Lapurla

Ko-Konstruktion auf allen Ebenen

Appell zu einem (pädagogischen) Paradigmenwechsel

Ko-Konstruktion meint, dass Menschen, die unterschiedliche Perspektiven haben, gemeinsam etwas Neues schaffen und dabei die Erfahrungen, Kompetenzen und Rahmenbedingungen aller Beteiligten berücksichtigen. Im Rahmen eines Lapurla Modell-Projekts soll Ko-Konstruktion auf allen Ebenen geschehen: Auf der Mikro-, der Meso- und der Makro-Ebene.

Lapurla
«Mit Kindern ko-konstruieren heisst: Ich nehme wahr, was dich interessiert. Ich folge deiner Neugier. Ich entdecke und erforsche gemeinsam mit dir die Welt.»

Karin Kraus, Co-Leitung Lapurla

Ko-konstruieren versus Instruieren

Die pädagogische Grundhaltung, mit denen Kinder von 0–4 Jahren entwicklungsgerecht von Erwachsenen begleitet werden sollten, ist ko-konstruktiv. Das bedeutet, dass Kinder in ihrer kindlichen Neugier von Erwachsenen begleitet werden und der kindliche Lebensraum im Dialog zwischen Kind und Erwachsenem erarbeitet wird. Ein zu stark kuratiertes Vorgehen, mit dem vorher festgelegte Inhalte nach einem fixen (Lehr-)Plan oder Programm umgesetzt werden, riskiert, bei den Kindern nicht anschlussfähig zu sein und keine Lernwirkung zu entfalten (Desinteresse, Abwenden, Widerstand). Von der Stärke ko-konstruktiver Prozesse sind wir überzeugt: Aus diesem Grund wird auch die Initiative Lapurla selbst ko-konstruktiv in einem interdisziplinären Tandem entwickelt und umgesetzt.

Merkblatt Ko-Konstruktion

Wo wird Ko-Konstruktion in den Lapurla-Partnerschaften sichtbar und erfahrbar?

 

Wir führen Gelingensfaktoren auf, die wir in den Gesprächen mit Projektpartnern gehört haben (Stand Herbst 2018)