin, advocacy ag


Begrüssung & Ausblick Vormittag (D/F) Karin Kraus und Sibylle Sutter

Warm-Up (D/F/I) Ankommen und eintauchen in Gruppen in einer kurzen Breakout-Session

«Frühe Kindheit: Unterwegs zum Kohärenzgefühl und zur Ästhetischen Bildung» (D) Kathrin Keller-Schuhmacher, dipl. chem., lic. phil. Psychologin, Mitglied der Gesellschaft für seelische Gesundheit, GAIMH

Breakout-Session: Was hat das mit mir zu tun?  (D/F/I) Diskussion in Gruppen: Welche Anknüpfungspunkte sehe ich für meine Praxis/meinen Alltag?

Pause

«Santé Culturelle*» – ein Konzept aus Frankreich (F) Sophie Marinopoulos, Psychologin, Psychoanalytikerin, spezialisiert auf Kinder- und Familienfragen, Vorsitzende der Fédération Nationale pour la Prévention et Promotion de la Santé Psychique (Nationaler Verband für die Prävention und Förderung der psychischen Gesundheit)

*Kulturelle Gesundheit: ein Gesundheitsindikator für das 21. Jahrhundert. Das Konzept der Kulturellen Gesundheit erinnert an die Grundbedürfnisse unserer Kinder. Es geht darum, den Appetit des kleinen Menschen zu berücksichtigen, die Welt zu verstehen und ihr einen Sinn zu geben, damit er als Mensch wachsen kann. Kulturelle Gesundheit ist die Kultur unserer Verbindungen, die Selbsterkenntnis und die Anerkennung des Anderen fördert und zur persönlichen und sozialen Befriedung beiträgt. Die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des kulturellen und künstlerischen Bewusstseins vom frühesten Kindesalter an ist gleichbedeutend mit der Berücksichtigung der sensiblen und ästhetischen Erfahrungen, von denen unsere Kinder profitieren, als Königsweg zu ihrer Gesundheit. 

Ja, aber! Wer hinschaut, sieht, es passiert etwas (D)
Erfahrungsberichte aus der Praxis
Christina Buholzer (Kitaleiterin & Absolventin CAS Kulturelle Bildung 2017), Laura Imfeld (Co-Leiterin Kidswest & Absolventin CAS Kulturelle Bildung 2022), Nina Knecht (Theaterpädagogin und Präsidentin Verein PRIMA), Claudia Schuh (Vorstandsmitglied kkj, Autorin)

Und jetzt? Was bedeutet das Gehörte für Ermöglicher? (D/F)
Moderiertes Gespräch mit der Gesundheitsförderung Schweiz und der Politik
Elisabeth Baume-Schneider, Co-Präsidentin Alliance Enfance, Ständerätin JU, Anja Nowacki, Jessica de Bernardini, Gesundheitsförderung Schweiz

Dank, Verabschiedung und Ausblick Nachmittag (D/F)

Übersicht Referentinnen

Sophie Marinopoulos ist Psychologin und Psychoanalytikerin, Expertin für Kindheit und Familie. Sie setzt sich für die Anerkennung der psychischen Gesundheit als integralen Bestandteil des öffentlichen Gesundheitswesens ein. Sie ist Präsidentin der Fédération Nationale pour la Prévention et la Promotion de la Santé Psychique (Französischer Verband für die Prävention und die Förderung der psychischen Gesundheit). Sie verfasste zahlreiche Bücher sowie den Ministerialbericht für den Kulturminister über das, was sie als kulturelle Gesundheit definiert. Der Präsident der französischen Republik ernannte sie zu einer der 18 Expertinnen und Experten der «Kommission der ersten 1000 Tage».

Publikationen

Die Psychologin Kathrin Keller-Schuhmacher beschäftigt sich vertieft mit Fragen rund um Entwicklung in der frühen Kindheit und zur Verantwortung, die Gesellschaft und Politik für deren Gelingen mittragen. Keller-Schuhmacher gründete im Rahmen von GAIMH die Arbeitsgruppe Entwicklungsbegleitung, leitete im Kanton Basel-Landschaft das Projekt «Gesundheitsförderung im Frühbereich» und koordinierte das Projekt «Prävention im Frühbereich».

Élisabeth Baume-Schneider vertritt den Kanton Jura als Ständerätin in Bundesbern. Die Sozialdemokratin ist Co-Präsidentin von Alliance Enfance und macht sich damit stark für eine Politik der Frühen Kindheit. Baume-Schneider war selbst Sozialarbeiterin und mehrere Jahre Direktorin der Hochschule für Sozialarbeit und Gesundheit in Lausanne.

Die Gesundheitsförderung Schweiz GFCH initiiert, koordiniert und evaluiert Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von Krankheiten.

Anja Nowacki ist Projektleiterin für den Bereich Psychische Gesundheit Kinder und Jugendliche, Jessica de Bernardini Projektleiterin Frühe Kindheit und Jugend.

Lapurla wird seit 2021 von der GFCH finanziell unterstützt.

Sibylle Sutter ist Beraterin bei advocacy ag, communication and consulting und begleitet Lapurla bei der Entwicklung und Kommunikation. Seit 2021 ist sie verantwortlich für das Weiterbildungsprogramm von vitamin B – der Fachstelle für Vereine.

Karin Kraus ist Initiantin und Co-Leiterin von Lapurla sowie Studienleiterin und Dozentin des CAS Kulturelle Bildung an der Hochschule der Künste Bern HKB. Zudem ist sie Lehrbeauftragte an diversen Fach- und Hochschulen im In- und Ausland.


Nachmittag 14:30–17 Uhr : Lokale Netzwerktreffen

Am Nachmittag finden in allen Sprachregionen lokale Netzwerktreffen zum Erfahrungsaustausch statt.

Appenzell

Kunsthalle Ziegelhütte, Ziegeleistrasse 14 | Gastgeberin: Anna Beck-Wörner, Kunstvermittlerin, 079 961 19 39

Basel              

Sternenmehr, Familycare Basel, Sternengasse 19 | Gastgeberinnen: Annika Brantschen, Fachfrau Betreuung, Gruppenleitung / CAS Kulturelle Bildung & Jessica Lüke, Pädagogische Leiterin Familycare Basel / CAS Kuverum Kulturvermittlung, 061 261 52 90

Bern               

Atelier Kidswest, Holenackerstrasse 11 | Gastgeberin: Franziska Sahli (Kita Weissenstein) & Laura Imfeld (Verein Arta), 079 513 19 49

Luzern            

Kunstmuseum Luzern, Europaplatz 1 | Gastgeberin: Johanna Ludwig & Salome Böni, Musikvermittlung Luzerner Sinfonieorchester, 079 226 72 25

Zürich             

MegaMarie: Spiel-, Werk- und Begegnungsraum, Schiffbaustrasse 9b/c | Gastgeberinnen: Claudine Knuchel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin MMI/Koordination MegaMarie  & Anita Mataj, Atelierleiterin & Kunstpädagogischer Auftrag im Atelier der MegaMarie, 076 701 32 36

Winterthur      

Kerala Kindermuseum Naturmuseum, Museumstrasse 52 | Gastgeberin: Judith Weber, Projektleiterin Kerala, 052 267 51 66

Lugano           

LAC Lugano Arte e Cultura, Piazza Bernardino Luini 6 | Gastgeberin: Isabella Lenzo, Verantwortliche Kulturvermittlung

Lausanne       

Partenaire Enfance et Pédagogie (PEP), Montoie 36 | Gastgeberinnen: Sonia Meyer, Beauftragte Kulturelle Teilhabe, Stadt Lausanne & Sabine Germann, Pädagogische Beratung Partenaire Enfance et Pédagogie (PEP), 021 617 04 00

Genf               

Le Barocco, café-restaurant du Musée d’art et d’histoire, Rue Charles-Galland 2 | Gastgeberinnen: Evelyne Vachoux, Verantwortliche Kaléidoscope & Loyse Graf, Kulturvermittlerin des Musée d’art et d’histoire & Nidal Abraha, Fachfrau Betreuung bei La Coccinelle du Foyer Rigot, 079 455 21 11


Lancierungsanlass zur Fokuspublikation

Im Rahmen der Veröffentlichung der Fokuspublikation hat die HKB in Kooperation mit dem Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz und dem Migros-Kulturprozent einen Lancierungsanlass veranstaltet, der sich an Fachpersonen und/oder EntscheidungsträgerInnen im Bereich Kunst und Kultur, Frühe Kindheit, Bildung oder Soziales richtete. Dieses Fachtreffen bilanzierte den vorbereitenden Dialog zur Fokuspublikation «Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!», der im Mai 2016 an der Hochschule der Künste Bern stattgefunden hat.

Headline des Referats von Karin Kraus: Kinder brauchen Erwachsene, die neu denken und neue Lösungen finden können. Nur so gelingt der pädagogische Paradigmenwechsel und mit ihm der gesellschaftliche Wandel.

Voller Erfolg mit über 100 Teilnehmenden

Anhand der neuen Fokuspublikation wurden am Lancierungsanlass:

  • zentrale Aspekte, Bausteine sowie Handlungs- und Entwicklungsfelder zur ästhetischen Bildung und kulturellen Teilhabe in der Frühen Kindheit vorgestellt,
  • der gemeinsame Handlungsbedarf in der Schweiz diskutiert, 
  • die Vernetzung von Fachpersonen und EntscheidungsträgerInnen aus den genannten Bereichen angestossen,
  • Good Practices aus den Bereichen Kunst und Kultur, Frühe Kindheit, Bildung und Soziales ausgetauscht.

Der Lancierungsanlass war ein voller Erfolg und mit über 100 Teilnehmenden aus den Bereichen Frühe Kindheit, Kunst und Kultur, Bildung, Soziales, Verwaltung und Politik ausgebucht.

Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»
Fokuspublikation _«Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»

Fotos: Kathrin Schulthess

Das erste Theaterfestival für die Jüngsten in der Schweiz

Das PRIMA-Festival präsentiert in Aarau, Bern, Brig, Frauenfeld, Schaan und Zürich performative Künste für Familien und Kitas mit Kindern unter 4 Jahren. Dass Kunst und Kreativität kein Alter kennen, vertreten wir seit Jahren – umso mehr freut es uns, dies mit vereinten Kräften zeigen zu können. Mehr zum Festival

Erfolgreicher Auftakt

Das erste Theaterfestival für die Jüngsten in der Schweiz und Liechtenstein ist erfolgreich mit der Premiere KLANK im Theater PurPur am 10. Januar 2020 in Zürich eröffnet worden. Mit von der Partie waren die Kinder mit ihren Erzieherinnen des Kinderhaus Artergut Zürich. 

PRIMA ist ein wichtiger Netzwerk- und Projektpartner von Lapurla. Die Initiantin Nina Knecht ist zudem – zusammen mit ihren Künstlerkollegen Andreas Bächli und Michael Studer – Dozentin im CAS Kulturelle Bildung, der einzeigartigen berufsbegleitenden Weiterbildung an der Hochschule der Künste Bern HKB. Diese richtet sich explizit an Kunstschaffende sowie an pädagogische Fachpersonen, die sich für die künstlerische Projektarbeit mit Kindern 0–4 qualifizieren wollen.

Das Netzwerk Prima – bestehend aus dem gleichnamigen Verein und sechs Theaterhäusern der Schweiz und Liechtenstein – legt Wert darauf, Kunst auch für Kinder unter 4 Jahren zugänglich zu machen. Gezeigt werden qualitativ hochwertige Stücke für diese Altersgruppe. Projekte, in denen die Kleinsten mit ihren Bezugspersonen zusammen selber kreativ werden. Eines davon ist das Stück «Flow» (Video), das im Rahmen des ersten Prima Festivals gezeigt wurde.



Kunst kennt kein Alter

«Theater von Anfang an» ist ein in der Schweiz noch wenig bekanntes Theaterformat für Kinder zwischen zwei und vier Jahren. Bereits den Allerkleinsten wird so die Teilnahme an Kunst und Kultur ermöglicht. Die Inszenierungen des Netzwerkes Prima sind eine sinnliche und ästhetische Erfahrung für ein ganz junges Publikum. Exemplarisch hat sich arttv.ch das Stück «Flow» angeschaut. Es widmet sich dem Kreislauf des Lebens und spricht alle Sinne auf vielfältige Weise an: sehen, hören, riechen, schmecken und tasten. Das Stück lädt sein junges Publikum ein, das glückhafte Versinken im «Flow» gemeinsam mit den beiden Spielerinnen zu erleben. Ausgangsmaterial der Inszenierung ist das Mehl. Einmal losgelassen fliegt es umher, bildet Wolken, schneit herab, hinterlässt Spuren und das Spiel nimmt seinen Lauf. Mehl trägt in sich die Erde, wird genährt von der Luft, zusammen mit Wasser wird es zum Teig, mit Feuer zum Brot. Das Stück folgt diesem Rhythmus des Entstehens und Vergehens, erzählt vom Wachsen und Werden, von Wandel und Verwandlung und erzählt seine ganz eigene Geschichte der Schöpfung.


Spielfestival & Spielkonferenz «Bespielbare Stadt» (ABGESAGT)

Spiel wird in urbanen und öffentlichen Räumen selten aktiv  gefördert, seltener noch ist es integriert in den wirklichen Prozess der Stadtplanung. Das Spiel bietet jedoch vielerlei Ressourcen, Methoden, Aneignungsmöglichkeiten und atmosphärische Veränderungspotenziale, um Städte radikal zu verbessern.

Bild: Pro Juventute

Spielfestival: Spielkonferenz & Spielfest

Die Spielkonferenz «Bespielbare Stadt» ist eine Einladung zur spielerischen Reflexion über das Spiel und den Menschen als spielerisches Wesen und den Lebensraum Stadt. Durch den Austausch zwischen Spielaktivist*innen, Spielraumplanenden und -gestaltenden, Raumbespielenden aus u. a. den Disziplinen Urban Design, Architektur, Landschaftsarchitektur, Raumplanung, Soziale Arbeit, Kunst und Design sollen die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen zugänglich gemacht werden.

Die Spielkonferenz soll die Entwicklung von bespielbaren Städten unterstützen und dazu beitragen, dass die Diskussion über die Rolle von Spiel in Stadtgestaltungs- und Stadtentwicklungsprozessen vertieft wird.

Die Konferenz ist Teil des Spielfestivals, das sich aus der Konferenz (15. und 16. Mai 2020) und einem öffentlichen Spielfest für Klein und Gross (16. und 17. Mai 2020) zusammensetzt. Die Kombination der beiden Events ermöglicht es, fachliche Inputs mit Workshops und konkreten Spielaktivitäten zu verbinden. Das Spielfest macht das Thema «Bespielbare Stadt» vor Ort konkret erlebbar.

Lapurla ist Partner des Festivals und präsent mit dem Workshop «Bespielbare Kulturorte. Von der Notwendigkeit einer Kultur der frühen Kindheit.»