Resonanzworkshop und Vernetzungsapéro

3. Juli 2017, 14–16 Uhr

Migros-Kulturprozent, Zürich

Im Juli 2017 haben wir mit interessierten und für das Vorhaben relevanten Akteurinnen und Akteuren die Ziele und die Umsetzung der Projektskizze diskutiert. Das Ziel war, bestehende Erfahrungen abzuholen, Anregungen aufzunehmen, potenzielle Patenschaften auf den Radar zu bringen sowie für Unterstützung des Projekts zu werben und mögliche Beteiligungen zu klären.

Grafik: Grundprinzip einer Modell-Partnerschaft
Grafik: Grundprinzip einer Modell-Partnerschaft

 Feedbacks der Anwesenden zur Projektskizze

 

  • Vernetzung und Stakeholder: UNESCO hat grosses Interesse am Projekt und unterstützt die Entwicklung ideell. (Prädikatswirkung) // Spielgruppen mitdenken (Projektpartner, Ausbildung Spielgruppenleiterinnen, Förderpuzzle) // Einbezug der Romandie // Partner aus dem Bereich Soziales mitdenken (z.B. Sozialarbeiter, soziokulturelle AnimatorInnen) 

 

  • Forschung: Wie kann Forschung/Evaluation auch auf Ebene der involvierten Projektinstitutionen stattfinden?

 

  • Operative Projektarbeit: Das Projekt sollte mit einer guten Standortbestimmung auch das unterstützen, was bereits besteht. 

 

  • Konzeptionen: Begriff «Kultur» sollte weit gefasst sein und gesellschaftliche Strömungen widerspiegeln; zum Beispiel auch als «Kultur von aussen» respektive Interkulturalität. 

 

  • Finanzen: Konzepte und Tools zur Finanzierung sind relevant für die nachhaltige Sicherung der Projekte. Operative PL sollten darin unterstützt werden, für die nachhaltige Finanzierung zu sorgen // Koordination der Finanzierungsquellen: PL sollten die gesamte Landschaft möglicher Finanzierungstöpfe im Visier haben (z.B. Bundesamt für Migration, Bundesamt für Raumentwicklung ARE) // Es muss auch auf Ebene der Finanzen interdisziplinär sein. 

 

  • Erreichbarkeit Zielgruppe: Anregung, auch darüber nachdenken, wie schwer erreichbare Zielgruppen angesprochen werden (z.B. über Hebammen, Mütter-Väter-Beratungen, in Quartiere gehen, öffentliche Räume, Einkaufszentren).

 

  • Nutzen: Welchen Mehrwert kann das Projekt bringen? Entwicklung des Potenzials des Kindes // Die Gesellschaft lernt von Kindern // Motivation für das pädagogische Personal (Arbeitszufriedenheit, Wertschätzung) // Betonung Wert der frühen Kindheit für die Gesellschaft // «Bildung geht anders»: Verändern des Bildungsverständnisses // Andere Perspektive auf Frühe Kindheit // Neue Zielgruppen // Volkswirtschaftlicher Gewinn durch Kosteneinsparung // Interdisziplinäre Vernetzung // Persönlicher/individueller Nutzen (Persönlichkeitsbildung)

 

  • Herausforderungen: Was sind Risiken? Wo ist Vorsicht geboten? Komplexität (durch ganzheitliches Denken) // Nicht überfrachten, schlank bleiben (z.B. keine Über-Formalisierung mit diversen Berichten) // Sensibilität der Erwachsenen fördern: vom Vorleben übers Mitmachen zum Machen lassen // Sprache muss leicht sein, niederschwellig (Kommunikation: Storytelling) // Finanzierung, Nachhaltigkeit und Sichtbarkeit // Bestehendes einbeziehen // Offenheit/Ansprechbarkeit // Zielgruppen klären – Lobbying? // Forschende Haltung in der Projektkonzipierung! Neu: Beteiligte sind Forschende, transdisziplinäre Zusammenarbeit.
     

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