Lapurla

Kreativ sein ohne Produktvorgaben

Mit Kindern U4

Der Chinderhort Appenzell in der Kunsthalle Ziegelhütte

Anhand des Modell-Projekts «CHIKU» geben wir exemplarisch Tipps zur Ermöglichung von Kreativität. Junge Kinder haben noch keine Produktabsichten, denn sie müssen alles erst mal mit allen Sinnen spielend erfahren und damit verstehen können. Sie interessieren sich für die Eigenschaften und Beschaffenheit von Dingen. Wie sie sich anfühlen, wie sie tönen, riechen, schmecken, wie man sie stapeln, mischen, drehen, verändern und verfremden kann. Sie sind regelrechte Forscher und wahre Meister im Experimentieren.

Selbstwirksamkeit fördert die Resilienz

Kreativ sein heisst ausprobieren, experimentieren, tüfteln, neue Wege und Lösungen suchen und nicht aufgeben, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt. Fortschritte machen und nachhaltig lernen bedeutet, dass man sich auch mal irren darf und aus eigenen Erfahrungen neue Erkenntnisse gewinnt. Denn: Verstehen heisst be-greifen. 

Chiku I - Durch Erfahrung lernen from Lapurla on Vimeo.

Wie veränderbares Material die Kreativität anregt

Kinder brauchen weder Vorgaben noch Anleitungen, was sie wie zu gestalten haben. Stattdessen brauchen sie veränderbares Material, das sie zum vielfältigen Spielen anregt. In kreativen Prozessen entstehen die Ideen im Tun. Darum ist es wichtig, dass Kinder den Impulsen des Materials folgen und durch eigene Lösungen zu einem individuellen Ausdruck finden dürfen.

Chiku II - Ideen entstehen im Tun from Lapurla on Vimeo.