1. Netzwerkanlass

Mittwoch, 24. November 2021 | 9–16h

Analog dezentral & virtuell

Am ersten Netzwerkanlass 2021 haben wir neue Mitstreitende kennengelernt, bestehende Kontakte gepflegt und uns national zu inhaltlichen Schwerpunkten aus den Regionen ausgetauscht.

Lapurla
«Das Netzwerken ist motivierend. Es ermöglicht uns, uns über unsere Praktiken auszutauschen und uns inspirieren zu lassen.»

Sandrine Bavaud, Generalsekretärin Pro Enfance - Westschweizer Plattform für Kinderbetreuung

RÜCKBLICK

Das erste nationale Netzwerktreffen fand an unterschiedlichen Gastorten und digital statt. 

 

Am Morgen boten Gastgeber*innen aus dem Lapurla-Netzwerk die Gelegenheit, sich in kleinen Gruppen lokal zu vernetzen. In Appenzell, Basel, Bern, Luzern, Lugano und Zürich kamen Interessierte zusammen, um selbst kreative Freiräume auszuloten, Impulse über Projekte zu erhalten oder das Netzwerk weiterzudenken. In der Romandie boten vom 22.–24. November die Nocturnes in Genf Gelegenheit zur Vernetzung.

Impressionen aus Appenzell

Gastort: Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell

 

Gastgeberin: Anna Beck-Wörner, Kulturvermittlung Kunsthalle Ziegelhütte, Lapurla Modellprojekt «CHIKU»

«Ich denke (und hoffe), dass wir in 10 Jahren niemandem mehr erklären müssen, warum es sinnvoll ist, dass bereits 'so kleine Kinder' ins Museum gehen.»

Anna Beck-Wörner, Kunstvermittlerin Kunsthalle Ziegelhütte

Impressionen aus Basel

Gastort: Kaffeehaus Unternehmen Mitte

 

Gastgeberin: Annika Brantschen, Erzieherin Tagesheim Fourmi, Absolventin CAS Kulturelle Bildung, Lapurla Modellprojekt «Mini-Atelier K-Werk»

Impressionen aus Bern

Gastort: Atelier Malobo am Eigerplatz

 

Gastgeberinnen: Franziska Sahli, Gruppenleiterin Kita Weissenstein, Absolventin CAS Kulturelle Bildung

Ana Macias Horas, Erzieherin, Absolventin CAS Kulturelle Bildung

«Ressourcen zusammen bringen, regionales Netzwerk weiterführen, einander bestärken, Mut machen und anfangen! Inspiration durch Netzwerk, niederschwellige Angebote schaffen, Wagen und klein anfangen.»

Fazit der Teilnehmenden

Impressionen aus Lugano

Gastort: Lugane Arte e Cultura (LAC)

 

Gastgebende: Isabella Lenzo, Kulturvermittltung LAC | Dieter Schürch, Projektkoordinator Lapurla Tessin

«È bene parlare del bambino piccolo perché in fondo parliamo anche di noi stessi.»

Una frase che è venuta fuori diverse volte

Impressionen aus Luzern

Gastort: Bistro Quai 4, Zentral- und Hochschulbibliothek

 

Gastgeberin: Johanna Ludwig, Musikvermittlerin Luzerner Symphonieorchester, Lapurla Modellprojekt «Spielplatz Musik»

«In Kürze: Es war toll!!
Unsere Punkte:
- Wie können wir als Teil des Netzwerkes konkret weiterarbeiten?
- Was ist unsere Funktion?
- Wie erreichen wir Kontinuität? 
- Wie können wir einen Diskurs darüber anstossen, was Kreativität heisst?»

Johanna Ludwig

«Wie können wir unsere Idee in die Schule bringen? Über die Lehrpersonen, die jetzt ausgebildet werden. Diese tragen sie in die Schulen und die Kinder verbreiten sie dann weiter!»

Tanja Hediger

«Ich möchte auch die Lücke nach 4 Jahren schliessen – von 0 bis 20, es geht immer um das Gleiche!»

Urs Strähl

Impressionen aus Zürich

Gastort: Migros Museum für Gegenwartskunst

 

Gastgeberin: Cynthia Gavranic, Kunstvermittlerin Migros Museum für Gegenwartskunst, Lapurla Modellprojekt «BonBon»

«Das Netzwerktreffen war super spannend! Cynthia Gavranic vom Museum für Gegenwartskunst war eine sehr tolle und motivierte Gastgeberin. Konnte wirklich einiges vom Treffen mitnehmen.»

Nicole Rocchetti, Co-Leitung FiZ Familienzentrum Wetzikon, Studentin CAS Kulturelle Bildung HKB 2021/22

Impressionen «Nocturnes» Genf

«Von der Eventkultur zur Beziehungskultur!»

Laura Imfeld, Studentin CAS Kulturelle Bildung 2021/22

Am Nachmittag stand ein 3-sprachiger Austausch auf dem Programm. Übersetzer*innen sorgten für die sprachliche Brücke zwischen den Landesteilen. Kurze Impulse boten die Gelegenheit, von den Ideen und Perspektiven der anderen Landesteile zu profitieren.  

 

Dieter Schürch fasste zusammen, dass im Tessin zum Thema «Digitalisierung und frühkindliche, ästhetische Bildung» die Arbeit aufgenommen werden solle. 

 

Für die Romandie boten Catherine Breu und Emilie Bender Einblicke in ihr Lapurla Pilotprojekt «Pling Plong Meuh» in Monthey (VS). Sie kreierten darin eine sinnliche Welt zwischen (digitalem) Ton und Taktilem und hielten fest, dass vor allem die Beziehungsgestaltung zwischen Professionellen, Kindern und Eltern entscheidend für das Gelingen des Projekts war.

 

Karin Kraus und Jessica Schnelle schlossen mit den Perspektiven Deutschschweiz und national: Lapurla soll künftig die familiären Bezugspersonen noch stärker ansprechen, was bei der Weiterentwicklung der Website und Social Media mitbedacht wird. Aufzuzeigen, wie die ästhetische Arbeit mit Kindern von 0–4 Jahren die UN-Kinderrechte einlösen kann, ist relevant für den geforderten Bildungsparadigmenwechsel. Dabei gilt es auch immer wieder selbstkritisch zu reflektieren, inwiefern unsere Settings diesen Ansprüchen gerecht werden.

 

Wir freuen uns, dass die Gelegenheit für diesen ko-konstruktiven Austausch genutzt wurde. Es hilft, uns als nationale Bewegung zu begreifen und Energie für die weitere Zusammenarbeit zu sammeln. 

 

Somit: Save-the-Date für die nächste Runde am 25.3.2022

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